Wichtige Punkte > Artikel über eine gesunde Ernährung > Rohkost für die Gewichtsreduktion

Rohkost für die Gewichtsreduktion

Rohkosternährung zur Gewichtsreduktion – Menü für einen Tag Immer mehr gewinnt diese Ernährungsrichtung in letzter Zeit an Popularität: das Syroji-Essen. Das Prinzip besteht darin, ausschließlich feuchte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Solch ein Menü unterstützt die Entgiftung des Körpers, da die Nahrungsmittel durch Vermeidung von Erhitzung ihre Nährstoffe besser bewahren können. Zudem erfolgt eine Reinigung des Organismus von Schlacken durch den hohen Verzehr von Ballaststoffen. Ist das Syroji-Essen jedoch besonders effektiv für die Gewichtsabnahme?

Das Menü zur Gewichtsreduktion bei der Rohkosternährung

Die syroji-Ernährung zur Gewichtsabnahme bietet zahlreiche Vorteile: Erstens wird der Organismus durch den hohen Ballaststoffgehalt gereinigt und entgiftet; zweitens führt das Vermeiden von Fetten und Kohlenhydraten zu einer schnellen Gewichtsreduktion, da der Körper eigene Fettreserven mobilisiert. Zudem nimmt bei dieser Ernährungsweise die Nahrungsmenge ab, da unverarbeitete Lebensmittel eine gröbere Konsistenz aufweisen und ihre Zubereitung mehr Zeit sowie Energie erfordert. Das Wichtigste jedoch: Wer sich für diese Ernährungsweise entscheidet, erfährt eine gesteigerte geistige Aktivität und Klarheit der Aufmerksamkeit.

Der Übergang zu einer Ernährung mit extrem feuchten Lebensmitteln sollte schrittweise erfolgen. In der Regel werden sukzessive verschiedene Lebensmittel aus der Ration ausgeschlossen, bis das Menü ausschließlich aus feuchtem Gemüse, Früchten, Nüssen und keimendem Getreide besteht. Sehr selten empfehlen Anhänger dieses Ernährungsmodells einen abrupten Wechsel von der konventionellen Ernährung zur syroji-Ernährung. Ein solcher Schritt ist nur für Menschen mit starkem Willen, guter körperlicher Verfassung und stabiler Psyche ratsam, um die Anpassungsphase an die neue Nahrungsmenge in kurzer Zeit zu bewältigen.

Bei der Anwendung der Syroji-Ernährung zur Gewichtsabnahme sollte das Menü neben Fleisch und Fisch keine Süßwaren, starken Tee, Kaffee oder alkoholische Getränke enthalten. Etwa eine Woche lang ist es notwendig, aus dem Speiseplan Konserven, gebratene Speisen sowie Eier auszuschließen. So bleibt in der Ration ausschließlich feuchte und gekochte pflanzliche Nahrung sowie Milchprodukte übrig.

Nach einiger Zeit, die man an diese Ernährungsweise gewöhnt hat, kann man ohne besondere Schwierigkeiten vollständig auf das Syroji-Essen umsteigen. Die Zeitspanne, die für einen vollständigen Verzicht auf gekochte und tierische Nahrung erforderlich ist, hängt von der Gesundheit des Menschen, seinem Alter, seinem Beruf und weiteren Faktoren ab. Es ist unmöglich, die Ernährungsgewohnheiten sofort zu ändern. Manchmal wird der Übergang nur auf das feuchte Essen begleitet von unangenehmen Empfindungen im Magen-Darm-Trakt.

Der beste Zeitpunkt für den Wechsel zur Syroji-Ernährung ist der Spätsommer oder Anfang des Herbstes, da in dieser Jahreszeit frisches Gemüse und Obst reichlich verfügbar sind. Das Menü für die Gewichtsabnahme bei dieser Ernährungsweise beinhaltet einen minimalen Kalorienverbrauch sowie sehr süße Früchte wie Bananen, Melonen oder Weintrauben. Zudem sollte man sich nicht zu stark auf Nüsse konzentrieren.

Die ideale Tagesration einer Syroji-Ernährung:

  • Mindestens 50 % – die frischen Beeren und Früchte;
  • Bis zu 35 % – das frische Gemüse;
  • Mindestens 10 % – Getreide- und Hülsenfrüchte;
  • Bis zu 5 % – getrocknetes Obst, Milchprodukte, Nüsse und Samen;
  • Syroji-Ernährung zur Gewichtsabnahme: Weniger als 1 % sollten aus pflanzlichen Ölen sowie Säften bestehen.

Tagesmenü für die Syroji-Ernährung.

Variante 1.

  • Frühstück: Fruchtsalat nach Saison (z. B. 2–3 Äpfel, Birne oder Orange); alternativ können eingeweichtes getrocknetes Obst hinzugefügt werden.
  • Mittagessen: Salat aus kleingeschnittenem frischem Gemüse mit Kräutern; Dressing mit pflanzlichem Öl. Alternativ kann das Gemüse durch saure Früchte oder Beeren ersetzt und mit gerösteten Nüssen oder Ölsaaten angereichert werden.
  • Abendessen: Wahlweise Salat aus frischem Gemüse oder Obst.

Variante 2

  • Frühstück: Lebendiger Joghurt, Fruchtsalat mit gerösteten Mandeln oder Kürbiskernen sowie Milch.
  • Mittagessen: Salat aus Tomaten, süßem Paprika, geschroteten Körnern, Salatblättern und Hülsenfrüchten; Dressing aus Olivenöl
  • Abendessen: feuchtes Gemüse oder Salat aus Melonenkürbis und Radieschen, gewürzt mit Pflanzenöl, Zitronensaft und Grapefruit in denselben Bereichen

Bewertungen zu Rohkost für die Gewichtsreduktion

Anhänger dieser Ernährungsweise behaupten, dass eine rohvegietäre Ernährung zur Gewichtsabnahme nicht nur Übergewicht vermeidet, sondern den Gesundheitszustand signifikant verbessert; dies liegt daran, dass die Ergebnisse sofort spürbar sind. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass man bei der Auswahl von Gemüse und Früchten keine Einschränkungen hat, solange diese frisch sind.

Rohkost ist ein Vergnügen, wie alle Rohköstler bestätigen: Bereits eine Woche ausschließlich frischer Früchte und Gemüsesalate zu essen verändert die gesamte Ernährungswahrnehmung; Geschmacksempfindungen werden geschärft, während gebratene Kartoffeln, Fleisch oder Süßigkeiten als fettig, sehr salzig und überzuckernd wahrgenommen werden. Frisches Grün und Tomaten erlangen eine ungewöhnliche Sättigung und Süße, Früchte schmelzen buchstäblich im Mund, und der Geruch von Beeren ist berauschend.

Zudem ist Rohkost zur Gewichtsabnahme ein hervorragendes Mittel zur Körperreinigung: Der statistische Durchschnittswert eines Russen zeigt, dass etwa 40 % des täglichen Ballaststoffbedarfs nicht gedeckt sind, da statt Gemüse und Früchten vorrangig Nudeln, Backwaren, Wurst und Süßigkeiten konsumiert werden. Dies führt zu Verdauungsproblemen, Fettansammlung sowie einer Verschlechterung von Haut- und Haarzustand. Rohkost zur Gewichtsabnahme ermöglicht es, Verstopfung, Darmträgheit und Hämorrhoiden durch die Zunahme des Ballaststoffanteils in der Ernährung zu vermeiden.

Vor- und Nachteile der Rohkosternährung zur Gewichtsreduktion Rezensionen zur syroji-Ernährung (Rohkost) für die Gewichtsabnahme belegen deren therapeutische Wirksamkeit bei Nierenleiden, Gicht, Hauterkrankungen, Rheuma und Atherosklerose. Der Verzehr von Gemüse und Früchten stärkt das Zahnfleisch und reinigt die Zähne während des Kauens. Anhänger der Rohkost betonen zudem, dass diese Ernährung den Organismus nicht belastet; sie nehmen eine ausreichende Menge an Gemüse und Gräsern zu sich, die reich an Mineralstoffen sind, sowie Nüsse, Hülsenfrüchte (Linse, Bohne, Erbse), Spinat, Blumenkohl und Weizen.

Die Hauptthese der Rohköstler lautet: Je roher, desto besser! Der Übergang auf dieses Ernährungsprinzip sollte jedoch ohne vorherige ärztliche Beratung nicht erfolgen, da das System Kontraindikationen aufweist. So ist eine ausschließliche Ernährung mit Rohkost für Personen mit Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, der Leber und der Bauchspeicheldrüse sowie bei allergischen oder entzündlichen Darmerkrankungen nicht empfehlenswert. Zudem wird dringend davon abgeraten, sich ausschließlich von feuchten Lebensmitteln ernähren zu lassen, insbesondere Kinder und ältere Menschen.

Ob Das sollten Sie wissen:

Unser Gehirn verbraucht während der Arbeitszeit eine Energiemenge, die etwa 10 Watt entspricht; daher ist die Beleuchtung direkt über dem Kopf zum Zeitpunkt des Entstehens interessanter Gedanken nicht so weit von der Wahrheit entfernt.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt