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Hämorrhagische Vaskulitis

Die hämorrhagische Vaskulitis ist eine aseptische Entzündung der Mikrogefäße, die durch die Bildung von Mikrothromben sowie gelegentlich auch durch eine Infektion der Gefäßwände in Haut und Organen begleitet wird.

Besonderheiten der hämorrhagischen Vaskulitis

Bei hämorrhagischer Vaskulitis verengen sich durch eine Infektion die Gefäße der Haut, sowie die Organe des Verdauungstrakts, Nieren und Gelenke. Oft entsteht diese Erkrankung im Hintergrund einer Impfung oder einer Atemwegsinfektion.

Als erste Symptome der hämorrhagischen Vaskulitis treten Hautläsionen auf (Rötungen, Ausschläge). Die hämorrhagische Vaskulitis bei Kindern ist häufig mit allergischen Nahrungsreaktionen und Insektenstichen verbunden; bei erwachsenen Patienten wird die Entzündung hingegen meist durch die Einnahme von Medikamenten ausgelöst.

Häufig entsteht hämorrhagische Vaskulitis bei Kindern nach Unterkühlung und schweren Viruserkrankungen. Der Entzündungsprozess verläuft akut, kann blitzschnell einsetzen oder auch langdauernd sein; die Aktivität des Prozesses kann als normal, mäßig oder hochgradig eingestuft werden. Nach dem Ausbreitungsmuster der Läsionen unterscheidet man kutane, arthritische, abdominale, renale und gemischte Formen. Die Erkrankung führt zu einer Entzündung der Organgefäße und kann innere Blutungen herbeirufen.

Die Häufigkeit der hämorrhagischen Vaskulitis ist im Alter von 17 bis 22 Jahren erhöht; das Erkrankungsmaximum liegt jedoch bei Patienten zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr.

Ursachen und Symptome der hämorrhagischen Vaskulitis

Zu den Hauptursachen der hämorrhagischen Vaskulitis zählen Infektionskrankheiten, darunter Angina pectoris (falls zutreffend), Influenza sowie akute respiratorische Virusinfektionen (ARVI) und Scharlach oder Röteln. Im Krankheitsverlauf werden die Kapillärwände geschädigt, während gleichzeitig die Bildung von Immunkomplexen zunimmt.

Zu den häufigen Ursachen der hämorrhagischen Vaskulitis zählen Traumata, Unterkühlung, Allergien, medikamentöse Nebenwirkungen sowie fehlgeschlagene Impfungen.

Die primären Symptome der Erkrankung manifestieren sich als Hautläsionen in Form von Rötungen, Eruptionen und Verdunkelungen an Gelenken, Unterschenkeln und im Gesäßbereich. Im Verlauf des Krankheitsgeschehens nimmt das Exanthem zu; nach seiner Abheilung bleiben Pigmentierungen und Abschuppungen zurück.

Ein charakteristisches Merkmal der hämorrhagischen Vaskulitis ist die Gelenkentzündung, die von Entzündungsprozessen und Gelenkschmerzen begleitet wird. Vorwiegend betroffen sind große Gelenke; es entwickelt sich eine massive Gelenkergussbildung, und in manchen Fällen kommt es zur Deformierung.

Die hämorrhagische Vaskulitis kann sich durch Schmerzen in den Organen manifestieren, die mit Verdauungsstörungen, Krämpfen und Durchfall kombiniert sind. Das Schmerzsyndrom kann sowohl akuten als auch chronischen Charakter annehmen. In einigen Fällen werden Darmblutungen beobachtet.

Die Erkrankung kann das Lungensystem negativ beeinflussen und Husten sowie Atemnot hervorrufen. Auf der Seite des kardiovaskulären Systems können Krämpfe, Arrhythmien und Tachykardie auftreten.

Durch die Wirkung auf das Zentralnervensystem kann die hämorrhagische Vaskulitis bei Kindern eine Meningitis verursachen. Bei Patienten werden Schwindel, Kopfschmerzen und Koordinationsstörungen beobachtet.

Zu den Folgen einer hämorrhagischen Vaskulitis zählen schwere Infektionen innerer Organe sowie Thrombopenie, Atherosklerose, sexuelle Dysfunktion und Funktionsstörungen des Zentralnervensystems.

Die Behandlung der hämorrhagischen Vaskulitis umfasst ...

Die Behandlung der hämorrhagischen Vaskulitis hängt direkt vom Stadium des Krankheitsverlaufs sowie von der klinischen Erscheinungsform ab. Patienten mit einer leichten bis mittleren Erkrankungsphase sind am einfachsten zu behandeln; im schweren Stadium treten Nekrosen, angioneurotische Ödeme, starke Magenschmerzen, Niereninsuffizienz sowie Blutungen und ein nephritisches Syndrom auf.

Bei allen Formen der hämorrhagischen Vaskulitis werden Antithrombotika, darunter Trental, verschrieben. Bei allen Formen der Erkrankung werden antiaggregative Mittel eingesetzt, darunter Trental, Kurantil und Persantin. Im schweren Verlauf können diese Präparate kombiniert werden. Die Therapiedauer beträgt bei leichter Form 2 bis 3 Monate, bei mittlerer Form bis zu 6 Monaten und bei schwerer Form bis zu 1,5 Jahren.

Die Therapie der hämorrhagischen Vaskulitis des langdauernden Typs erfolgt durch regelmäßige Kurse mit einer Dauer von vier bis fünf Monaten. Zur Beseitigung der Hautausschläge und anderer Symptome werden Antikoagulanzien individuell entsprechend dem allgemeinen Gesundheitszustand und den diagnostischen Befunden ausgewählt. Die Einführung von Heparin in das Bauchfell wird zur Behandlung schwerer Organinfektionen des Verdauungssystems eingesetzt; der Kurs dauert 20 bis 30 Tage.

Zur Behandlung der hämorrhagischen Vaskulitis werden als Fibrinolyse-Aktivator Nikotinsäure sowie Ksantinol, Teonikol und Komplamin eingesetzt.

Die transfusionsmedizinische Therapie wird bei Kindern in schweren Krankheitsstadien durchgeführt; die Kur dauert 10 bis 15 Tage. Zur Therapie gehören niedrigmolekulare Lösungen, Novokain-Mischungen und krampflösende Medikamente.

Für die Behandlung der allergischen Vaskulitis können Antihistaminika verschrieben werden. Der Arzt ordnet eine Kur mit Tavegil, Suprastin oder Fenkarol für 5 bis 10 Tage an.

Zur Behandlung dieser Erkrankung ist eine spezielle Diät erforderlich: Konsum von hypoallergenen Lebensmitteln mit nützlichen Substanzen. Die Hauptnahrung besteht aus Äpfeln, diätetischem Hühner- und Kaninchenfleisch, Frucht- und Beerenkompotten, grünem Tee, Haferbrei und Kräutern.

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