Aleron

Aleron ist ein Antihistaminikum der dritten Generation, das zur Behandlung von akuten und chronischen allergischen Erkrankungen eingesetzt wird.

Darreichungsform und Inhalt

Aleron Aleron wird als Tabletten mit filmummantelter Hülle in Blisterpackungen zu je 10 Stück abgegeben. Die Kartonverpackung enthält entweder einen oder drei Blister.

Wirkstoff des Präparats: Levocetirizin (das R-Enantiomer von Cetirizin, ein hydrolytisch abgeleitetes Hydroxysin).

Eine Tabletten mit filmummantelter Hülle enthält Levocetirinzindihydrochlorid in einer Dosierung von 5 Milligramm sowie Hilfsstoffe, darunter Lactose-Monohydrat.

Anwendung

Das Präparat wirkt sekretionshemmend und entzündungshemmend; es lindert Juckreiz und blockiert die Wirkung von Histamin, das vom Organismus als Reaktion auf exogene Reize gebildet wird und allergische Reaktionen auslöst.

Anwendung gemäß Packungsbeilage von Aleron zur Behandlung und Prophylaxe von allergisch ausgelösten Erkrankungen (z. B. Lebensmittel, Insektenstiche, Hausstaub, Tierhaare, Pollen):

  • Rhinitis sowie Konjunktivitis, sowohl saisonal als auch ganzjährig.
  • Urtikaria, einschließlich der chronischen Form;
  • Angioödem.
  • Ekzeme unterschiedlicher Ätiologie
  • Fiebersenne
  • Dermatosen allergischer Natur, die von Brennen, Juckreiz und Blüte auf den Hautdecken sowie den Schleimhäuten begleitet werden.

Das Präparat wird in der komplexen Therapie des bronchialen Asthmas infektiös-allergischen Charakters eingesetzt sowie ins Behandlungsschema bei Medikamenten mit erhöhter Sensibilisierungsgefahr integriert: Antibiotika, Seren und Vakzine.

Gegenanzeigen

Die Anwendung von Aleron ist bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffkomponenten sowie gegen Piperazin- oder Galactosederivate kontraindiziert.

Auch das Präparat ist bei schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert.

Es liegen keine Daten zur Sicherheit der Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft vor; es wird fütternden Müttern sowie Kindern bis zu 6 Jahren nicht empfohlen.

Die gleichzeitige Einnahme von Aleron mit beruhigenden Mitteln ist nicht gestattet.

Art und Dosierung der Anwendung

Aleron wird zur Behandlung bei Erwachsenen und Kindern ab dem sechsten Lebensjahr eingesetzt.

Eine Tablette einmal täglich oral einnehmen. Die Tagesdosis für Erwachsene beträgt maximal zwei Tabletten (entsprechend 10 Milligramm).

Die Tablette unzerkaut schlucken und mit ausreichend Wasser einnehmen; die Einnahme ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.

Der behandelnde Arzt bestimmt die Therapiedauer und die Dosierung je nach Art der Erkrankung.

Die Therapiedauer variiert je nach Krankheitsbild und kann von einer Woche bis zu sechs Monaten betragen.

Eine Dosisanpassung wird bei Patientinnen mit Niereninsuffizienz empfohlen.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Aleron führt selten zu unerwünschten Wirkungen. In Einzelfällen wurden folgende Reaktionen des Körpers auf Levocetirizin beobachtet:

  • Zentralnervensystem: Schwindel, Kopfschmerzen, vermehrte Erschöpfbarkeit, Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit sowie Sehstörungen.
  • Verdauungstrakt: Oberbauchschmerzen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen, gesteigerter Appetit sowie Veränderungen der Leberproben.
  • Kardiovaskuläres System: Tachykardie und Nasenbluten.

Besondere Hinweise

Bei einer Überdosierung von Aleron können Schläfrigkeit oder Übererregung auftreten (beide Symptome können sich gegenseitig ersetzen); in diesem Fall ist eine Magenspülung sowie die Gabe eines Enterosorbens erforderlich. Peritoneale und hämodialytische Verfahren sind in dieser Situation nicht wirksam.

Analoga

Synonyme für Aleron mit der gleichen Wirksubstanz: Ksisal, Alersin, Suprastineks, Elzet, Senaro, Glenzet, Zesero, Lewozetirisin-Tewa.

Präparate-Analoga innerhalb derselben Wirkstoffgruppe: Alersa, Allertek, Sirtek, Sodak, Letisen, Parlasin, Zetirisin, Zetirinaks, Zetrin, Zetirisin-Tewa, Setrinal, Sinzet, Zetirisin-OBL.

Lagerungsdauer und -bedingungen

Aleron sollte an einem trockenen Ort vor direkter Sonneneinstrahlung bei einer Lagertemperatur von nicht mehr als 25 °C aufbewahrt werden.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre.

Ob Dies sollten Sie beachten:

Es gibt sehr bekannte medizinische Syndrome, beispielsweise die Zwangsstörung mit dem Aufdrängen von Gegenständen. Im Magen einer Patientin, die an dieser Manie leidet, wurden 2500 fremde Gegenstände entdeckt.


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