Kaviar

Nützliche Eigenschaften des Kaviars

Fischkaviar – ein wertvolles Lebensmittel mit hohen Genusswerten. Er enthält einen ganzen Komplex für den Organismus notwendiger Substanzen, was zu vielen Gesundheitsprozessen beiträgt.

Roter und schwarzer Kaviar

Schwarzer Kaviar – dies ist der Kaviar von Ossetr-Fischen, zu denen Hausen, Stör und Sewrug zählen. Roten Kaviar liefern Lachsarten wie Lachs, Buckellachs, Ketalachs, Forelle, Nerka sowie einige andere Arten. Nach dem biochemischen Bestand sind schwarzer Kaviar und Lachskaviar ähnlich; nach der Konzentration nützlicher Substanzen übertrifft jedoch der schwarze Kaviar den roten.

Die nützlichen Eigenschaften des Kaviars beruhen auf fettlöslichen Vitaminen wie D, E und JE sowie auf der Gruppe B und wertvollen Mineralstoffen – Jod, Magnesium, Kalzium, Natrium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium, Silizium und Zink. Das Antisterilitätsvitamin, von dem der schwarze Kaviar besonders reich ist, fördert die Verjüngung des Organismus, normalisiert die Stoffwechselprozesse in den sexuellen Drüsen und hilft bei der Ausscheidung von Toxinen aus dem Fettgewebe.

Neben diesen enthält der Kaviar das gesamte Spektrum an Aminosäuren – Glutamin, Asparagin, Serin, Lysin und Leucin. In einigen Arten des Kaviars findet sich bis zu 40 % Lecithin. Auch die nützlichen Eigenschaften des Kaviars sind den Cholesterinen bedingt, die bis zu 30 % der Gesamtmasse ausmachen, sowie den Fetten. Nach Angaben japanischer Forscher beschleunigt Fischtran, der mit Omega-3-Säuren angereichert ist, den Fettstoffwechsel und unterstützt die Gewichtsreduktion. Diese ebenfalls angereicherten Fette wirken auf die Haut; dies ist insbesondere bei Ekzemen und Psoriasis von Nutzen.

Sowohl schwarzer als auch roter Kaviar wird bei Störungen des Immunsystems empfohlen. Der hohe Kaloriengehalt sowie der reiche Vitaminbestand tragen zur schnellen Regeneration des Organismus nach Krankheiten und Operationen bei. Schwarzen Kaviar wendet man bei Eisenmangel an; gerade dieser gilt während der Schwangerschaft als sichere und effektive Methode, um den Hämoglobinwert zu erhöhen. Die Fette und Cholesterine im roten Kaviar sind für die Normalisierung des arteriellen Blutdrucks sowie zur Regeneration des Bindegewebes nützlich. Nach Angaben vieler Forscher verringert Kaviar das Risiko für bestimmte Formen von Krebserkrankungen und verbessert die Sehkraft bei Dämmerung und Nacht.

Die polyungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6, die in großen Mengen im Eiweiß enthalten sind, verbessern die Gehirntätigkeit, verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (indem sie die Elastizität kleiner Blutgefäße erhöhen) und stärken das Immunsystem.

Die Anwendung von Kaviar

Kaviar wird entweder als eigenständiger Snack verzehrt oder in andere Gerichte integriert. Aufgrund des im Kaviar enthaltenen Salzes, das die Wasserausscheidung im Körper hemmt, ist es ratsam, wöchentlich nicht mehr als 200 g zu konsumieren.

Brote mit Kaviar

Der Kaloriengehalt von Kaviar ist relativ hoch: 100 g schwarzer Kaviar liefern etwa 280 Kilokalorien, während roter Kaviar ca. 270 kcal pro 100 g enthält.

Auch in der Kosmetik werden die nützlichen Eigenschaften von Kaviar genutzt. Kaviarextrakte, die in Cremes eingearbeitet sind, verstärken die Kollagensynthese, was die Hautelastizität erhöht, antioxidativ wirkt und den Alterungsprozess verlangsamt.

Kontraindikationen

Die Hauptbeschränkungen beim Kaviar-Konsum hängen vom Salzgehalt ab. Daher ist der Verzehr bei salzarmen Diäten – insbesondere bei Niereninsuffizienz, Bluthochdruck, Gicht und ischämischer Herzkrankheit – zu vermeiden.

Aufgrund des hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren kann die Insulinsensitivität beeinträchtigt werden; daher sollte der Konsum bei Diabetes eingeschränkt werden. Zudem empfehlen Ernährungsberater aufgrund des Purin-Gehalts, schwarzen Kaviar nicht häufiger als einige Male im Monat zu verzehren, um die Bildung von Nierensteinen zu vermeiden.

Ob Das sollten Sie wissen:

Während der Arbeitszeit verbraucht das menschliche Gehirn eine Energiemenge, die etwa 10 Watt entspricht. Daher ist die Verwendung einer Lampe über dem Kopf beim Entwickeln interessanter Gedanken nicht so weit vom tatsächlichen Energiebedarf entfernt.


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