Pentaglobin

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Ab 67 Rubel

Tabletten mit filmüberzogenem Panodil®-Film Pentalgin – ein Kombinationspräparat mit spasmolytischer, analgetischer, antiphlogistischer und sedativer Wirkung.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Die Darreichungsform sind Tabletten mit Filmhülle: kapsulierter Form, bikonvex mit abgeschrägten Rändern, von hellgrün bis grüner Farbe; auf einer Seite Prägung „PENTALGIN", auf der anderen das Risikowappen; im Querschnitt hellgrüne Tablette mit weißen Einschlüssen (in Umreifungsblisterpackungen zu 2, 6, 10 oder 12 Tabletten, in Pappkartons zu 1 oder 2 Packungen).

Zusammensetzung der Tablette

  • Wirkstoffgehalt pro Tablette: Paracetamol 325 mg
  • Feniraminmaleat 10 mg
  • Naproxen 100 mg
  • Drotaverinhydrochlorid 40 mg
  • Koffein 50 mg

Zusätzliche Komponenten: Zitronensäuremonohydrat, Magnesiumstearat, Natriumcarboxymethylcellulose (Natrium), Kartoffelstärke, Gleitmittel, mikrokristalline Cellulose, Butylhydroxytoluol (E321), Hydroxypropylmethylcellulose (Hydroxypropylzellulose) (Kluzel EF), Indigokarmin (E132), Chinolingelb (E104).

Bestandteile der filmumhüllten Tablette: Polyvinylpyrrolidon (mittelmolekular, medizinisch), Titandioxid, Hydroxypropylmethylcellulose (Hydroxypropylmethylzellulose), Chinolingelb (E104), Gleitmittel, Polysorbat 80.

Anwendungshinweise

  • Schmerzsyndrome unterschiedlicher Genese, darunter Kopfschmerzen (einschließlich Migräne), Zahnschmerzen, Dysmenorrhö, Neuralgien, Radikulopathien sowie Schmerzen in Muskeln und Gelenken.
  • Schmerzsyndrome durch Krämpfe der glatten Muskulatur bedingt, darunter das postcholezystektomische Syndrom, Cholelithiasis und eine langdauernde Cholezystitis sowie renale Koliken;
  • Postoperative und nachtraumatische Schmerzen, insbesondere bei Vorliegen einer Entzündung.
  • Symptomatische Behandlung von Erkältungskrankheiten mit Fieber.

Kontraindikationen

Absolut:

  • Alter unter 18 Jahren;
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Schwere Niereninsuffizienz
  • Magen-Darm-Blutung
  • Erosive-ulcerative gastrointestinal infections during exacerbation
  • Hyperkalium
  • Nachzustand einer Aortenkoronar-Bypass-Operation
  • Akuter Myokardinfarkt sowie weitere schwerwiegende organische Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Schwere arterielle Hypertonie
  • Häufige ventrikuläre Extrasystolien
  • Paroxysmale Tachykardie
  • Schwere Leberinsuffizienz
  • Vollständige oder unvollständige Kombination von Bronchialasthma, rezidivierender Polypose der Nase und Nebenhöhlen sowie eine Unverträglichkeit gegenüber nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR), Acetylsalicylsäure (zurzeit oder in der Anamnese eingenommen)
  • Die Unterdrückung der Knochenmarkfunktion
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats

Relative Kontraindikationen

  • Gutartige Hyperbilirubinämien (Gilbert-, Crigler-Najjar- und Dubin-Johnson-Syndrom)
  • Virushepatitis
  • Nieren- oder Pankreaserkrankungen bei leichter bis mittelschwerer Schwere
  • Alkoholische Lebererkrankung
  • Diabetes mellitus
  • Geschwüre mit Infektionsneigung in der Anamnese
  • Erkrankungen der peripheren Gefäße
  • Glucose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel
  • Zerebrovaskuläre Störungen
  • Epilepsie sowie Neigung zu Krampfanfällen
  • Hohes Lebensalter

Einnahme und Dosierung

Nehmen Sie Pentalgin in einer Dosis von 1 bis 3 Tabletten einmal täglich ein. In Einzelfällen kann die Tagesdosis auf bis zu 4 Tabletten erhöht werden.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Therapieziel: Zur Schmerzlinderung sollte das Medikament nicht länger als fünf Tage eingenommen werden, zur Fiebersenkung in einigen Fällen bis zu drei Tagen. Eine Verlängerung der Therapiedauer ist ausschließlich auf ärztliche Anordnung zulässig.

Nebenwirkungen:

  • Störungen des Harnsystems (z. B. Nierenfunktionsstörungen);
  • Nebenwirkungen aus dem kardiovaskulären System: Arrhythmien, Herzpalpitationen, Blutdruckanstieg;
  • Nebenwirkungen aus dem Sehorgan: Tinnitus, Hörverlust; bei Patienten mit Glaukom – Erhöhung des Augeninnendrucks;
  • Nebenwirkungen aus dem Zentralnervensystem (ZNS): Schlafstörungen, Reflexüberempfindlichkeit, Konzentrationsminderung, Angstzustände, Kopfschmerzen, Unruhe, Schwindel und Zittern;
  • Nebenwirkungen aus dem hämatopoetischen System: Abnahme der Granulozyten, Leukozyten, Erythrozyten oder Blutplättchen im Blut sowie Zunahme des Methämoglobins;
  • Nebenwirkungen aus dem Verdauungssystem: Epigastrisches Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen sowie erosiv-ulzeröse Magen-Darm-Läsionen und Funktionsstörungen der Leber;
  • Allergische und kutane Reaktionen: Juckreiz, Urtikaria, Exanthem, Dermatitis sowie angioneurotisches Ödem;
  • Weitere Nebenwirkungen: Tachypnoe (beschleunigte Atmung).

Besondere Hinweise

Pentalgin darf nicht gleichzeitig mit NPWS, paracetamolhaltigen Präparaten und Mitteln zur symptomatischen Behandlung von Erkältungskrankheiten angewendet werden.

Bei Langzeittherapie (über 5–7 Tage) ist der Zustand der Leberfunktion sowie die Laborwerte des peripheren Blutes zu überwachen.

Der Einfluss von Koffein auf das Zentralnervensystem hängt vom Typ ab und kann in unterschiedlichem Ausmaß – von Anregung bis zur Hemmung der höheren Nerventätigkeit – beobachtet werden.

Unter dem Einfluss von Paracetamol können die Ergebnisse laborchemischer Untersuchungen des Blutzuckerspiegels sowie der Säurewerte verfälscht werden.

Der Naproxengehalt im Präparat führt zu einer Verlängerung der Blutungszeit.

Pentalgin muss 48 Stunden vor der geplanten Bestimmung von 17-Ketosteroiden abgesetzt werden.

Während der Behandlung ist auf den Verzicht auf Alkohol sowie auf Vorsicht beim Führen von Kraftfahrzeugen und bei der Ausübung potenziell gefährlicher Tätigkeiten zu achten, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.

Arzneimittelwechselwirkungen

Barbiturate, die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, verringern die Wirksamkeit von Paracetamol.

Diflunisal erhöht um 50 % die Plasmaspiegel von Paracetamol und steigert dadurch das Risiko einer Hepatotoxizität.

Paracetamol vermindert die Wirksamkeit urikosurischer Präparate und verstärkt die Wirkung indirekter Antikoagulanzien.

Die Einnahme von Alkohol während der Behandlung mit Pentalgin erhöht das Risiko eines akuten Pankreatitischen Ereignisses.

Hemmstoffe der mikrosomalen Oxidation (z. B. Zimtidin) verringern das Risiko hepatotoxischer Effekte von Paracetamol.

Der Drotaverin-haltige Bestandteil von Pentalgin kann die antiparkinsonische Wirkung von Levodopa abschwächen.

Feniramin – eine der enthaltenen Substanzen des Präparats – verstärkt bei Kombination mit Alkohol, Monoaminoxidasehemmern, Tranquilisern und Schlafmitteln die sedierende Wirkung auf das Zentralnervensystem (ZNS).

Bei gleichzeitiger Anwendung von Alkohol, trizyklischen Antidepressiva, Barbituraten oder Rifampicin steigt das Risiko einer toxischen Leberwirkung; daher sollten solche Kombinationen vermieden werden.

Eine weitere Substanz in Pentalgin, Naproxen, kann den diuretischen Effekt von Furosemid vermindern, die Wirkung indirekter Antikoagulanzien verstärken, die Toxizität von Methotrexat und Sulfonamiden erhöhen sowie die Ausscheidung von Lithium verringern. Dies führt zu einer erhöhten Konzentration von Lithium im Blutplasma.

Bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel, die das Zentralnervensystem stimulieren oder den Koffeinspiegel erhöhen, ist eine übermäßige Stimulation des ZNS möglich.

Antikonvulsiva wie Gidantoin (insbesondere Phenytoin), Barbiturate und Primidon können den Metabolismus verstärken und die klärende Wirkung von Koffein erhöhen.

Perorale Kontrazeptiva, Disulfiram, Cimetidin sowie Norfloksazin und Ziprofloksazin verringern den hepatischen Metabolismus von Koffein, verzögern dessen Ausscheidung und erhöhen die Blutkonzentration.

Lagerungsdauer und Lagerbedingungen

Das Arzneimittel bei einer Temperatur von nicht mehr als 25 °C an einem trockenen, vor Licht geschützten Ort und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Haltbarkeit: 2 Jahre

Online-Apotheken-Preise:

Arzneimittelname

Preis

Apotheke

Pentalgin, Tabletten (4 Stück)

67 Rubel

Zur Anschaffung

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheken der Firma ver.ru

Pentalgin, Tabletten p.o., Nr. 12 (ohne Codein), pharmazeutisches Standardwerk für die Öffentlichkeit (Kursk)

109 Rubel

Zur Anschaffung

Moskauer Apothekennetzwerk IFK Das Netzwerk der Moskauer Apotheken

Pentalgin, Tabletten (12 Stück)

110 Rubel

Zum Kauf verfügbar

Apotheke ver.ru, GmbH Die Apotheke ver.ru und die GmbH

Pentalgin mit Drotaverin, 24 Tabletten

176 Rubel

Zum Kauf verfügbar

Apotheke ver.ru, GmbH & Co. KG Die Apotheke ver.ru und die GmbH

Pentalgin-Tabletten zur oralen Einnahme, 24 Stück

187 Rubel

Zum Kauf verfügbar

Netzwerk moskauer Apotheken IFK Netzwerk der Moskauer Apotheken
Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus; es verbraucht daneben jedoch rund 20 % des Sauerstoffs, der ins Blut gelangt. Diese Tatsache macht das menschliche Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber Schäden, die durch Sauerstoffmangel verursacht werden.


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