Eine Zyste ist ein weicher, hohler pathologischer Raum, der mit Liquor gefüllt ist und in verschiedenen Geweben sowie Organen entstehen kann.
Die Gelenkzyste stellt eine rezidivierende Erkrankung dar, die direkt mit dem Gelenk verbunden ist; es handelt sich um einen von Synovialflüssigkeit erfüllten Raum, der infolge entzündlicher Prozesse, Traumata oder degenerativer Gelenkerkrankungen entsteht.
Gelenkzysten betreffen vorwiegend bewegliche Gelenke des Körpers: Knie-, Hüft- und Sprunggelenke.
Die Gelenkzyste erscheint als eine rundliche, wenig bewegliche Neubildung, die bei Palpation leicht nachgiebig ist; ihr Durchmesser reicht von einigen Millimetern bis zu 5 cm. Sie wird durch eine feste-elastische Konsistenz sowie scharfe Grenzen charakterisiert. Die zystischen Bildungen lokalisiert man meist in der Projektion des Gelenkbeutels oder der Sehnen. Die Entwicklung erfolgt häufig auf der Rückseite des Gelenkes. Eine Verbindung mit dem subkutanen Fettgewebe und der Haut liegt nicht vor; äußerlich weist die Zyste keine besonderen Merkmale auf, da die Hautoberfläche über der Bildung unverändert bleibt (es fehlen Rötungen sowie strukturelle Veränderungen). In der medizinischen Praxis ist eine Umwandlung von Gelenkzysten in bösartige Neubildungen nicht festgelegt.
Gelenkzysten entwickeln sich häufig asymptomatisch und verursachen dem Patienten keine Beschwerden; bei der Palpation ist die Krankhaftigkeit nicht nachweisbar, jedoch können bestimmte krankhafte Empfindungen im Verlauf der Gelenkbewegung entstehen.
Gelenkzysten sind sehr labil (sie können ihren Umfang ändern oder vollständig zurückgehen). Zystische Bildungen können einzeln (mit einer Höhle) oder plural (mit mehreren kleinen Zysten) auftreten.
Hauptsymptom einer Gelenkzyste ist eine am Gelenk lokalisierte Geschwulst mit klaren Grenzen, die sich gut tasten lässt.
Gelenkzysten treten häufiger bei Patienten auf, die an Arthritiden, Arthrosen oder Osteoarthrose leiden. Eine Gelenkzyste ist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Folge von Traumen, langdauernden degenerativen Gelenkerkrankungen sowie entzündlichen Prozessen.
Zu den Hauptmethoden zur Diagnose einer Gelenkzyste gehören:
Die verfügbaren Forschungsmethoden ermöglichen es, die Ursache der Zystenbildung festzustellen, das Stadium der Gelenkinfektion zu klären sowie Umfang und Lokalisation der Gelenkzyste im Gewebe zu bestimmen; zudem werden biochemische Untersuchungen durchgeführt.
Die Zystitis ist eine Entzündung der Harnblase, die meist durch Bakterien verursacht wird. Typische Symptome sind häufiger Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen und trübes oder blutiges Urin.
Eine kleine Gelenkzyste verursacht oft keine Beschwerden beim Patienten. Erreicht sie jedoch ein kritisches Volumen, kann sie Nerven und Gefäße komprimieren, was zu Thrombosen, Phlebitiden, Entzündungen, Neuropathien sowie Ödemen führt. Dies kann zudem Sensibilitätsstörungen und Taubheit des Unterschenkels zur Folge haben.
Das Hauptrisiko bei der Diagnostik einer Gelenkzyste ist ihr Ruptur mit Erguss in das angrenzende Gewebe, was einen entzündlichen Prozess im Gelenk provozieren kann. Häufig werden diese Zysten durch Traumen verursacht.
Das Hüftgelenk ist ein mehrachsiger Gelenkbereich, der sich aus dem Oberschenkelkopf und dem Acetabulum zusammensetzt; im Gegensatz zur Kniezyste treten Hüftzysten häufig ohne äußere Erscheinungsformen auf.
Die Pathogenese der Hüftgelenkzyste ist durch die Bildung einer Höhle gekennzeichnet, die mit Synovialflüssigkeit gefüllt ist. Im Gegensatz zu Zysten anderer Gelenke (Knie-, Sprunggelenk) treten bei diesem Typus Bewegungseinschränkungen und Schmerzen deutlich früher auf. Viele Patienten bemerken zudem Bewegungsstörungen, Unwohlsein sowie Taubheit und Sensibilitätsverlust im betroffenen Bereich.
Die Hüftgelenkzyste wird mittels MRT und Röntgenuntersuchungen diagnostiziert. Dieser Zystentyp entsteht häufiger infolge entzündlicher oder degenerativer Erkrankungen als durch Traumen.
Das Knöchelgelenk umfasst das Sprunggelenk sowie die Knochen des Unterschenkels (Tibia und Fibula). Im Gegensatz zur Hüftzyste weisen Knöchelzysten oft kleinere Ausmaße auf; ihre Bildung verläuft häufig asymptomatisch, sie lokalisiert sich meist auf der dorsalen Seite des Gelenks. Eine Knöchelgelenkszyste kann als Manifestation degenerativer Gelenkprozesse oder als Folge von Traumata auftreten.
Die Behandlung der Gelenkzyste kann konservativ oder radikal erfolgen. Eine Zyste, die dem Patienten kein Dyskomfort bereitet, erfordert eine termingemäße Therapie zur Vermeidung eines Risses ihrer Kapsel und einer Entzündung benachbarter Gewebe.
Zu den konservativen Methoden der Behandlung einer Gelenkzyste gehören:
Eine radikale Behandlungsmethode für die Gelenkzyste ist die chirurgische Excision des Tumors. Heute werden endoskopische Techniken zur Entfernung von Gelenkzysten eingesetzt, die zahlreiche Vorteile bieten: geringe mechanische Gewebeschädigung, minimalinvasive Eingriffe, schmerzfreie Operation und schnelle Genesung des Patienten.
Die Operation erfolgt unter lokaler Anästhesie. Während des Eingriffs entfernt der Chirurg vollständig die Kapsel der Zyste; dies verhindert ein erneutes Auftreten sowie die Bildung einer Schwachstelle an der Gelenkkapsel durch eine spezielle Naht, die zur Verstärkung beiträgt.
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