Putassu

Die Putasse zählt zur Familie der Tresker (Treskovye) und wird in zwei Arten, die nördliche und die südliche, unterschieden.

Putassu-Seezunge

Biologische Besonderheiten und Vertrieb

Die nördliche Putasse bewohnt die östliche Atlantikküste, das Mittelmeer, Island sowie das Barentsmeer. Diese Fischart erreicht eine Länge von bis zu 35 cm und wiegt bis zu 800 g. Die nördliche Putasse wächst langsam; die volle Geschlechtsreife wird nach fünf bis sieben Jahren erreicht. Dieser Fisch ernährt sich von Krebstieren sowie den Larven von Anchovis, Dorsch, Hering und Schellfisch.

Die südliche Putasse erreicht eine Länge von bis zu 60 cm und ein Gewicht von bis zu 1,5 kg. Diese Fischart ist an den Südküsten der Orkney-Inseln, in den Gewässern des pazifischen Festlandsockels sowie in der Antarktis verbreitet. Der in der Antarktis lebende Fisch wandert im Sommer zu den Südinseln ab. Die südliche Putasse weist silberne Flossenränder und einen violetten Rücken auf, besitzt ein kleines scharfes Gebiss und fünf Flossen.

Die südliche Putasse besiedelt tiefere Wasserschichten und ernährt sich von Zooplankton sowie Kaviar und Larven anderer Fischarten. Diese Art wird derzeit als Futterfisch genutzt; sie wird vom Schellfisch, verschiedenen Säugetieren und Delfinen gejagt. Die volle Geschlechtsreife erreicht die südliche Putasse nach drei Jahren; die Fortpflanzung erfolgt in Tiefen von 300 Metern bei einer Wassertemperatur von 10 Grad.

Beide Putassen-Arten sind Nutzfische, die im Frühling und Herbst gefangen werden. Der vorliegende Fisch wird in den letzten Jahren am häufigsten in der europäischen Fischwarenindustrie verwendet. Im Jahr 2007 belegte die südliche Putasse nach dem Fangvolumen unter den Nutzfischen den fünften Platz. Jährlich werden zusätzlich etwa 1,5 Millionen Tonnen dieser Fischart gefangen.

In der Fischwarenindustrie werden aus der Putasse Halbfabrikate sowie natürliche Konserven hergestellt. Häufig wird diese Fischart zudem als Futtermittel für Nutztiere eingesetzt.

Nützliche Eigenschaften der Putasse

Der Putassu ist ein fettarmer Fisch mit angenehmem Geschmack und Aroma. Sein Fleisch gilt als diätetisches Produkt und wird für übergewichtige Menschen, Kinder sowie schwangere Frauen empfohlen.

Die nützlichen Eigenschaften des Putassus zeigen sich in der Stärkung der Schutzfunktionen des Körpers, der Erhöhung der Widerstandskraft gegen Atemwegserkrankungen und Entzündungsprozesse sowie in der Förderung der Wundheilung und Regeneration von Verbrennungen.

Fische enthalten große Mengen an Vitaminen C und D sowie an Mangan, Phosphor, Jod, Natrium, Fluor und Schwefel. Diese Spurenelemente normalisieren den Cholesterinspiegel im Blut und verbessern den Fettstoffwechsel.

Der regelmäßige Verzehr von Putassu verbessert die Sehkraft, erhält das gesunde Hautbild und beugt Faltenbildung vor.

Die nützlichen Eigenschaften des Putassus, die auf die Stärkung der Knochen sowie die Verbesserung des Haar- und Nagelzustands zurückzuführen sind, werden durch den Gehalt an Retinol bestätigt.

Aus dem Putassu wird Fischöl gewonnen, das ein allgemein kräftigendes Mittel ist und reich an Vitaminen sowie Omega-3-Fettsäuren. Diese Substanzen sind für die Behandlung von Atherosklerose, Dickdarmerkrankungen, rheumatoider Arthritis und Psoriasis notwendig.

Der Konsum von Fischöl bei Kindern verbessert die Gehirnfunktion, stärkt das Gedächtnis und beschleunigt geistige Prozesse.

Gebratene Putassu-Seezunge

Kaloriengehalt des Putassu

Das Fleisch des Putassus ist zartes und eignet sich aufgrund seines hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalts für salzfreie Diäten sowie gesunde Fischmenüs. Der Kaloriengehalt beträgt 82 kcal pro 100 g; der Fisch enthält dabei 18 g Eiweiß und 0,9 g Fett.

Kontraindikationen

Die Kontraindikationen für die Anwendung von Putassu sind individuell und hängen von der Neigung zu allergischen Reaktionen auf Meeresfrüchte sowie Fischproteine ab.

Es wird nicht empfohlen, den vorliegenden Fisch bei schweren Erkrankungen des Verdauungssystems oder bei Störungen des Darmtrakts anzuwenden.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Die meisten Frauen empfinden mehr Vergnügen bei der Betrachtung ihres eigenen Körpers im Spiegel als beim Geschlechtsverkehr und streben daher nach Harmonie.


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