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Korrektur der Dysgraphie

Dysgraphie bei Grundschulkindern – Korrektur und Behandlung Dysgrafie stellt eine Teilverwirrung des Schreibprozesses dar, die mit einem Verstoß oder einer unvollständigen Ausbildung der psychischen Funktionen verbunden ist, die für die Kontrolle und Realisierung der schriftlichen Rede notwendig sind. Diese Pathologie manifestiert sich durch wiederholte, standhafte Fehler im Schreiben, die ohne spezielle Ausbildung nicht behoben werden können. Solche Verstöße stellen ein schwerwiegendes Hindernis für das Beherrschen des Schreibens durch das Kind dar; daher ist die Korrektur der Dysgrafie ein notwendiger Schritt, den Eltern möglichst frühzeitig unternehmen sollten.

Korrektur von Dysgrafie bei jüngeren Schülern

Dysgrafie tritt bei Kindern häufig in Kombination mit einer Erscheinung wie der Leseasthenie auf, was auf Verstöße im Leseprozess hinweist. Als Grundlage für die Leseasthenie gelten unterentwickelte Aufmerksamkeit, eine unzureichende Buchstabenwahrnehmung sowie gestörte räumliche Rezeption. Meistens manifestiert sich Dysgrafie durch Fehler bei der Darstellung von Buchstaben und Silben, was darauf hindeutet, dass das Kind bestimmte Konsonanten nicht korrekt aufgliedert.

Wenn Eltern beim Kind ähnliche Merkmale feststellen, muss die Behandlung der Pathologie unverzüglich begonnen werden. Die Korrektur von Dysgrafie bei jüngeren Schülern setzt primär die Zusammenarbeit mit einem Kinderpsychologen und einem Logopäden voraus. Der Psychologe unterstützt das Kind dabei, Schwierigkeiten in familiären und schulischen Beziehungen zu überwinden, während der Logopäde einen Behandlungsplan entwickelt, der entsprechend dem Mechanismus und der Form des Schreibfehlers gestaltet wird. Bezüglich der allgemeinen Methoden zur Korrektur von Dysgrafie bei jüngeren Schülern lassen sich folgende besonders wirksame Ansätze unterscheiden:

  • Beseitigung von Fehlern in der Wortbildung und phonetischen Prozessen;
  • Arbeit an der Erweiterung des Wortschatzes beim jüngeren Schüler;
  • Betonung der Entwicklung der grammatischen Sprachseite
  • Förderung der analytisch-synthetischen Tätigkeit
  • Übungen zur Verbesserung der räumlichen und Hörwahrnehmung
  • Schulübungen für Gedächtnis und Denken
  • Entwicklung des motorischen Bereichs
  • Maßnahmen zur Förderung einer fließenden Sprache
  • Schriftliche Übungen zur Festigung erlangter Fertigkeiten

Bei der Korrektur von Dysgraphie werden bei jüngeren Schülern neben medikamentösen Therapien häufig bestimmte Formen der Rehabilitationsbehandlung, insbesondere Physiotherapie und Hydrotherapie sowie Massagen, eingesetzt.

Korrektur optischer Dysgraphie

Experten unterscheiden verschiedene Formen der Dysgraphie:

  • Artikulationsakustische Dysgraphie: Hier werden Verstöße gegen die Lautbildung sowie die phonematische Wahrnehmung und Artikulation beobachtet.
  • Akustische Dysgraphie: Diese Form ist durch Probleme bei der phonemischen Erkennung gekennzeichnet.
  • Agrammatismus: Eine Störung, die auf eine unzureichende Entwicklung der lexikalisch-grammatischen Sprachebene zurückzuführen ist.
  • Dysgraphie: Eine Störung, die mit Defiziten in der sprachlichen Analyse und Synthese einhergeht.
  • Optische Vorstellungen: Bezeichnung für Verstöße im Sehraum.

Diese letzte Spezies ist durch die Instabilität der Gesichtseindrücke gekennzeichnet; sie führen zu spezifischen Fehlern, wenn getrennte Buchstaben und ungewöhnliche Schriften nicht unterschieden werden. Eine solche falsche Rezeption entsteht durch die Vermischung von Buchstaben im Brief.

Im Buch "Die Korrektur optischer Dysgraphie" wird für die Behandlung dieser Erkrankung nach J.W. Masanow das Verfahren vorgestellt; es handelt sich um Maßnahmen gemäß den vorgegebenen Hauptrichtungen der korrekturo-logopädischen Therapie.

  • Die Erweiterung des Umfangs des visuellen Gedächtnisses des Kindes.
  • Das Beherrschen graphischer Symbole.
  • Die Entwicklung der Sehwahrnehmung sowie von Analyse- und Synthesefähigkeiten.
  • Die Entwicklung der Höranalyse und -synthese.
  • Die Entwicklung der visuellen Gnosie (das Erkennen von Farbe, Größe und Form).
  • Die Bildung vorübergehender und räumlicher Vorstellungen.
  • Die Entwicklung der grafomotorischen Fähigkeiten.
  • Die Differenzierung von Buchstaben mit kinetischer und optischer Ähnlichkeit.

Die Korrektur der optischen Dysgraphie umfasst eine Vielzahl verschiedener Übungen, die zu den oben genannten Richtungen beitragen. Beispielsweise wird zur Entwicklung der visuellen Gnosie empfohlen, Umriss-, durchgestrichene und überlagerte Abbildungen von Gegenständen sowie deren Nachzeichnung zu benennen. Zur Verbesserung der Farbwahrnehmung werden Übungen wie das Benennen der Farben auf Bildern, ihre Gruppierung nach dem Farbhintergrund oder den Schattierungen sowie das Färben verschiedener geometrischer Figuren gemäß Aufgabenstellung eingesetzt.

Die Korrektur der Dysgraphie nach Masanow umfasst auch Übungen zur Buchstabenerkennung. So können Kindern angeboten werden, einen bestimmten Buchstaben in einer Reihe anderer zu finden, falsch gesetzte Buchstaben zu identifizieren oder aufeinanderfolgende Buchstaben zu bestimmen.

Als nächste Etappe folgt die Entwicklung des visuellen Gedächtnisses und der räumlichen Wahrnehmung. In diesem Fall werden bei der Korrektur nach Masanow Übungen wie das Behalten von Bildern oder Gegenständen, ihre Anordnung sowie die Wiedergabe über einen bestimmten Zeitraum durchgeführt. Die räumliche Orientierung erfordert bestimmte Spezies der Orientierung.

  • Die Bildung vorübergehender und räumlicher Vorstellungen.
  • Die Entwicklung grafomotorischer Fertigkeiten.
  • Auf dem Blatt Papier.

Masanow empfiehlt für die Korrektur der Dysgraphie zudem, bei der Differenzierung von Buchstaben, die ihre isolierte Schreibung aufweisen, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

  • Auf Silbenebene
  • Auf Worternebene
  • Im Kontext von Wortverbindungen
  • Bei der Analyse der Vorschläge
  • Im Text

Die Korrektur von Dysgraphie und Leseasthenie

Die Korrektur von Dysgraphie und Leseasthenie gliedert sich in vier Hauptphasen

  • Die Diagnostik
  • Die Vorbereitungsphase
  • Die Korrekturphase
  • Bewertung der Dysgraphie.

Logopädische Korrektur von Dysgraphie und Dyslexie Die erste Phase der Korrektur von Dysgraphie und Leseasthenie umfasst die Aufspürung bestehender Störungen bei den Kindern mittels Diktaten, die Überprüfung des lexikalisch-grammatischen Zustands der Rede sowie die Analyse der Ergebnisse.

Die zweite Phase befasst sich mit der allgemeinen Entwicklung der Handmotorik, räumlicher Vorstellungen sowie Gedächtnis- und Denkprozesse.

Für die dritte Phase der Dysgraphie-Korrektur ist das Überwinden dysgraphischer Fehler charakteristisch. Die Arbeit erfolgt vorrangig auf syntaktischer, lexikalischer und phonematischer Ebene und zielt häufig auf die Beseitigung von Störungen in der zusammenhängenden Rede, beim Lesen sowie bei der Schreibung.

Die letzte Phase dient der Bewertung der Ergebnisse der Dysgraphie- und Leseasthenie-Korrektur; daher erfolgt in diesem Fall üblicherweise eine erneute Prüfung der Schreib- und Lesefertigkeiten sowie eine Analyse diverser schriftlicher Arbeiten der Kinder.

Ob Wissen Sie das?

Selbst für die Aussprache der kürzesten und einfachsten Wörter sind 72 Muskeln erforderlich.


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