In der umgangssprachlichen Umgangssprache wird Leukämie als Blutarmut, Leukämie oder „Krebs des Blutes" bezeichnet. Tatsächlich entspricht diese Behauptung jedoch nicht vollständig der Realität, da die schreckliche Diagnose „Krebs des Blutes" von Experten als Hämoblastose – eine multifaktorielle Gruppe bösartiger Erkrankungen klonaler Natur, zu deren Zahl auch die Leukämie gehört – definiert wird. Bei Patientinnen mit Leukämie führt infolge verschiedener Ursachen das pathologische und unkontrollierte Wachstum „falscher" Knochenmarkzellen, die für den lebenswichtigen Prozess der Blutbildung im Organismus verantwortlich sind, zu Störungen.
Das Ergebnis ist ein fortschreitender Funktionsverlust aller Organe und Systeme; ohne eine rechtzeitig begonnene, komplexe Behandlung führt Leukämie zum Tod, manchmal innerhalb weniger Wochen. Da Spontanheilungen bei dieser bösartigen Erkrankung äußerst selten sind, muss die Behandlung der Leukämie unverzüglich nach der Feststellung einer genauen Diagnose eingeleitet werden.
Bis heute sind in der modernen Medizin nicht alle zahlreichen Faktoren vollständig aufgeklärt, die Leukämie auslösen; die Ursachen lassen sich in vier Hauptgruppen einteilen.
Die erste Gruppe umfasst erbliche Ursachen: Gelehrte haben festgestellt, dass das Vorhandensein von Leukämie bei Angehörigen (Blutsverwandten) der Familie oft über mehrere Generationen hinweg vererbt wird. Experten betrachten den erblichen Faktor als wahrscheinlichsten und verbreitetsten Grund für die Entstehung von Leukämie bei Kindern.
Die zweite, ebenfalls sehr bedeutende Gruppe umfasst infektiöse-virale Faktoren: Der Viruseinfall in gesunde Zellen des Organismus löst irreversible Mutationen und pathologische Wiedergeburt aus, was letztlich zur Bildung bösartiger Neubildungen führt.
Auf die dritte Gruppe der Ursachen wirken leukämogene und chemische Faktoren. Zu den leukamogenen Faktoren gehören einfache Medikamente, die bei verschiedenen Erkrankungen verschrieben werden; dazu zählen Cephalosporine sowie Penicilline. Die Wirkung chemischer Karzinogene entsteht durch langfristigen Kontakt mit synthetischen Waschmitteln, verschiedenen polymeren Beschichtungen usw.
Die vierte Gruppe der Ursachen für Leukämie – Strahlenexposition. Die Wirkung von Radionukliden erhöht das Erkrankungsrisiko bei Leukämien um ein Vielfaches, wobei die Wahrscheinlichkeit des Krankheitsausbruchs bei beliebigen Dosen der erhaltenen Bestrahlung gegeben ist.
Es existiert eine ausreichend lange Liste der Leukämietypen, die ausschließlich für Onkologen verständlich ist. Die Einteilung der Leukämie in Typen erfolgt basierend auf dem Ort, an dem sich die Blutzellen mutiert haben; sie haben sich zu feindseligen „Aggressoren" im menschlichen Organismus verwandelt und provoziert die Größe der bösartigen Neubildung.
Das Beispiel einer Vielzahl von Leukämietypen, wie etwa die myelozytische Leukämie, bei dem der normale Prozess der Bildung granulöser Leukozyten gestört wird.
Es existiert auch eine Einteilung der Leukämien in chronisch und akut. Bei der akuten Leukämie entwickeln sich unkontrollierbare und sehr rasch wachsende unreife Blutzellen. Akute Leukämien sind äußerst gefährlich; aufgrund des schnellen Krankheitsverlaufs gehen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod, da die Entwicklung der Krankheit sehr schnell fortschreitet.
Bei chronischer Leukämie reifen die Zellen zunehmend aus, wobei sich Herde dieser explosionsartigen Zunahme in den lebenswichtigen Organen – der Leber –, der Milz und den Lymphknoten befinden.
Eine sorgfältige Beachtung der frühen Symptome der Leukämie ist gerade heute von größter Bedeutung. Ununterbrochen steigt die Erkrankungszahl bei Kindern, selbst im frühesten Alter; bei zu spät beginnender Behandlung ist das Todesrisiko in dieser Altersgruppe unvermeidlich.
Im Anfangsstadium können die Symptome der Leukämie bei Kindern und Erwachsenen leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden.
Oft steigt die Körpertemperatur an; man kann Schwindel, Atemnot und Herzrasen beobachten. Bei akuter Leukämie sind die Symptome deutlicher ausgeprägt; möglich ist auch eine signifikante Vergrößerung der Lymphknoten sowie deren Funktionsstörung.
Zur korrekten Einschätzung des Zustands des Patienten und zur Festlegung der notwendigen Therapie der Leukämie führen Onkologen eine sorgfältige medizinische Untersuchung durch. Grundlage für die endgültige Diagnosestellung sind die Befunde biochemischer und allgemeiner Blutanalysen. Es werden Verfahren zur Erforschung der Knochenmarkzellen – Trepanobiopsie sowie die Sternalpunktion – verordnet.
Die Strategie zur Behandlung und die Auswahl der medikamentösen Präparate orientieren sich an der festgestellten Form der Leukämie unter ständiger Kontrolle und Beobachtung durch Experten. Eine vollständige Heilung dieser Krankheit ist auch heute noch unmöglich; sie bleibt eine Angelegenheit des gesamten Lebens des Menschen.
Bei akuter Leukämie umfasst die Behandlung einen Komplex aus hohen Dosen von Glukokortikoiden (Hormonen) und zytostatischen Präparaten. Im Falle einer sich anschließenden Sekundärinfektion wird dem Patienten eine entsprechende antiphlogistische Therapie sowie ein Bluttransfusion durchgeführt.
Zur Unterstützung bei der Langzeit-Leukämie werden vor allem solche Präparate verordnet, deren Wirkung in der Unterdrückung des Wachstums bösartiger Neubildungen besteht. Begleitmaßnahmen zur Unterstützung des Organismus umfassen die Gabe von radioaktivem Phosphor und eine Strahlentherapie.
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