Lantus

Online-Apotheken-Preise:

Ab 2900 Rubel

Lantus – Insulin glargin (Insulin glargine), eine Lösung zur subkutanen Verabreichung. Ein hypoglykämisches Mittel, das ein Analogon zum menschlichen Langzeitinsulin darstellt.

Der pharmakologische Effekt von Lantus

Lantus – fast farbloses, klares Lösungsmittel für subkutane Injektionen Das Wirkstoffpräparat Lantus enthält das Insulin Glargin, ein vollsynthetisches Analogon des menschlichen Insulins. Es wird durch genetisch rekombinierte Bakterien (Stamm E. coli) hergestellt. In der neutralen Umgebung ist die Löslichkeit gering; im Präparat Lantus löst sich das Insulin jedoch vollständig auf, da es in einer sauren Lösung (pH 4) vorliegt.

Subkutane Verabreichung von Lantus (Insulin glargin):

  • Der Säuregehalt der Lösung fördert die Bildung mikroskopischer Präzipitate. Diese ermöglichen eine kontinuierliche Freisetzung kleiner Insulinmengen und gewährleisten so ein gleichmäßiges pharmakokinetisches Profil sowie einen verlängerten Wirkungszeitraum des Präparats.
  • Fördert die biologische Wirkung, indem sie Verbindungen mit Insulinrezeptoren im Körper eingeht; dabei entspricht sie dem Effekt und den Eigenschaften des endogenen Insulins.
  • Dient zur Regulation des Glukosemetabolismus durch Erhöhung ihres Verbrauchs in peripherischen Geweben sowie durch Hemmung der Glukoneogenese.
  • Stärkt die Proteinsynthese und unterdrückt gleichzeitig Proteolyse sowie Lipolyse in Adipozyten.
  • Gewährleistet eine verlängerte Wirkung von Lantus (durch Insulin glargin) aufgrund der verminderten Absorptionsgeschwindigkeit; die Anwendung erfolgt einmal täglich. Die Wirkung setzt etwa eine Stunde nach der subkutanen Injektion ein und dauert 24 bis 29 Stunden.

Darreichungsform von Lantus

Lantus wird als fast farblose, klare Lösung für subkutane Injektionen in Glaskartrids (3 ml) oder Flaschen (10 ml) geliefert. Zur Benutzerfreundlichkeit wurden das „OptiKlik"-System und die „OptiSet"-Spritze entwickelt.

Analoga von Lantus

Das Analogon zu Lantus nach der aktiven Substanz (Insulin glargin) ist Lantus Solo, eine Lösung für subkutane Injektionen. Die Analoga zu Lantus nach dem Wirkmechanismus sind pharmakologische Präparate wie Lewentis Penfill und Lewentis FlexPen, ebenfalls als Lösungen für subkutane Injektionen.

Anwendungshinweise für Lantus

Hinweise entsprechend dem Beipackzettel zu Lantus (Insulin glargin)

  • Typ-1-Diabetes mellitus (insulinabhängig)
  • Typ-2-Diabetes mellitus im Falle einer Resistenz gegenüber oralen hypoglykämischen Mitteln sowie bei gleichzeitiger Schwangerschaft

Kontraindikationen

Lantus ist gemäß den Angaben in der Fachinformation kontraindiziert:

  • bei Überempfindlichkeit gegen Insulin glargin oder eines der Hilfsstoffe des Präparats
  • Kinder unter 6 Jahren

Bei Schwangeren sollte das Präparat unter ärztlicher Aufsicht und mit Vorsicht angewendet werden.

Anwendung von Lantus

Für die Anwendung von Lantus sind nach der Packungsbeilage folgende Regeln strikt einzuhalten:

  • Das Präparat muss einmal täglich subkutan in das Fettgewebe des Oberschenkels, der Schulter, des Bauches oder des Gesäßes an einer festen Tageszeit und mit täglicher Wechselung der Einstichstelle injiziert werden.
  • Dosis und Gabezeitpunkt werden vom behandelnden Arzt individuell festgelegt; eine Monotherapie oder die Kombination des Präparats mit weiteren blutzuckersenkenden Arzneimitteln ist möglich.
  • Die Lantus-Injektionslösung darf nicht aufgeteilt werden oder mit anderen Insulinpräparaten gemischt werden.
  • Lantus darf nicht intravenös verabreicht werden; der therapeutisch wirksamste Effekt wird bei subkutaner Gabe erzielt.
  • Beim Wechsel von anderen Insulinpräparaten auf Lantus ist eine sorgfältige Überwachung der Blutzuckerkonzentration in den ersten 2 bis 3 Wochen erforderlich.

