Natriumsulfat

Natriumsulfat ist ein salzartiges Abführmittel Natriumsulfat – das Abführmittel.

Pharmakologischer Effekt

Natriumsulfat ist ein Salzabführmittel.

Die Wirkung des Präparats beruht auf der langsamen Absorption des Salzes im Darm, wodurch sich Wasser ansammelt; die Rezeptoren werden enteral gereizt, die Peristaltik wird gesteigert und der Darminhalt wird schnell herausgeführt.

Im Gegensatz zu pflanzlichen Abführmitteln ermöglicht Natriumsulfat eine Entleerung des gesamten Darmtrakts über seine gesamte Länge.

Die abführende Wirkung des Präparats zeigt sich nach 4 bis 6 Stunden Anwendung.

Das Mittel hilft zudem, Galle auszuleeren und wird daher auch zur Behandlung von Wassergeschwülsten eingesetzt.

Darreichungsform

Natriumsulfat liegt als Pulver vor, das zur Herstellung einer Lösung für die orale Einnahme verwendet wird.

Synonyme: Natriumhydrogensulfat, Glaubersalz

Anwendungshinweise für die Natriumsulfatlösung

Hauptindikation des Präparats: Behandlung akuter Verstopfungen. Die Anwendung von Natriumsulfat ist besonders wirksam bei der Vorbereitung auf diagnostische und therapeutische Verfahren sowie chirurgische Eingriffe im Darmkanal.

Das Präparat wirkt auch bei Lebensmittelvergiftungen, indem es die Resorption und das Eindringen von Giften in den Blutkreislauf hemmt.

Die Natriumsulfatlösung wird auch nach der Therapie einer Darminfektion eingesetzt; sie ermöglicht das Ausscheiden von Parasiten sowie Resten des Lebensinhalts des Darmkanals und verhindert so eine Intoxikation.

Einige Experten empfehlen die Anwendung dieses Mittels bei der Vorbereitung auf eine Hungerkur, da Rückstände von Nahrung im Darmkanal das Befinden zu Beginn des Fastens, insbesondere bei Anfängern, negativ beeinflussen können.

Anwendungsart

Natriumsulfatlösung Die Lösung des Natriums des Sulfates zum Erwachsenen ernennen, in der Dosierung 15-30гр für eine Aufnahme zu übernehmen.

Die Dosierung der Natriumsulfat-Lösung für Kinder berechnet sich nach dem Alter: 1 g pro Lebensjahr.

Die Einnahme des Abführmittels auf nüchternen Magen ist vorteilhafter.

Für die Zubereitung der Lösung sind 30 g des Pulvers in warmem Wasser aufzulösen.

Nebenwirkungen

Dieses Präparat kann Verdauungsstörungen, Darmkoliken, Übelkeit sowie eine erhöhte Harnmenge verursachen.

Kontraindikationen

Das Salzabführmittel ist bei akuten Entzündungen der Bauchhöhle kontraindiziert: Ulkuskrankheiten (SCHKT), Dickdarmschleimhautgeschwüre, Peritonitis, Appendizitis, während der Menstruation, Schwangerschaft, bei Hämorrhoiden im akuten Stadium, bei Gewichtsverlust, Hypotonie und im fortgeschrittenen Alter.

Eine langwierige Therapie mit Natriumsulfat ist kontraindiziert, da sie die Resorptionsfähigkeit von Arzneimitteln und Nährstoffen aus der Nahrung beeinträchtigt.

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