Dufalak

Dufalak Dufalak – ein synthetisches Präparat, das zur Wiederherstellung der Darmfunktion sowie zur Behandlung von chronischer Verstopfung und zur Reduktion der Toxinbildung bei Stuhlgangsstörungen eingesetzt wird.

Pharmakologische Wirkung

Das Präparat Dufalak enthält Laktulose, ein synthetisch hergestelltes Disaccharid aus Milchsäure und Fructose.

Pharmakologische Wirkung: Im Dickdarm gelangt die Substanz unverändert an, wo sie mit der Darmflora interagiert. Durch Spaltung in organische Säuren fördert sie die Peristaltik und beugt Verstopfung vor; zudem stellt sie den physiologischen Rhythmus des Darms wieder her. Sie verstärkt das Wachstum von Laktobakterien und Bifidobakterien sowie unterdrückt pathogene Bakterien (z. B. E. coli, Clostridien), was die Darmflora verbessert. Darüber hinaus fördert sie die Aufnahme von Phosphaten und Kalziumsalzen und hemmt Salmonellen. Bei der Behandlung einer Leberzirrhose wird sie eingesetzt, um den Ammoniakspiegel im Blut zu senken. Weit verbreitet ist sie in der Pädiatrie.

Darreichungsform

Dufalak liegt als klarer, zähflüssiger, farbloser Sirup vor. 100 ml des Präparats enthalten 66,7 g Laktulose und gereinigtes Wasser als Hilfsstoff.

Verfügbar in Einwegtüten à 15 ml (in einer Pappverpackung mit 10 Tüten) sowie in Polyethylenglasflaschen à 200 ml, 500 ml und 1000 ml, jeweils mit einem Dosierbecher im Satz.

Indikationen für Dufalac

Dufalac wird eingesetzt zur Behandlung und Vorbeugung von Stuhlstauungen.

  • der hepatischen Enzephalopathie
  • Darmdysbiose
  • Syndrom der fauligen Gärung nach akuter Lebensmittelvergiftung bei Kindern
  • Salmonellose
  • Verstopfung: zur Regulierung des physiologischen Rhythmus der Dickdarmentleerung, zum Erweichen des Stuhls vor Operationen im Bereich des Afteres oder bei Hämorrhoiden

Kontraindikationen

Nach den Anweisungen zu Dufalak ist die Anwendung kontraindiziert bei:

  • Darmverschluss (Ileus);
  • Überempfindlichkeit gegen das Präparat
  • Stoffwechselstörungen, insbesondere Galaktosämie (gestörte Umwandlung von Galaktose zu Glucose)

Dufalak sollte vorsichtshalber angewendet werden bei:

  • Zuckerkrankheit
  • Dufalak sollte bei Verdauungsstörungen und Laktoseintoleranz angewendet werden.
  • Dufalak ist zudem indiziert bei chronischer Verstopfung.
  • Bei nicht diagnostizierten rektalen Blutungen ist die Anwendung von Dufalak kontraindiziert.

Anwendungshinweise für Dufalak

Dufalak-Sirup Nach der Instruktion für Dufalak sollte das Präparat am Morgen während einer Mahlzeit eingenommen werden, unabhängig davon, ob die Ernährung getrennt oder nicht getrennt ist. Die Tagesdosis kann auf zwei Einnahmen verteilt werden.

Zur Behandlung von Verstopfungen sowie zum Erweichen des Stuhls im Rahmen der medizinischen Ziele wird Dufalak eingesetzt.

  • Für Erwachsene: 15 bis 45 ml; als unterstützende Dosis: 15 bis 30 ml.
  • Für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren: 15 ml; als unterstützende Dosis: 10 bis 15 ml.
  • Bei Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren wird die Anfangs- und die unterstützende Dosis mit 5 bis 10 ml festgelegt.
  • Dufalac kann bei Neugeborenen bis zum ersten Lebensjahr in einer Dosierung von 5 ml für die Anfangs- und die unterstützende Dosis angewendet werden. Während der Behandlung mit dem Präparat ist das Auftreten von Reflexstörungen möglich.

Die Wirkung von Dufalak tritt nach den Rezensionen gewöhnlich innerhalb von zwei Tagen ein. Daher kann die Dosis verringert werden. Ist keine Verbesserung eingetreten, sollte die Dosis oder die Häufigkeit der Einnahme erhöht werden.

Bei der Behandlung von Shigellose und Salmonellose wird in den ersten 10 bis 12 Tagen eine Einzeldosis von 15 ml dreimal täglich verabreicht. Nach einer sieben-tägigen Pause ist es notwendig, bei unveränderter Einzeldosis die Anzahl der Einnahmen auf bis zu fünfmal pro Tag zu erhöhen.

Zur Behandlung des akuten Appendizitids wird zur Klumpen- und Prekomy-Bildung eine Anfangsdosis von 30–45 ml dreimal täglich verabreicht. Anschließend wird die Dosis individuell angepasst, bis ein weicher Stuhl 2–3-mal pro Tag erreicht ist. Bei akuten Fällen wird das Präparat in Form von Klistieren angewendet; dabei löst sich das Präparat im Verhältnis von 300 ml auf 700 ml Wasser.

Dufalak wird für Neugeborene bis zum ersten Lebensjahr bei der Behandlung einer Darmdysbiose mit 1,5–3 ml pro Tag verabreicht. Für Kinder ab dem ersten bis zum dritten Lebensjahr beträgt die Dosis 3 ml, von 4 bis zu 7 Jahren 5 ml und für ältere Kinder sowie Erwachsene 10 ml.

Nebenwirkungen

Laut den Rezensionen wird Dufalak sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern gut vertragen.

Das Auftreten eines Meteorismus in den ersten Tagen ist möglich; dieser lässt gewöhnlich innerhalb weniger Tage nach. Zudem können Übelkeit, Bauchschmerzen oder Erbrechen beobachtet werden. Bei der Anwendung von Dufalak in hohen Dosen kann es zu Durchfall und Störungen des Elektrolytgleichgewichts kommen.

Bei einer Überdosierung können Durchfall und Bauchschmerzen auftreten.

Es liegen keine Daten zu Wechselwirkungen zwischen Dufalak und anderen Arzneimitteln vor.

Das Präparat ist bei der Behandlung von Verstopfungen im Rahmen einer Zuckerkrankheit sicher und bedarf keiner zusätzlichen Korrekturen.

Dufalak ist in der Schwangerschaft und während der Stillzeit anwendbar.

Lagerungsbedingungen

Dufalak ist rezeptfrei erhältlich.

Das Verfallsdatum beträgt drei Jahre.

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