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Künstliche Lungenventilation

Künstliche Lungenventilation (die Ventilation – das Lüften; das Synonym: die künstliche Atmung) – die Methode zur Aufrechterhaltung des Gasaustauschs im Organismus durch periodische Zufuhr von Luft oder anderer Gasgemisch in die Lungen und deren Rückführung in die Umwelt.

Arten der künstlichen Lungenventilation:

  • Automatisch – wird bei dem geforderten Kohlensäure-Spiegel im Blut automatisch unterstützt;
  • Asynchron – erfolgt während der Exspirationsphase einer Lunge die Inspiration der anderen Lunge;
  • Assistenz- – dient zur Erhaltung des Atemrhythmus und Kompensation des Mangels an Volumen der spontanen Atmung, indem dem Atemzug zusätzliche Gasgemische (Luft) zugeführt werden;
  • «Aus Mund in Nase» – exspiratorische künstliche Lungenventilation, bei der die Luft in die Nase des Patienten eingeblasen wird;
  • «Aus Mund in Mund» – exspiratorische künstliche Lungenventilation, bei der die Luft in den Mund des Patienten eingeblasen wird;
  • Exspiratorische – bei der die Luft in die Lungen des Betroffenen vom Mund des Helfers hineinbläst;
  • Elektrostimulierende – bei der der Atemzug mit Hilfe eines elektrischen Reizes auf den Atemmuskel oder den Zwerchfellnerve erfolgt.
Ob Sie sollten wissen:

Wenn man nur zweimal am Tag lächelt, kann man den arteriellen Blutdruck senken und das Risiko für Herzinfarkte sowie Schlaganfälle verringern.


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