Die Sparbüchse

Gelbe Kubie – Pflanze aus der Familie der Korbblütler Die Sparbüchse (Cyperus esculentus), auch als Gelbe Sparbüchse bezeichnet, ist eine mehrjährige Graspflanze aus der Familie der Sauergrasgewächse. Die Pflanze besitzt einen horizontalen Rhizom und zahlreiche faserige Wurzeln. Sie wächst in Seen, Teichen, Buchten und Flussmündungen auf flachen Stellen mit langsamem Wasserabfluss. Der unterwasserständige Stiel der Gelben Sparbüchse erreicht eine Länge von 2 bis 3 Metern; die häutigen, rundlichen Blätter liegen auf dem Wasseroberflächen. Die gelben Blütenstände befinden sich auf langen, dicken Blütenstielen neben den Blättern. Die Blumen besitzen ein angenehmes Aroma und eine hellgelbe Farbe.

Zutaten und therapeutische Wirkungen der Gelben Sparbüchse

Die vielfältigen therapeutischen Eigenschaften der Gelben Sparbüchse sind auf ihre reiche chemische Zusammensetzung zurückzuführen. Der Wurzelstock enthält folgende Substanzen:

  • Harze
  • Alkaloide
  • Sahara
  • Stärke
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Sitosterin
  • Stigmastanol

Die Liste der in dieser Pflanze enthaltenen Alkaloide ist ausreichend umfangreich.

  • Tribulin
  • Nufaridin
  • Nufloin
  • Desoxynufaridin

Der Blattgehalt der Sparbüchse umfasst zudem eine Reihe wertvoller Inhaltsstoffe:

  • Ellagotannine
  • Luteolin
  • Kaffeinsäure
  • Ferulasäure
  • Sinapinsäure
  • o-Cumarin

In den Samen und Zwetschgen der Sparbüsche ist Nufloin enthalten. Zudem sind in den Samen Gerbstoffe vorhanden, die Gallus- und Ellagsäure umfassen.

Die Heilwirkungen dieser Pflanze werden in der Volksmedizin und Schulmedizin intensiv genutzt; die Präparate entfalten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe folgende Wirkungen:

  • schmerzlindernd
  • bakterizid
  • adstringierend
  • cholagog
  • leichtes Schlafmittel
  • Harnmittel
  • beruhigendes Mittel

Die Anwendung der Sparbüchse

Gelbe Wasserlilien Zwetki-Blätter, -Wurzelstöcke und -Samen weisen heilende Eigenschaften auf. Die Gewinnung des Rohstoffs erfordert erhebliche Anstrengungen. Da es schwierig ist, fest in den Boden des Wasserbeckens eingewachsene Wurzelstücke aus dem Wasser zu entnehmen, ergibt sich nach dem Trocknen der gereinigten Wurzelstöcke aus 10 kg frischen Pflanzen lediglich ein Kilogramm trockenes Produkt.

Die Wurzelstöcke der gelben Sparbüchse enthalten Alkaloide mit spermatozidaler und antitrichomonadaler Wirkung. Aus diesen Alkaloiden wird das Apothekenpräparat Ljutenurin hergestellt, das bei akuten und chronischen Trichomonaden eingesetzt wird. Zudem werden Empfängnisverhütungspräparate unter Verwendung der chemischen Verbindungen der gelben Sparbüchse entwickelt.

Extrakte aus dem gelben Sparbüchsengewebe finden bei lokaler Anwendung Einsatz in der Therapie von Schleimhaut- und Hauterkrankungen, die durch Mikroorganismen oder pathogene Pilze verursacht wurden. Zudem gehört diese Pflanze zu den Gebührenkräutern, die auch bei der Behandlung bestimmter Malignome zum Einsatz kommen.

Die Wurzelstöcke des gelben Sparbüchs enthalten Alkaloide der Nufarin-Gruppe, welche Stämme von Trichomonaden sowie Candida und andere schädliche Erreger zerstören. Diese Pflanze kann bei Menschen mit Immunitätsdefekten eingesetzt werden, insbesondere nach Organtransplantationen und während der Chemotherapie.

Präparate aus der Gelben Sparbüchse finden zudem Anwendung bei folgenden schwerwiegenden Erkrankungen:

  • Uterusblutungen;
  • Senkung der Gebärmutter;
  • Gastritis;
  • Unterdrückung des Nervensystems.

Wurzelstöcke und Blütenstände der gelben Sparbüchse wirken als korrigierendes Mittel für die sexuelle Aktivität; besonders wirksam ist sie bei Männern mit krankhaften nächtlichen Pollutionen, Impotenz oder geschwächter sexueller Libido, während Sud aus dem Wurzelstock bei männlicher Impotenz und weiblicher Frigidität empfohlen wird.

In der Volksmedizin werden Blütenstände, Wurzelstöcke sowie Blätter verwendet; diese Mittel finden Anwendung bei Fieber, entzündlichen Prozessen des Gastrointestinaltrakts sowie Hauterkrankungen; zudem wird Sud aus den Wurzeln in kleinen Dosen auch bei folgenden Entzündungen eingesetzt:

  • Nierenentzündung und Harnwegsinfekte.
  • Magenkrämpfe;
  • Rheuma;
  • Tuberkulose.

Diese Mittel wirken bei akuten Infekten der oberen und unteren Atemwege sehr gut gegen Husten, Bronchitis sowie Lungenentzündung. Die Sparbüchse wird zudem bei Gicht eingesetzt. Präparate aus dieser Arzneipflanze helfen Kindern, nächtlichem Enuresis (Harninkontinenz) vorzubeugen.

Diese Pflanze besitzt eine leichte beruhigende und sedative Wirkung. Ein Aufguss aus frischen Zweigen bewirkt diesen Effekt und hilft bei unruhigem Schlaf. Beachten Sie jedoch, dass hohe Dosen dieses Mittels die Unterdrückung des Zentralnervensystems verursachen können.

Eine Tinktur aus den Zweigen wird bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Ein Sud dient als schmerzstillendes Mittel bei Gelenkschmerzen und Verletzungen, während frische Blätter an entzündeten Stellen aufgetragen werden. Ein Aufguss aus dem Wurzelstock wird als allgemein kräftigendes Mittel empfohlen.

Auch ein Sud aus dem Wurzelstock der gelben Sparbüchse, zubereitet mit Bier oder Hefe, kann zur Behandlung von Seborrhoe und zur Verstärkung des Haarwuchses eingesetzt werden.

Kontraindikationen und Risiken bei der Anwendung der gelben Sparbüchse.

Die gelbe Sparbüchse ist trotz ihrer vielfältigen medizinischen Eigenschaften giftig. Daher darf sie nur nach ärztlicher Verordnung zur Behandlung eingesetzt werden; dabei sind die verschriebenen Dosen und Behandlungsfristen strikt einzuhalten.

Bei Verstößen gegen das Zubereitungstechnologie des Medikaments sowie bei der Einnahme können Vergiftungssymptome auftreten:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Der langwierige Traum (die Unmöglichkeit, aufzuwachen)

Die vom Arzt angegebene Dosis darf nicht überschritten werden, da ein falsches Dosierungsverhalten schwere Vergiftungen und möglicherweise den Tod zur Folge haben kann. Zudem wird die Einnahme der Präparate aufgrund der Sparbüchse für schwangere Frauen und Kinder strengstens untersagt.

Ob Sie wissen das:

Die Leber zählt zu den wichtigsten Organen des menschlichen Körpers. Ihr durchschnittliches Gewicht liegt bei etwa 1,5 Kilogramm.


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