Wachtel-Eier sind Eier von Wachteln, kleinen Vögeln aus der Ordnung der Hühnervögel mit geflecktem Gefieder. Ein besonderes Merkmal ist ihre hohe Körpertemperatur von über 42 Grad Celsius, wodurch sie gegenüber verschiedenen Infektionen sehr resistent sind. Die Unverzichtbarkeit einer Impfung sowie das Vorhandensein kleiner „Atmungslöcher“ in der Schale, die ein Salmonellen-Risiko verhindern, zeugen von Sicherheit und ökologischer Reinheit des Produkts.
Das Wachtel-Ei verfügt über eine einzigartige Fähigkeit zur langfristigen Lagerung: Es kann sowohl nahrhaft genießbar bei Raumtemperatur im Laufe eines Monats als auch bis zu 60 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Der Unterschied zwischen Wachtel- und Hühnereiern liegt in den geringeren Abmessungen (ein Wachtel-Ei wiegt dabei nur etwa 10 Gramm), der spezifischen Färbung (kleine braune Flecken) sowie dem wertvolleren Nährstoffgehalt: Obwohl das Eiweiß von Hühnern einen höheren Gehalt an Makroelementen wie Phosphor aufweist, ist der Eisen- und Kalziumgehalt im Wachtel-Ei deutlich höher.
Das Wachtel-Ei stellt eine aktuelle Quelle für Vitamine und bioaktive Zusatzstoffe dar, die zur Heilung und Prophylaxe vieler bekannter Erkrankungen beitragen.
Die immunmodulierenden Eigenschaften der Wachtel-Eier ermöglichen es, dieses Produkt in die Ernährung kranker und geschwächter Menschen aufzunehmen. In Japan existiert beispielsweise eine nützliche Tradition: Zwei Wachtel-Eier zum Frühstück in Kindergärten und Schulen zu reichen. Der vitaminreiche mineralische Komplex, den die Eier der Wachteln bilden, hilft, die Funktion des Gehirns zu aktivieren und fördert so seine optimale Entwicklung.
Ein Wachtel-Ei besteht aus Eiweiß mit einem Anteil von 12–14 % sowie einem durchschnittlichen Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen.
Zur Förderung der Verdauung, zur Steigerung des Appetits und zur Stärkung der Lebenskraft sowie zur Linderung von Muskelschwäche, Übelkeit, Verstopfung und schneller Ermüdbarkeit dienen die Aneurine in den Wachteleiern.
Vitamin B2 verbessert den Stoffwechsel, stärkt die Muskulatur in arbeitsfähigem Zustand und unterstützt das Wachstum bei Kindern.
Der PP-Faktor (Nikotinsäure) wird beim Erhitzen nicht zerstört; er wirkt gegen Nervenzerrüttungen, Hautstörungen sowie zur Förderung der Leber- und Bauchspeicheldrüsenfunktion.
Karinoide verhindern das Entstehen von Hühnerblindheit sowie entzündlichen Erkrankungen der Schleimhäute.
Kalzium beugt Rachitis vor, unterstützt den gesunden Zustand des Stütz-Motorapparates und normalisiert die Herzaktion.
Der hohe Phosphorgehalt in Wachteleiern versorgt die Prostata bei Männern mit Nährstoffen; nach Angaben bulgarischer Wissenschaftler stellt dies eine wirksamere Alternative zu medikamentösen Präparaten für die Potenzdarstellung dar.
Der Nutzen von Wachteleiern beruht auf der Abwesenheit hoher Cholesterindosen: Sie verlangsamen die Entstehung atherosklerotischer Plaques, beugen Fettveränderungen vor, erhöhen das Hämoglobin im Blut und normalisieren den arteriellen Blutdruck.
Im Gegensatz zu Hühnereiern lösen Wachteleier keine Allergien aus; zudem tragen sie durch das spezielle Eiweiß Ovomuzid zur Produktion von Antiallergika bei.
Das in Wachteleiern enthaltene Lysozym hemmt die Entwicklung von Krebszellen und unterstützt den Abbau radioaktiver Nuklide im Organismus; daher werden Wachteleier Menschen, die hoher radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind, empfohlen.
Die nützlichen Eigenschaften der Wachteleier betreffen alle Organe des Menschen: Sie wirken therapeutisch bei Leber-, Nieren- und Herzkrankheiten sowie bei Schilddrüsenstörungen, Magenleiden und Gallenblasenfunktionsstörungen. Ein regelmäßiger Verzehr zeigt gute Ergebnisse in der Behandlung von Tuberkulose, Diabetes, Bronchialasthma und vegetativ-vaskulärer Dystonie.
Wachtel- und Truthahneier sind für die weibliche Gesundheit wertvoll: Das Produkt verbessert den Zustand der Frau während der Schwangerschaft, erleichtert die Toxämie, bereichert den Organismus mit Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren – sowohl in der Zeit des Kindetragens als auch in der postpartalen Phase, wobei es zudem die Laktation unterstützt.
Der Kaloriengehalt pro 100 g verzehrfähigem Teil der Wachteleier beträgt 238 kcal. Davon:
Obwohl der Cholesteringehalt in Puteneiern etwa fünfmal geringer ist als in Hühnereiern, sollten Personen mit Atherosklerose und Diabetes mehr als fünf Eier pro Tag nicht konsumieren.
Es ist bewiesen, dass Salmonellen in Puteneiern seltener vorkommen als in anderen Eiersorten; dies bedeutet jedoch nicht, dass das Produkt salmonellensicher ist. Da die Schale von Puteneiern oft porös ist, kann eine Infektion durch winzige Risse leicht ins Innere gelangen. Um Ansteckungen zu vermeiden, muss das Produkt vor dem Verzehr erhitzt werden und sollte frisch verzehrt werden.
Der Nutzen von Puteneiern überwiegt im Vergleich zum Schaden bei weitem. Zwar enthalten sie viel Eiweiß, doch der Missbrauch dieses Produkts ist nicht ratsam, da die Verdauung einer großen Menge Eiweiß auf einmal für den Organismus belastend sein kann. Die Meinung, man müsse zur Gewichtsreduktion 200 bis 300 Eier pro Tag essen, ist falsch. Optimal sind für Erwachsene 3 bis 4 Eier täglich ohne gesundheitliche Nachteile; Kinder sollten maximal zwei Eier pro Tag konsumieren.
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