Anwendungshinweise
Normales menschliches Immunglobulin
Normales menschliches Immunglobulin
Wirkstoff: Normales menschliches Immunglobulin.
Darstellung der Anwendung des Präparats
Kontraindikationen für die Anwendung von normalem menschlichem Immunglobulin (in Form der w/m- und w/w-Lösungen):
Die gleichzeitige Verabreichung von Calciumgluconat bei Kindern während Infusionen ist nicht gestattet.
Die Anwendung von Immunglobulin-Lösungen zur Infusion ist bei Patientinnen mit selektivem IgA-Mangel kontraindiziert, wenn Antikörper gegen IgA nachweisbar sind oder eine Hypersensibilität auf das Präparat vorliegt.
Das Verabreichen von Immunglobulin-Lösungen während Schwangerschaft und Stillzeit erfordert besondere Vorsicht.
Die Lösung für Injektionen wird subkutan in die äußere Oberschenkelregion oder oberflächlich in einen Quadranten des Gesäßmuskels injiziert (die intravenöse Verabreichung ist verboten). Das Präparat darf nicht in einer geöffneten Ampulle aufbewahrt werden; Ampullen mit beschädigter Kennzeichnung, mangelnder Dichtheit sowie bei Farbveränderungen, Trübung oder sichtbaren unlöslichen Flocken dürfen nicht verwendet werden. Eine Anwendung ist untersagt, wenn gegen die Lagerungsbedingungen verstoßen wurde oder die Haltbarkeitsdauer abgelaufen ist. Innerhalb von 2 Stunden vor der Injektion müssen die Ampullen bei Raumtemperatur stehen gelagert werden. Die Prozedur erfolgt unter Beachtung der Regeln der Keimfreiheit und Asepsis. Das Präparat wird in die Spritze über eine Nadel mit breitem Lumen entnommen, um Schaumbildung zu vermeiden. Dosis und Häufigkeit der Gabe des Immunglobulins werden vom Arzt basierend auf klinischen Angaben festgelegt.
Empfohlene Dosierung zur Prophylaxe:
Vor der Anwendung der Infusionslösung muss diese vor dem Gebrauch auf isotonische (0,9 %) oder hypertonische (5 % Glukose) Lösung im Verhältnis 1:4 verdünnt werden; die fertige Immunglobulin-Lösung wird tropfweise mit einer Geschwindigkeit von 8–10 Tropfen pro Minute über 3 bis 5 Tage infundiert. Bei direkter Infusion ohne Verdünnung beträgt die Geschwindigkeit 30–40 Tropfen pro Minute, die Kur besteht aus 3 bis 10 Transfusionen mit einem Intervall von 24 bis 72 Stunden; diese Methode kann zu kollaptoiden Zuständen führen und sollte in Kombination mit anderen Medikamenten erfolgen. Die Einzeldosis für Kinder beträgt 3–4 ml pro Kilogramm Körpergewicht (maximal 25 ml), für Erwachsene 25–50 ml; die Anwendung erfolgt ausschließlich stationär unter Beachtung der Asepseregeln, wobei die Flaschen vor der Gabe zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen werden müssen. Lösungen mit Trübungen oder Ablagerungen dürfen nicht verwendet werden.
Die Infusionslösung wird tropfweise verabreicht und sollte vor dem Gebrauch auf Körpertemperatur oder Raumtemperatur erwärmt werden. Nur klare Lösungen dürfen infundiert werden. Die Anfangsgeschwindigkeit beträgt 30 Tropfen pro Minute; diese wird über 10 Minuten schrittweise auf bis zu 40 Tropfen pro Minute gesteigert.
Reaktionen auf die intravenöse (i.v.) und intramuskuläre (i.m.) Verabreichung von Normalem menschlichem Immunglobulin sind in der Regel nicht zu erwarten.
Das Auftreten allergischer Reaktionen verschiedener Typen bis hin zum anaphylaktischen Schock ist jedoch in Einzelfällen möglich. Daher sollten Patienten nach der Gabe des Präparats mindestens 30 Minuten unter ärztlicher Beobachtung bleiben; der Raum, in dem das Präparat verabreicht wird, muss mit Mitteln zur Schocktherapie ausgestattet sein.
In seltenen Fällen können bei intramuskulärer Gabe lokale Reaktionen in Form von Hyperämie und Temperaturerhöhung im Verlauf der ersten Tage bis 37,5 °C auftreten.
Bei intravenöser Gabe sind Nebenwirkungen wie Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieberanstieg, Erbrechen, Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden sowie allergische Reaktionen möglich. Selten treten eine Senkung des arteriellen Blutdrucks auf; in Einzelfällen Symptome einer aseptischen Meningitis (Übelkeit, starke Kopfschmerzen, Erbrechen, Nackensteifigkeit, Fieberanstieg, Lichtempfindlichkeit und Bewusstseinsstörungen), anaphylaktischer Schock sowie Verschlechterung bestehender Nierenfunktionsstörungen.
Das humane Immunglobulin ist ausschließlich auf ärztliche Verordnung anzuwenden.
Jede Prozedur ist unter Angabe des Ausgabedatums, der Seriennummer, des Herstellers, der Haltbarkeitsdauer, des Einführungsdatums sowie der Dosis und des Reaktionsverlaufs des Patienten zu dokumentieren.
Nach der Gabe von Immunglobulin zur Impfung gegen epidemische Parotitis und Masern darf nicht früher als drei Monate geimpft werden. Nach der Vakzinierung gegen diese Erkrankungen ist eine Immunisierung frühestens zwei Wochen später möglich. Bei Notfällen muss die Impfung innerhalb der angegebenen Frist wiederholt werden, falls das Immunglobulin vorzeitig verabreicht wurde. Alle anderen Impfungen können unabhängig vom Zeitpunkt der Gabe des Präparates zu beliebigen Zeitpunkten durchgeführt werden.
Die Gabe des Präparats kann zu negativen Ergebnissen bei serologischen Untersuchungen führen.
Es darf die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit nicht überschreiten, da dies schwere Nebenwirkungen hervorrufen kann. Der Patient muss während der gesamten Infusionsdauer sowie 20 Minuten danach unter ärztlicher Aufsicht bleiben.
Klinisch relevante Arzneimittelwechselwirkungen mit der Lösung für intravenöse Anwendung (i.v.) bzw. zur intramuskulären Gabe (i.m.) sind nicht bekannt.
Die Infusionslösung kann die Wirksamkeit abgeschwächter Lebendimpfstoffe gegen Röteln, Masern und Windpocken sowie epidemische Parotitis herabsetzen. Bei Notfällen muss die Impfung gegen Parotitis, Masern oder Röteln innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Gabe des Immunglobulins wiederholt werden; eine erneute Immunisierung ist frühestens drei Monate später möglich. Die Infusionslösung darf nur mit 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung gemischt werden.
Lagern Sie das Produkt bei einer Temperatur von 2 bis 8 °C und lassen Sie es nicht gefrieren; bewahren Sie es vor Kindern auf.
Die Haltbarkeitsdauer beträgt für Lösungen in w/m-Form zwei Jahre bzw. für Lösungen in w/w-Form ein Jahr.
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Das Myom uteri wird häufiger bei Frauen jünger als 35 Jahre diagnostiziert. Diese gutartige Neubildung lässt sich in frühen Stadien erfolgreich mit medikamentösen Präparaten auflösen; eine operative Intervention ist hingegen nur für jene Fälle notwendig, wenn Patientinnen sich zu spät an Experten wenden oder therapeutische Methoden aufgrund individueller Besonderheiten des Organismus den erwarteten Effekt nicht erzielen. Zudem existiert eine große Menge vollwertiger volkstümlicher...
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Man sollte nicht wünschen, nur keine schöne Statur zu haben; die neueste Neuheit besagt, dass man zur Abmagerung fettige Nahrung essen muss – teilen Sie uns bitte mit, ob in der fettreichen Diät gesunder Menschenverstand vorhanden ist....
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Die Sehkraft beginnt im Moment, wenn das Kind zur Schule geht und sich verstärkten Belastungen unterzieht, die durch das Ansehen von Trickfilmen und ausgedehntes Computerspielen ergänzt werden; in diesem Lebensabschnitt ist es sehr leicht, die Entwicklung der noch nicht vollständig ausgebildeten Sehorgane durch übermäßige Beanspruchung zu schädigen, was durch das Fehlen eines Regimes für Arbeit und Erholung verschärft wird. In der Regel geschieht dies nach WHO-Statistiken: Jedes vierte Kind im Schulalter leidet an dieser oder jener Augenerkrankung.
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Rubrik: Artikel zur Gesundheit.
Die Blasenentzündung (Zystitis), also die Entzündung der Schleimhaut der Harnblase, ist eine sehr häufige Erkrankung; aufgrund anatomischer Besonderheiten des weiblichen Urogenitalsystems leiden Frauen etwa viermal häufiger daran als Männer. Zur Hauptrisikogruppe gehören Frauen im Alter von 20 bis 45 Jahren. Die Blasenentzündung hat bakterielle Ursache und kann akut oder chronisch verlaufen; die chronische Variante ist nicht nur durch häufige Rückfälle, sondern auch gefährlich.
Rubrik: Artikel zur Gesundheit.
Über den Nutzen von Haustieren für die kindliche Entwicklung wurde bereits viel diskutiert, dennoch beeilen sich viele Eltern nicht, ihre Kinder zu diesem Thema aufzuklären.
Rubrik: Artikel zur Gesundheit.
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Rubrik: Artikel zur Gesundheit.
Schwäche des Sprunggelenks – ein sehr häufiges Problem. Dieses Vorhandensein manifestiert sich in der Neigung zu Fußfehlstellungen (Supination) beim Gehen auf den Absätzen, häufigen krankhaften Dehnungen der Bänder sowie Schmerzen im Fußbereich, die auch nach geringfügigen Belastungen auftreten können. Menschen mit dieser Pathologie versuchen zwar oft, unangenehme Empfindungen durch schmerzlindernde Salben oder Einreibungen zu lindern; dies führt jedoch nicht zur radikalen Lösung des Problems. Stattdessen kann das obere Sprunggelenk bei bekannter Beharrlichkeit der Symptome im häuslichen Rahmen stabilisiert werden.
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