Diätetik bei Psoriasis

Diät bei Psoriasis – die effektivste Behandlungsmethode dieser Erkrankung Die Psoriasis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Hautdecken, der behaarten Kopfhaut und gelegentlich auch der Gelenke. Für die Behandlung der Psoriasis ist die Ernährung von entscheidender Bedeutung. Ignoriert die Patientin diese Ernährungsregeln teilweise oder vollständig, wird die medikamentöse Therapie zum Scheitern verurteilt.

Die Ernährung stellt bei der Psoriasis heute das wirksamste Mittel zur Behandlung und Prophylaxe dar. Zwar existieren verschiedene Ernährungsformen für die Therapie, doch als besonders effektiv gelten jene nach den Ärzten Pegano und Feuerstein; beide betonen die Bedeutung eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts im menschlichen Organismus – es sollte die alkalische Reaktion dominieren, nicht die saure.

Eine richtige Ernährungsweise bei Psoriasis

Die tägliche Nahrung eines Psoriasis-Patienten sollte zu 80 Prozent aus basischen (alkalischen) Lebensmitteln und zu 20 Prozent aus sauren Lebensmitteln bestehen. Beide Ärzte führen Listen der notwendigen Lebensmittel an; jedoch weisen ihre Empfehlungen Widersprüche auf.

Diese Widersprüche bedeuten nicht, dass eine dieser Diäten wertlos ist. Zum Beispiel hält Dr. Feurig Zitrusfrüchte bei Psoriasis für unangemessen, während die nach Pegano empfohlene Diät Zitrone, Limette und Orange einschließt.

Die nach Pegano empfohlene Diät rät vermehrt zu nicht gebratenem Fisch: Ossetr, Palтусса (Palus), Barsch, Thunfisch und Blaufisch. Dr. Pegano ordnet diesen Fisch den Lebensmitteln zu, die Säuren bilden; daher soll er viermal pro Woche konsumiert werden und darf nicht mehr als 20 Prozent der Tagesration des Patienten ausmachen. In der nach Feurig empfohlenen Diät verhält sich dieser Fisch hingegen zu den lebensmittellichen Bestandteilen, die Lauge bilden.

Zu den nützlichen Getreidearten zählen Gerste, Hirse, Buchweizen, Roggen, Hafer, brauner und wilder Reis sowie Mais, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne.

Um diese Widersprüche in den Diäten nach Feurig und Pegano zu verstehen, ist es notwendig, die Hauptprinzipien einer richtigen Ernährungsweise bei der Schuppenflechte zu erkennen.

Aufrechterhaltung des richtigen Säure-Basen-Gleichgewichts ist das Fundament der Psoriasis-Diät Das Hauptmerkmal der Psoriasis sind offensichtliche Stoffwechselstörungen. Menschen mit dieser Erkrankung weisen eine geschwächte Immunität und ein Ungleichgewicht in den oxidativen Regenerationsprozessen auf. Aufgrund dieser negativen Vorgänge im Organismus kommt es zur Schuppenbildung der Haut.

Eine Diät kann bei der Psoriasis therapeutisch unterstützen.

Eine ausgewogene Ernährung normalisiert den Stoffwechsel und hilft, Verschlimmerungen der Hautprozesse zu vermeiden. Vor Beginn einer Diät sollten Lebensmittel identifiziert werden, die Allergien auslösen; selbst wenn diese in der Diät erlaubt sind, ist ihre Aufnahme einzuschränken oder vollständig auszuschließen.

Zusätzliche Empfehlungen.

Bei schmerzhaften Schuppenflechten ist es ratsam, Alkohol vollständig zu meiden, da er die Selbstkontrolle beim Essen schwächt, die Leberfunktion verschlechtert und das Nervensystem belastet. Nach der Diät nach dem 'Pegano'-System kann jedoch gelegentlich eine moderate Menge an Weiß- oder Rotwein (55–110 g) konsumiert werden.

Die Nahrung sollte in kleinen Portionen häufig aufgenommen werden. Gebratene Lebensmittel sollten vermieden und durch geschmortes oder überbackenes Essen ersetzt werden. Der Verzehr von scharfen Speisen, geräucherten Produkten, Gewürzen sowie Lebensmitteln mit Phytonziden ist zu beschränken oder vollständig auszuschließen; dazu gehören auch heiße Gewürze wie Kurkuma und Grillgewürze.

Bei der Ernährungstherapie der Schuppenflechte (Psoriasis) der behaarten Kopfhaut sind spezifische Ernährungsregeln zu beachten.

Ob Wichtige Hinweise:

Bei 5 % der Patienten kann das Antidepressivum Klomipramin einen Orgasmus auslösen.


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