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Die Erbsenpflanze

Die Erbsenpflanze ist eine einjährige Hülsenfrucht. Ihre Körner weisen eine sehr ungewöhnliche Form auf, die an einen Hammelkopf mit kleinem Vogelschnabel erinnert. Der Ursprung dieser Pflanze wird in Mittelasien vermutet. Heute wird sie in den Ländern des Mittelmeerraums, Indiens, Osteuropas, Ostafrikas sowie Mittleren und Zentralasiens angebaut.

Erbsen-Nut

Die Erbsenpflanze war den Menschen bereits im tiefen Altertum bekannt. Sie wurde nicht nur als Nahrungsmittel genutzt, sondern galt auch als eines der wichtigsten medizinischen Heilmittel.

Unter den Bohnensorten nimmt die Erbsenpflanze nach Popularität den dritten Platz ein, gefolgt von Mais und der Bohne.

Die Erbsenpflanze ist eine einjährige Hülsenfrucht. Ihre Körner weisen eine sehr ungewöhnliche Form auf, die an einen Hammelkopf mit kleinem Vogelschnabel erinnert.

Die Körner der Erbsenpflanze enthalten große Mengen hochwertiger Fette und Proteine. Darüber hinaus sind sie reich an Vitamin A und C sowie Kalium, Magnesium, Calcium und den unverzichtbaren Aminosäuren Tryptophan und Methionin.

Bei der Beschreibung der nützlichen Eigenschaften der Erbsenpflanze darf man nicht die Tatsache übersehen, dass das darin enthaltene Protein nach Qualität dem Eiweiß des Hühnereies nicht nachsteht. Zudem enthalten die Körner neben 8 % Fett auch 60 % Kohlenhydrate. Nach dem Nahrungswert übertrifft die Erbsenpflanze Fleisch, weshalb viele Menschen sie während der Fastenzeiten nicht verwenden. Bekannt ist auch, dass der regelmäßige Verzehr von Erbsen in die Ernährung eine hervorragende Prophylaxe für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt.

Der in der Erbsenpflanze enthaltene Ballaststoffgehalt verbessert die Funktion des Gastrointestinaltrakts. Aufgrund der nützlichen Eigenschaften der Erbsenpflanze werden die darin enthaltenen Kohlenhydrate allmählich und langsam aufgenommen, was eine starke Erhöhung der Glukosekonzentration im Blutserum verhindert. Dank dieser Eigenschaft kann die Erbsenpflanze in einer diätetischen Ernährung für Patientinnen mit Diabetes eingesetzt werden.

In der Volksmedizin wird die Erbse als Prophylaxe gegen Katarakte (die Trübung der Linse, die zu Sehstörungen und vollständiger Blindheit führt) empfohlen.

Die negativen Eigenschaften der Erbse

Um die Nachteile der Erbse zu minimieren, sollte sie lange gegart werden; zudem können Verdauungsprobleme auftreten. Häufig treten nach dem Verzehr von Erbsenplättchen Blähungen und ein Schweregefühl im Magen auf. Dies ist auf das Vorhandensein schwer löslicher Oligosaccharide in der Erbse zurückzuführen, die unter Einwirkung von Magensaft nicht vollständig abgebaut werden. Daher ist es notwendig, die Erbsen vor dem Kochen mindestens 12 Stunden einzuweichen und anschließend anderthalb Stunden zu kochen.

Die Plättchen aus der Erbse

In den Ländern Zentralasiens und des Nahen Ostens bilden die Erbsen viele nationale Gerichte. Sie werden auch zu Mehl zermahlen, das später in verschiedene Saucen, Salate und Suppen eingearbeitet wird.

Der Salat aus gekochten Erbsen mit Kräutern und Zitronensaft oder aus gekochten Rüben, Erbsen und Granatapfelkernen ist sehr lecker.

Nudelsuppe aus Erbsen-Nut

Tipps zur Zubereitung der Erbsenplättchen

  • Als Imbiss empfiehlt sich eine Mischung aus gekochten Erbsen mit fein gehackten grünen Salatblättern, gewürzt mit Muskatnuss, Chili, schwarzem Pfeffer und Koriander.
  • Für die Variante der nahöstlichen Paste sind gekochte Erbsen, Kräuter, kleine Feta-Käse-Stückchen und Olivenöl notwendig.
  • Als zweites Gericht empfiehlt sich geschmortes Erbsengemüse. Die Erbsen werden zunächst eingeweicht und anschließend bis zur Garreife gekocht. Auf der Pfanne werden etwas gebratene Gemüsekrümel sowie fein gehackte Möhren zubereitet. Die Erbsen, fein gehackte Tomaten und Walnüsse werden dem Gemüse hinzugefügt. Das Gericht wird nach Geschmack gewürzt (Salz und Pfeffer) bei schwacher Hitze etwa eine halbe Stunde gegart. Vor dem Servieren wird es mit fein gehackten Kräutern bestreut.
  • Erbsen können in jede Gemüsesuppe gegeben werden; sie erhöhen nicht nur den Nährwert der Suppe, sondern verbessern auch deren Struktur und vor allem den Geschmack.

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