Dysthymie

Dysthymie stellt eine chronische Störung der affektiven Sphäre dar. Sie äußert sich durch anhaltende depressive Grundstimmung, pessimistische Einstellung zum Privatleben und Skepsis im öffentlichen Bereich. Distimie ist eine psychische Störung mit depressiver Grundstimmung das Privatleben und den Skeptizismus zu ganz positiv im öffentlichen Leben dar. Der gegebene Zustand weniger schwer, als die depressive Verwirrung, aber ist nah und vorangehend ihm.

Ursachen und Symptome der Dysthymie

Die Symptome der Dysthymie sind schwach ausgeprägt und manifestieren sich als Schwermut, Niedergeschlagenheit, erhöhte Reizbarkeit, Unruhe, Mattigkeit und schnelle Ermüdbarkeit, Heimlichkeit, finsteres Grübeln, pessimistische Gedanken sowie komplexe Gefühle.

Die allmählich auftretende psychische Verwirrung führt zu einer Senkung der Selbsteinschätzung, einem Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, Unlust, sich mit anderen Menschen zu umgehen, und dem Wunsch, in der Gesellschaft irgendjemanden zu sein. Der Mensch wird geschlossen, mürrisch und einsam, verliert soziale Beziehungen und den Wunsch, sich mit etwas zu beschäftigen.

Die Dysthymie entsteht bei Menschen mit Verwirrungen des Zentralnervensystems, einer depressiven erblichen Veranlagung und häufigen Störungen der Serotonin-Funktion im Gehirn. Zu den Ursachen dieser Erkrankung zählen physiologische Pathologien, Stress sowie hormonelle Dysbalancen.

Zu den körperlichen Symptomen der Dysthymie gehören Unwohlsein, Atemnot, Koordinationsstörungen, Bewusstseinsverwirrung, Weinerlichkeit, Schläfrigkeit und Apathie. Ferner treten unmotivierte Angstzustände sowie Verdauungsstörungen auf; hinzu kommen Schlaflosigkeit und nächtliche Albträume.

Bei Personen mit einer Neigung zur Niedergeschlagenheit entwickelt sich bei fehlender emotionaler und psychologischer Unterstützung die Dysthymie in eine persistierende Depression.

Das somatische Syndrom der Dysthymie manifestiert sich durch Beschwerden über den allgemeinen schlechten Zustand des Nervensystems sowie Arrhythmien und Tachykardien, begleitet von beunruhigenden Attacken.

Die Erkrankung wirkt sich stark auf den physischen Zustand der Patienten aus, indem sie ihre Aktivität vermindert und Kraftlosigkeit sowie asthenische Zustände hervorruft.

Der charakterologische Typ des Dysthymie-Syndroms prägt sich durch standhaften Pessimismus, eine depressive Weltanschauung und das Gefühl ständiger Misserfolge aus; die Betroffenen zeigen sich schweigsam, zurückgezogen, sensibel gegenüber Unannehmlichkeiten und schwach in Bezug auf lebenswichtige Schwierigkeiten.

Medizinische Studien zeigen, dass die Dysthymie nicht nur bei Personen mit melancholischem Temperament auftritt, sondern auch im Zusammenhang mit Verwirrungen durch extrinsische Faktoren, psychologische Kindstraumata sowie einer erblichen Disposition für Depressionen.

Diagnostik der Erkrankung

Für Zur medikamentösen Behandlung der Distimie gehört Prozac Für die Diagnose einer Dysthymie sind regelmäßige klinische Untersuchungen über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren erforderlich. Zur Klärung der genauen Diagnose müssen die Symptome analysiert und die statistischen Daten zu psychischen Störungen unter Berücksichtigung folgender Kriterien bewertet werden:

  • Appetitverlust oder gesteigerter Appetit;
  • Schlafstörungen sowie weitere Veränderungen des Traumberichts;
  • Erschöpfung und rasche Ermüdbarkeit;
  • Pessimismus sowie eine verminderte Selbstwertigkeit;
  • Verminderung der Arbeitsfähigkeit;
  • Verschlossenheit und Entfremdung von der sozialen Umgebung.

Der Psychiater und der Nervenarzt führen mit dem Patienten ständige Beratungen durch und machen das Vorhandensein psychotischer Verwirrungen, Merkmale einer Manie oder Hypomanie sowie gemischter psychischer Zustände deutlich.

Behandlung der Distimie.

Die Behandlung der Distimie beginnt mit der Klärung von Ursachen und Symptomen sowie des physischen Zustands des Patienten. Zur pharmakologischen Therapie kommen Antidepressiva (z. B. Prosa, Zipramil) und Monoaminoxidase-Inhibitoren.

Die wirksamste Behandlung der Distimie wird durch eine familiäre und zwischenmenschliche psychotherapeutische Begleitung unterstützt. Zudem kann die kognitive Verhaltenstherapie eingesetzt werden, um das Selbstwertgefühl zu erhöhen und den allgemeinen emotionalen Zustand des Patienten zu verbessern.

Die individuelle Therapie kann mit psychologischen Gruppenaktivitäten ergänzt werden, um den zwischenmenschlichen Kontakt der Patienten zu fördern, ihre soziale Situation zu stabilisieren und die persönliche Bedeutung zu steigern.

Ob Wussten Sie das?

Personen, die sich an eine regelmäßige Frühstücksroutine gewöhnt haben, entwickeln seltener eine Fettleber.


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