Der Wels

Der Wels (europäisch oder gewöhnlich) – ein großer Fisch, der zur Familie der Somiden gehört. Sein Lebensraum umfasst Bereiche ungesalzener Wasserbecken. Zu den bekannten Lebensräumen des Welses zählen die Becken der Aralsee-, Kaspischen, Schwarzen und Asowschen Meere. Der durchschnittliche Fisch erreicht eine Länge von 3 Metern und kann bis zu 150 Kilogramm wiegen. Er unterscheidet sich durch das Fehlen einer Fettflosse sowie von Dornen auf den unpaarigen Flossen. Den Fisch erkennt man leicht an charakteristischen Schnurrbarten, die am Oberkiefer sitzen.

Frischer Wels

Meistens ist der Wels in graubrauner Farbe gefärbt; seine Schattierungen können sich bis braun-grün ändern. Zudem variiert die Farbe des Welses je nach Standort seines Lebensraums: Der Fisch kann schwarz oder hellgelb sein. Es existieren auch Wels-Albinos, eine sehr seltene Farbvariante des Fisches.

Eine Hauptnahrung des Welses sind Ratschen, Malken und Wasserinsekten. Das reifere Individuum ernährt sich von lebendigem Fisch, Mollusken und anderen aquatischen Organismen; selten frisst es Wasservögel oder Haustiere. Er ekelt sich nicht vor Fisch und Aas.

Die Lebensdauer des Fisches übersteigt selten 35 Jahre, obwohl es Langleber gibt, deren Alter auf mehrere Jahrzehnte geschätzt wird.

Nützliche Eigenschaften, Bestand und Kaloriengehalt des Welses

Das Filet des Welses ist reich an Vitaminen C, A und E; zudem enthält es das gesamte Spektrum der Vitamine der Gruppe B. Auch Zink, Magnesium, Fluor, Chrom, Kobalt, Kupfer, Kalium, Eisen, Calcium und Mangan sind in diesem Flussfisch enthalten.

Dank dem Gehalt an nützlichen Proteinen und unverzichtbaren Aminosäuren (einschließlich Lysin) sind die Platten aus dem Wels nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft.

Der Kaloriengehalt des Welses ist gering: in 100 g enthalten sind nicht mehr als 115 Kilokalorien. Diese Kalorienmenge ermöglicht es, das Fleisch des Welses zur Kategorie der für die Ernährung geeigneten Lebensmittel zu zählen – sowohl für Diätetiker als auch für Personen mit einem erhöhten Kalorienbedarf infolge körperlicher Tätigkeit.

Die höchste Popularität genießt der Wels unter schwangeren Frauen, Eltern kleiner Kinder sowie Personen mit geschwächter Immunität. Der hohe Nährwert bei gleichzeitig niedrigem Kaloriengehalt sowie die Vielfalt der darin enthaltenen nützlichen Substanzen tragen zur Stärkung des Organismus und zur Wiederherstellung der Energiebilanz bei. Zudem wurde festgestellt, dass der Verzehr dieses Fisches den Zustand von Haut, Haaren und Nägeln verbessert und sich wohltuend auf das Nervensystem auswirkt.

Die Zubereitung des Welses

Frischfilet des Welses verfügt neben geschmacklichen und energetischen Qualitäten über attraktive Eigenschaften, die jede Hausfrau schätzen wird: Das Filet lässt sich leicht von Schuppen befreien, da im Fleisch tatsächlich keine Knochen vorhanden sind. Unbedingt kann man diesen Fisch innerhalb weniger Minuten zubereiten: Dazu werden Kopf und Flossen vom Körper getrennt, der Bauch vorsichtig geöffnet und nach dem Ausweiden der Wels in Stücke zerlegt.

Gebratener Wels

Der Schlammgeruch, der den Wels nicht selten begleitet und oft zum Anlass für eine Ablehnung des Verzehrs wird, lässt sich leicht entfernen: Das Filet kann im Zitronensaft über die halbe Stunde oder in der Milch über einige Stunden einweichen.

Eine weitere nützliche Besonderheit des Fisches besteht darin, dass man den Kaloriengehalt der zubereiteten Platten je nach Schnittstelle variieren kann. Der Fettgehalt im Filet ist ungleichmäßig verteilt: Der Schwanzbereich enthält mehr Kalorien und ist nahrhafter, kräftiger und fetthaltiger als der Kopfbereich. Daher empfiehlt es sich, den Schwanz für die Zubereitung von Balyk (Welsfilet) oder Kuchen mit Wels zu verwenden. Der Kopfbereich eignet sich zur Zubereitung von Nawaristoj uchi (Kopfgerichten), während aus dem restlichen Filet sehr leckere Koteletts, Gulasch, Schaschliks und andere Platten entstehen. Der Kaloriengehalt der Wels-Platten unterscheidet sich je nach gewählter Zubereitungsart: Wer auf den Konsum von Fetten und Kalorien achtet, sollte den Fisch eher als Paar zubereiten, ohne ihn zu überbacken oder abzubrechen. Übrigens kann man gebratenen Wels mit der Ergänzung durch saure Sahne, Pflanzenöle und Soßen genießen.

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