Honigmassage

Honigmassage – eine Massage, die hilft, den Hauttonus zu verbessern Honig besitzt einzigartige heilende Eigenschaften. Er versorgt den menschlichen Organismus mit vitalen Substanzen, bindet Schlacken und Toxine sowie fördert deren schnelle Ausscheidung aus dem Körper. Durch seine Konsistenz dringt Honig sofort in das Gewebe ein und beschleunigt Stoffwechselprozesse. In zahlreichen Bewertungen zur Honigmassage wird bestätigt, dass diese Prozedur sowohl den Blutkreislauf in den Muskeln als auch die Durchblutung der tiefen Hautschichten verbessert. Bei regelmäßiger Anwendung der Massage verbessert sich der allgemeine Zustand des Körpers; die Haut strafft sich und glättet merklich.

Indikationen und Kontraindikationen für die Honigmassage

Die Honigmassage ist bei geistiger und körperlicher Erschöpfung, Osteochondrose sowie vegetativ-vaskulärer Dystonie sehr wirksam. Diese Massageform wird zudem bei Arthrose der großen Gelenke sowie bei Cellulitis eingesetzt.

Eine Honigmassage wird nicht empfohlen in der postoperativen Phase, während der Schwangerschaft, bei Varikose und Thrombophlebitis, bei Asthma, Tumoren und Neubildungen sowie bei allergischen Erkrankungen, infektiösen Hauterkrankungen, Schilddrüsenstörungen, Geschlechtskrankheiten, Gallensteinen und Nierensteinen.

Da die Beschleunigung von Stoffwechselprozessen in bestimmten Hautbereichen zur Verschlimmerung verschiedener langdauernder Erkrankungen führen kann, sollte die gegenwärtige Heilhonigmassage den gesamten Körper erfassen. Dabei ist es notwendig, bei der Honigmassage gezielt Problemzonen zu behandeln und gleichzeitig den Gesamtorganismus umfassend zu stimulieren.

Anleitung: Durchführung einer Honigmassage unter häuslichen Bedingungen

Die Wirksamkeit der Honigmassage bei Cellulitis beruht auf der synergistischen Wirkung von Hautstrukturen und bioaktiven Substanzen im Honig. Bereits nach wenigen Sitzungen wird die Haut gereinigt, glatter und elastischer; die Durchblutung der Blutgefäße wird gefördert, die Funktion der inneren Organe verbessert, der Stoffwechsel optimiert sowie das Immunsystem gestärkt. Zudem werden Schlacken und Toxine aus dem Organismus ausgeschieden.

Die Honigmassage bei Cellulitis kann an Hüften, Bauch, Gesäßbacken und Händen durchgeführt werden. Basierend auf den Bewertungen lässt die Honigmassage zu, bis zu vier Zentimeter überflüssigen Umfangs zu entfernen. Diese Massageform wird zwar in Salons angeboten, kann jedoch auch häuslich durchgeführt werden, da die Anwendungstechnik relativ einfach ist.

Für eine Honigmassage ist die Auswahl von natürlichem Honig (Linden-, Erlen- oder Blütenhonig) entscheidend. Als Zusatz können ätherische Öle (Mandarine, Zitrone, Lavendel, Eukalyptus, Grapefruit oder Wacholderöl) verwendet werden. Ein Teelöffel Honig wird mit fünf Tropfen Öl gemischt und anschließend wie gewohnt massiert. Die Mischung muss unmittelbar vor der Anwendung hergestellt werden: zunächst die Öle mischen, dann den Honig hinzufügen und alles sorgfältig einarbeiten.

Bevor eine Honigmassage zu Hause durchgeführt wird, sollte die Haut aufgewärmt werden. Dies kann durch das Einmassieren oder Klopfen am Handflächenrand erfolgen. Anschließend wird der Honig als dünne Schicht auf die Haut aufgetragen und eingearbeitet. Die gesamte Oberfläche der Handfläche wird auf die Haut gepresst; dabei werden kreisförmige Bewegungen mit zunehmendem Radius ausgeführt, bis die Handfläche von der Haut abgezogen wird – ähnlich wie beim Reinigen von Schmutz. Nach einiger Zeit bildet sich auf der Hautoberfläche eine dicke graue Masse (Schlacken). Eine Honigmassage bei Cellulitis ist für alle Problemzonen nicht länger als fünfzehn Minuten empfehlenswert. Nach dem Eingriff muss der Honig sorgfältig mit warmem Wasser abgewaschen und anschließend eingecremt werden. Die Prozedur sollte beendet werden, sobald die Handflächen aufhören, an der Hautoberfläche festzukleben. Eine Honigmassage sollte im Abstand von 10 bis 15 Tagen durchgeführt werden. Die Honiggesichtsmassage entfernt Akne

Honigmassage beim Menschen

Im Verlauf einer Honigmassage adsorbiert das Honig zu den toxischen Stoffwechselprodukten der Hautoberfläche, nimmt Akne auf und reinigt die Talgdrüsen.

Die Wirkung der Honigmassage auf sensible Körperbereiche beeinflusst positiv die Funktion aller inneren Organe, indem sie physiologische Reaktionen auslöst, die den Blutfluss zu den Geweben fördern. Eine Honigmassage wird bei Erkrankungen des Atmungssystems (z. B. Kieferhöhlen- oder Stirnhöhlentzündungen) eingesetzt.

Für eine Gesichtsmassage ist es ratsam, den Honig als gleichmäßige, dünne Schicht für fünf bis sieben Minuten aufzutragen. Der Honig wird durch die offenen Poren sofort in alle Hautschichten aufgenommen. Zur Bildung eines Vakuums und zur Extraktion von Verstopfungen müssen die Finger die Haut drücken und wieder loslassen. Auf den Fingern bleibt eine klebrige Mischung aus Honig und Schlacken zurück.

Eine Honigmassage sollte idealerweise morgens zwischen 8 und 11 Uhr durchgeführt werden. Nach Abschluss des Eingangs wird die Haut mit einem feuchten Tuch abgewischt und anschließend mit einer pflegenden Creme eingecremt.

Eine Massage ist bei geschädigter Hautintegrität sowie bei infektiösen oder entzündlichen Prozessen im Wirkungsbereich kontraindiziert. Zudem darf keine Massage bei Allergien gegen Bienenprodukte durchgeführt werden.

Ob Wissen Sie das?

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus, verbraucht jedoch rund 20 % des über das Blut zugeführten Sauerstoffs. Diese Tatsache macht das menschliche Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt