Das Vitamin U

Das Vitamin U gehört zur Gruppe vitaminähnlicher Substanzen. Es wurde erstmals in Gemüse entdeckt. Da Gemüsesäfte zur Heilung von Geschwüren beitragen, erhielt das Vitamin den Namen U (von ulcus – die Wunde). Das Vitamin U entsteht aus der unverzichtbaren Aminosäure Methionin; daher betrachten viele Wissenschaftler es als vitaminähnliche Substanz. Das Vitamin U ist für den menschlichen Organismus nicht zwingend erforderlich, jedoch muss beachtet werden, dass es im Körper nicht gebildet wird und somit über die Nahrung aufgenommen werden muss.

Vitamin-U-Gehalt in Lebensmitteln

Das Vitamin U löst sich hervorragend in Wasser auf, wird durch langdauernde Einwirkung hoher Temperaturen und Laugen zerstört, bleibt aber in saurer Umgebung erhalten.

Das Vitamin U: Gehalt in Lebensmitteln

Das Vitamin U ist in der Natur sehr weit verbreitet. Der menschliche Organismus nimmt es hauptsächlich über pflanzliche Nahrung auf. Die größte Menge an Vitamin U findet sich im Kohl. Zudem sind auch in ausreichenden Mengen Petersilie, Zwiebeln, Rüben, Sellerie, Möhren, feuchte Kartoffeln, Spargel, Rüben, Tomaten, Paprika und Spinat enthalten; zudem auch Bananen.

Das Vitamin U ist sogar im grünen Tee vorhanden!

Von Lebensmitteln tierischer Herkunft enthält nur die feuchte Milch, der feuchte Eigelb sowie die Leber das Vitamin U in sehr geringen Mengen.

Die Normen des Vitamins U

Die Ermittlung des täglichen Vitamin-U-Bedarfs des Organismus ist aufgrund der ständigen Zufuhr dieser Substanz über pflanzliche Lebensmittel komplex; dennoch liegt der durchschnittliche Bedarf für einen gesunden Menschen zwischen 100 und 300 Milligramm pro Tag.

Bei Personen mit Magenfunktionsstörungen, insbesondere bei verändertem Säuregehalt, sollte die Vitamin-U-Dosis auf 200 bis 400 Milligramm pro Tag erhöht werden.

Sportlern wird empfohlen, an Trainingstagen 150 bis 250 und an Wettkampf- oder Hochleistungs-Trainingstagen 300 bis 450 Milligramm Vitamin U einzunehmen.

Milch und Eigelb – Quellen für Vitamin U

Der Einfluss des Vitamins U auf den menschlichen Organismus.

Das Vitamin U erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen im Körper, darunter die Neutralisierung schädlicher Verbindungen; es unterstützt zudem die Ausscheidung von Fremdstoffen und wirkt als biologisch aktives Synthese-Coenzym (ähnlich wie Vitamin B4).

Eine Hauptfunktion des Vitamins U ist die Heilung verschiedener Geschwüre und Schleimhauterosionen im Gastrointestinaltrakt, indem es Histamin neutralisiert – den Hauptauslöser für Entzündungen und die gesteigerte Magensaftproduktion.

Das Vitamin U normalisiert den Säuregehalt im Magen: Bei erhöhtem Säurewert senkt es ihn, bei vermindertem Wert steigert er ihn; dadurch wird der physiologische Säurehaushalt wiederhergestellt und eine Schädigung der Magenwand vermieden.

Über- und Unterversorgung mit Vitamin U.

Ein Überschuss an Vitamin U spiegelt sich im Organismus nicht wider, da es wasserlöslich ist, schnell ausgeschieden wird und der Rest über die Nieren eliminiert wird.

Personen, die längere Zeit kein Gemüse verzehren, können Symptome einer Hypovitaminose entwickeln; das Hauptsymptom ist eine erhöhte Magensaftazidität, die zu Schleimhautschäden im Darm und Magen sowie zur Entstehung von Geschwüren und Erosionen führt.

Ob Das wissen Sie bereits.

Die mittlere Lebensdauer von Linkshändern ist geringer als die von Rechtshändern.


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