Hemeralopie

Hemeralopie (auch Hämeralopie; vom griech. hemera – Tag + alaos – blind + ops, opsis – das Auge; Synonyme: nächtliche Blindheit, Hühnerblindheit, Nyktalopie) – eine starke Sehverschlechterung bei vermindertem Beleuchtungsgrad, verursacht durch Funktionsstörungen des lichtempfindlichen Apparates der Netzhaut.

Formen der Hemeralopie:

  • Alimentär: eine essentielle Form der Hemeralopie, die durch einen Mangel oder das Fehlen von Retinol in der Nahrung hervorgerufen wird.
  • Angeboren: manifestiert sich im Jugend- und Kindesalter infolge angeborener pathologischer Veränderungen des Auges.
  • Symptomatisch: tritt bei organischen Erkrankungen des Sehnerven und/oder der Netzhaut sowie der vaskulären Hülle des Auges auf.
  • Essentiell: wird durch Störungen des Retinol-Stoffwechsels im Organismus (bei Lebererkrankungen) oder durch einen unzureichenden Gehalt in der Nahrung hervorgerufen.
Ob Wussten Sie das?

Menschen, die sich regelmäßig an das Frühstück gewöhnen, leiden seltener unter Fettstoffwechselstörungen.


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