Splenin

Anwendung von Splenin

Splenin gehört zur Gruppe der Biofördermittel. Dieses hormonale Mittel tierischen Ursprungs wird durch Extraktion aus dem Rindermilzextrakt hergestellt; es wirkt immunmodulierend, lindert Toxämien in frühen Schwangerschaftsstadien, stärkt die Immunität und normalisiert den Stickstoffwechsel.

Zusammensetzung und Darreichungsform von Splenin

Hauptbestandteile: Rindermilzextrakt, 10 % Ethylalkohol.

Splenin wird als Lösung für intramuskuläre Injektionen in 1-ml-Ampullen geliefert; die Packung enthält 10 Stück.

Pharmakologische Eigenschaften von Splenin

Splenin ist ein Präparat tierischen Ursprungs mit antitoxischer Wirkung; es wirkt sich ergebnisbringend auf die Normalisierung des Harnstoffwechsels und die Verbesserung der Leberfunktion aus.

Medizinische Studien haben nachgewiesen, dass der Rindermilzextrakt die Funktion des Verdauungssystems bei nicht operablen malignen Neubildungen verbessert.

In der komplexen Therapie entfernt Splenin entzündliche Prozesse in den Lungen, einschließlich schwerer Stadien von Pneumonie und Tuberkulose.

Das Präparat beschleunigt die positive Dynamik der Behandlung onkologischer Erkrankungen im Rahmen einer Chemotherapie.

Splenin besitzt antiphlogistische Eigenschaften, die bei der Behandlung verschiedener dermatologischer Erkrankungen wirksam sind.

Angaben zur Anwendung

Die Indikationen für Splenin sind Schwangerschaftstoxämie, Funktionsstörungen der Parathyreoidea, Gestose sowie entzündliche und virale Erkrankungen des Atmungssystems und onkologische Erkrankungen.

Splenin wird bei folgenden dermatologischen Erkrankungen eingesetzt: Psoriasis, atopische Dermatitis, Furunkulose, Epidermolysis dystrophica, Urtikaria, Wassergeschwulst Künke, Trichophytie, Hautatrophie, Keloid sowie Abszesse bei Kindern.

Das Präparat kann als immunstimulierendes Mittel im Rahmen der Chemotherapie sowie der komplexen Behandlung von WITSCH und AIDS eingesetzt werden.

Anwendungshinweise für Splenin

Splenin ist bei Schwangerschaftstoxämie entsprechend dem Stadium der Erkrankung anzuwenden:

  • Bei Schwangerschaftstoxämie des ersten Grades – 1 ml Lösung einmal täglich über einen Zeitraum von 5 bis 10 Tagen;
  • Bei Schwangerschaftstoxämie des zweiten Grades – 4 ml nach einer Injektion über einen Zeitraum von 10 bis 15 Tagen;
  • Bei Schwangerschaftstoxämie des dritten Grades – 2 ml Lösung zweimal täglich über einen Zeitraum von 15 Tagen mit anschließender Dosisreduktion.

Die Gesamttherapiedauer bei Schwangerschaftstoxämie sollte 30 Tage nicht überschreiten.

Bei Funktionsstörungen der Parathyreoidea wird Splenin in einer Dosierung von 1 ml einmal täglich über einen Zeitraum von 10 Tagen verabreicht.

Während der Chemotherapie zur Behandlung onkologischer Erkrankungen wird Splenin mit einer Dosierung von 2 ml zweimal täglich (30 bis 40 Minuten nach der Bestrahlung) appliziert.

Zur Behandlung entzündlicher und viraler Atemwegserkrankungen wird Splenin in einer Dosierung von 2–4 ml zweimal täglich verabreicht; die Infusion erfolgt über einen Zeitraum von 3 bis 5 Minuten. Die Therapiedauer beträgt 14 bis 20 Tage.

Splenin in der Schwangerschaft

Gegenanzeigen

Splenin ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Komponenten des Präparats, inneren Blutungen, hormonellen Störungen sowie Leber- und Niereninsuffizienz; zudem ist die Anwendung im Kindesalter bis zum 12. Lebensjahr nicht gestattet.

Das Präparat sollte im fortgeschrittenen Alter mit Vorsicht angewendet werden.

Nebenwirkungen von Splenin

Klinische Studien haben keine schwerwiegenden Nebenwirkungen des Präparats nachgewiesen.

Bei langfristiger Anwendung kann Splenin allergische Reaktionen wie Nesselsucht, Juckreiz, Hautentzündungen, Bronchospasmus oder Ekzeme hervorrufen.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Laut WHO-Forschungen erhöht ein tägliches halbstündiges Handygespräch die Wahrscheinlichkeit eines Hirntumors um 40 %.


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