Salat

Nutzhaltiges Gemüse

Salate gehören zu den einjährigen frühreifen Pflanzen, die in vielen Ländern intensiv angebaut werden. Es gibt Tausende von Sorten dieser Kulturpflanze, die durch Kreuzung verschiedener Salatarten entstanden sind. Man kann sie grob in vier Haupttypen einteilen: Kopfsalat, Blatt-, Radieschen- und Romana-Salat.

Salatblätter

Obwohl die genaue Heimat des Salats unbekannt ist, belegen historische Quellen, dass diese Kultur bereits im Altertum von den Römern, Griechen und Ägyptern genutzt wurde; in europäischen Ländern begann der Anbau erst im 16. Jahrhundert.

Dank ihrer nützlichen Eigenschaften gelten Salatblätter als ideale Beilage zu Fleisch-, Kartoffel- und Fischgerichten. Sie enthalten große Mengen an Blausäure, die den Stoffwechsel reguliert, sowie Substanzen, die das Nervensystem und das Kreislaufsystem beeinflussen. Zudem sind sie eine hervorragende Quelle für Vitamin C. Darüber hinaus besitzen Salatblätter weitere Eigenschaften wie schwach abführend, harntreibend, verdauungsfördernd, beruhigend und auswurffördernd.

In den Salatblättern finden sich große Mengen an für den Organismus notwendigen Mikroelementen, darunter Zink, Kupfer, Mangan, Kobalt, Titan und Molybdän sowie Jod. Ferner enthalten sie:

  • Kalzium – bis zu 15 %
  • Kalium – bis zu 38 %
  • Phosphor – bis zu 9 %
  • Eisen und Magnesium – bis zu 5 %
  • Silizium – bis zu 8 %

Der Gehalt an Schwefel, der in den chemischen Verbindungen des Salats enthalten ist, wird geschätzt; ein Mangel dieser Substanz im Organismus kann zur Entwicklung verschiedener neurologischer Erkrankungen führen. Zusammen mit dem Silizium trägt Schwefel zur Normalisierung des Haarwachstums bei und beeinflusst zudem den Zustand von Sehnen und Haut.

Die im Salat enthaltenen Kaliumsalze (sauer, salpetersauer und schwach sauer) sind für die Funktion von Bauchspeicheldrüse, Leber, Nieren sowie Herz-Kreislauf-System vorteilhaft.

Das in den Salatblättern enthaltene Magnesium wirkt auf Gehirn, Muskelgewebe und Nervenfäden ein. Die organischen Magnesiumsalze tragen zum Aufbau des Lungengewebes bei und unterstützen die Aufrechterhaltung eines normalen Blutkreislaufs.

Wissenschaftler haben den Nutzen von Salatblättern für Kinder sowie ältere Menschen festgestellt. Zudem wird diese Pflanze Personen mit sitzendem Lebensstil sowie Betroffenen einer Zuckerkrankheit (Diabetes) empfohlen.

Der Kaloriengehalt der Salatblätter variiert je nach Sorte zwischen 10 und 27 Kilokalorien; aufgrund dieses niedrigen Wertes sind sie in verschiedenen Diäten empfehlenswert.

Die Anwendung von Salatblättern

Salatblätter üben eine günstige Wirkung auf den Fettstoffwechsel aus und tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut bei, wodurch das Risiko für Erkrankungen wie Hypertonie, Atherosklerose und Fettleibigkeit verringert wird. Zudem verbessern sie die Verdauung und wirken beruhigend auf das Nervensystem aufgrund ihrer leichten sedativen Wirkung.

Zudem wird der Nutzen des Salats für stillende Mütter festgestellt: Die Blätter sowie ein Aufguss aus den verflachten Samen der Pflanze tragen zur Steigerung der Milchleistung bei.

In der Volksmedizin wird ein Aufguss aus frischen, verflachten Salatblättern bei langdauernder Gastritis, erhöhter emotionaler Erregbarkeit, Schlaflosigkeit, Hypertonie, Skorbut sowie Herz- und Leberkrankheiten empfohlen.

Einige Salatsorten, wie beispielsweise Kressesalat, sind jodreich; ihre Blätter können als feuchter Kühlverband bei der Behandlung von Schilddrüsenstörungen eingesetzt werden. Der regelmäßige Verzehr dieser Blätter verringert aufgrund des hohen Gehalts an Beta-Carotin und Lutein das Risiko für Augenkrankheiten wie Katarakt und Altersmaculadystrophie.

Die nützlichen Eigenschaften der Salatblätter werden in der Kosmetik zur Vorbereitung verschiedener Masken genutzt, die das Verjüngen des Gesichtsgewebes fördern. Auch bei sonnenbedingten Verbrennungen an infizierten Stellen ist es empfehlenswert, den Saft aus frischen Salatblättern aufzutragen.

Salat mit Salatblättern

Kontraindikationen

Trotz des niedrigen Kaloriengehalts der Salatblätter und der nützlichen Eigenschaften dieser Pflanze gibt es eine Reihe von Kontraindikationen für deren Verzehr: Es ist bei jeder Salatsorte massenhaft kontraindiziert, wenn...

  • Geschwüre im Magen und im Zwölffingerdarm
  • Gicht
  • Verschlimmerung einer chronischen Zwölffingerdarmentzündung
  • Nierensteine (bestehend aus Oxalaten, Harnsäure oder Phosphaten)
  • Akute Erkrankungen des Verdauungstrakts, die durch Verstoß gegen die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten entstanden sind

Ob Bitte beachten Sie:

Viele Experten sind der Ansicht, dass Vitaminkomplexe für den Menschen wirkungslos sind.


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