Das Schema des Übergangs von anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln auf Lantus sollte vom behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Patienteneigenschaften und nach medizinischer Beurteilung festgelegt werden. Dieses Dosierungsschema kann bei erhöhter Insulinempfindlichkeit, die durch eine Verbesserung des Stoffwechsels bedingt ist, angepasst werden. Eine Korrektur des Schemas ist erforderlich bei Veränderungen des Lebensstils, sozialer Bedingungen, des Körpergewichts oder bei anderen Faktoren, die das Risiko für Hyper- oder Hypoglykämie erhöhen können.

Arzneimittelwechselwirkungen

Lantus-Injektionslösung in einer Glasampulle Die medikamentöse Interaktion mit der Gruppe der blutzuckersenkenden Arzneimittel kann den Glukosestoffwechsel beeinflussen. Nach der Produktinformation verstärken folgende Präparate die Wirkung von Lantus (Insulin glargin): ACE-Hemmer, orale Antidiabetika, MAO-Hemmer, Fluoxetin, Fibrate, Disopyramid, Propoxyphen, Pentoxifyllin, Sulfonamide und Salicylate.

  • Arzneimittelwechselwirkungen
  • Die Wirkung von Lantus (Insulin glargin) wird durch folgende Präparate verstärkt: ACE-Hemmer, orale Antidiabetika, MAO-Hemmer, Fluoxetin, Fibrate, Disopyramid, Propoxyphen, Pentoxifyllin, Sulfonamide und Salicylate.
  • Die Wirkung von Lantus (Insulin glargin) wird durch Beta-Blocker, Lithiumsalze, Clonidin sowie Alkohol verstärkt. Diese Substanzen können die Insulinspiegel jedoch auch senken.
  • Eine Instabilität des Blutzuckerspiegels mit Wechsel von Hypoglykämie zur Hyperglykämie kann durch die gleichzeitige Gabe von Lantus und Pentamidin ausgelöst werden.
  • Die Merkmale der adrenergen Gegenregulation können bei der Anwendung sympatholytischer Präparate wie Guanazins, Clonidins und Reserpins sowie bei Beta-Blockern fehlen.

Nebenwirkungen von Lantus®

Die häufigste Nebenwirkung von Lantus®, basierend auf Bewertungen, ist die Hypoglykämie, die bei Insulin-Dosisübernahme entsteht. Wiederholte schwere Hypoglykämien können zu ZNS-Infektionen führen und stellen eine reale Lebensgefahr dar. Die ersten Symptome der Hypoglykämie zeigen sich durch Aktivierung des sympathoadrenalen Systems und manifestieren sich als ständiger Nahrungstrieb, Reizbarkeit, vermehrtes Kaltschwitzen sowie Tachykardie. Der folgende Verlauf umfasst psychoneurologische Störungen wie Ohnmachtsanfälle, epileptiforme Syndrome oder Verwirrtheit.

Der Effekt von Lantus®, nach den Bewertungen, kann sich auch unerwünscht auf die Sehorgane widerspiegeln. Die breite Spanne der Glukosekonzentration im Blut beeinflusst das Gewebewasser und den Brechungsindex des Augenkristallins, was zu vorübergehenden Sehschwankungen führt. Wenn die Glukosekonzentration über einen längeren Zeitraum im Normbereich liegt, hört die Entwicklung einer diabetischen Retinopathie auf. Bei Vorliegen einer proliferativen Retinopathie kann sich bei nicht durchgeführter Fotokoagulation in Phasen schwerer Hypoglykämie ein vorübergehender Sehverlust entwickeln.

Bei langfristiger Anwendung von Lantus® können an den Injektionsstellen lokale Absorptionsstörungen und Lipodystrophien des Gewebes entstehen, insbesondere bei Verstoß gegen die Regel des regelmäßigen Wechselns der Injektionsstellen.

In seltenen Fällen können nach den Bewertungen lokale (am Einstichort) sowie allgemeine allergische Reaktionen wie Rötungen, Juckreiz, Nesselsucht, Entzündungen oder Ödeme auftreten.

Lagerungsbedingungen und Haltbarkeitsfristen

Lantus® sollte bei einer Temperatur von 2 °C bis 8 °C in einem für Kinder unzugänglichen Ort gelagert werden. Die Haltbarkeit beträgt 3 Jahre ab dem auf der Packung angegebenen Datum.

Online-Apotheken-Preise:

Name des Präparats

Preis

Apotheke

Lantus Solostar, Spritzgriff: 100 IE/ml, 3 ml, 5er-Packung

2.900 Euro

Zur Bestellung

Apothekenver.ru, GmbH Apotheke ver.ru und die GmbH

Lantus SoloStar: 100 IE/ml, 3 ml, Spritzgriff Nr. 5, Sanofi-Aventis Osteuropa GmbH

3.306 Rubel

Zur Bestellung

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK Das Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK
Ob Das sollten Sie wissen:

Das Hustenmittel Terpinkod gehört zu den meistverkauften Produkten – jedoch nicht aufgrund seiner Heilwirkung.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt