Süßkartoffel

Nützliche Eigenschaften der Süßkartoffel

Die Süßkartoffel gehört zur Familie der Knollengewächse. Von den mehr als 1000 Arten ist diese Gemüsekultur die wertvollste. Ursprünglich aus Zentral- und Südamerika stammend, wird die Süßkartoffel heute in warmen und feuchten Regionen intensiv angebaut.

Süßkartoffel (Batate)

Laut vielen Studien nimmt die Süßkartoffel unter den bekannten Gemüsen eine führende Position hinsichtlich des Nährstoffgehalts ein; sie wird empfohlen als Vitamin- und allgemein kräftigendes Mittel in die Ernährung aufgenommen zu werden.

Fast 5 % des Vitaminbestands der Süßkartoffel entfallen auf die Ascorbinsäure (Vitamin C). Auch ist darin eine große Menge an Niacin enthalten, das für das normale Funktionieren des Nervensystems unersetzlich ist und einen aktivierenden Einfluss auf die Haut ausübt. Ein Mangel dieses Vitamins im Organismus zeigt sich bei einer einseitigen Ernährung durch Rötungen und Abschuppungen der sonnenexponierten Hautbereiche sowie als Ursache für Depressionen. Neben diesem Vitamin enthält die Süßkartoffel weitere Vitamine wie B1, B2, B6 und B3 (Thiamin und Riboflavin). Für die Sättigung des Organismus ist es ratsamer, dunkle bis orange Sorten der Süßkartoffeln zu wählen, da diese deutlich mehr davon enthalten.

Nach dem Kaliumgehalt übertrifft die Süßkartoffel tatsächlich alle bekannten Gemüsekulturen. Zu ihrem Bestand gehören auch Phosphor, Calcium, Magnesium, Zink, Eisen und Natrium. Der Kaloriengehalt der Süßkartoffel beträgt 61 Kilokalorien; dabei sind Fette und Ballaststoffe nicht enthalten.

Auf die nützlichen Haupteigenschaften der Süßkartoffel trägt vor allem die in großen Mengen enthaltene Stärke, die als bindendes Mittel bei der Behandlung von Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts wichtig ist. Die Süßkartoffeln sind reich an komplexen Kohlenhydraten sowie Zellstoff und Nahrungsfasern; sie eignen sich daher für Menschen mit Verdauungsstörungen, die auf Ballaststoffe angewiesen sind, und werden empfohlen anstelle traditioneller Gemüsesorten wie Karotten oder Rüben.

Auch in den Bestand der Süßkartoffel geht Progesteron ein, was sie zu einem wertvollen Lebensmittel in der klimakterischen Phase macht. Nach neuesten Forschungen verfügen die Süßkartoffeln über die Eigenschaft, zur Stabilisierung des Blutzuckers beizutragen; dies ermöglicht ihre Anwendung bei Diabetes.

Abgesehen davon wird angenommen, dass die Süßkartoffel die normale Funktion von Nieren und Leber unterstützt, die Elastizität der Blutgefäße beeinflusst sowie als Prophylaxe gegen onkologische Erkrankungen wirkt.

Die Anwendung der Süßkartoffel

Süßkartoffeln sind in vielen Küchen weltweit verbreitet. Einige Sorten schmecken ähnlich wie Bananen, Mandeln oder Melonen. In den Ländern, wo sie intensiv angebaut werden, ist die Süßkartoffel eine Hauptnahrungspflanze. In Uganda werden getrocknete Hackfrüchte häufig mit Erdnusssoße kombiniert; in Ägypten und China dienen sie als Basis für Street Food.

Süßkartoffeln können roh, püriert, gekocht oder geschmort verzehrt werden. Der relativ niedrige Kaloriengehalt ermöglicht ihre Verwendung im täglichen Speiseplan ohne Sorge vor Gewichtszunahme. Für frische Salate werden sie grob gerieben und mit Zitronensaft oder Limette besonders gut kombiniert. Auch können die Blätter der Pflanze, die reich an nützlichen Substanzen sind, in Salate eingearbeitet werden. Geschwollene und pürierte Süßkartoffeln sollten ungesalzen verzehrt werden. In China werden Süßkartoffeln oft mit Reisbrei kombiniert.

Gebackene Süßkartoffeln

Die Süßkartoffel lässt sich mit beliebigen Fleischsorten und Getreide kombinieren. Bei der Zubereitung von Platten ist es ratsam, scharfe Zutaten wie Kurkuma, Ingwer und Pfeffer zu verwenden, um den süßen Geschmack des Hackfleischs zu ergänzen.

Platten aus Süßkartoffeln sind ein untrennbarer Bestandteil der amerikanischen Küche. Aus ihnen werden zahlreiche Gerichte mit Butter und braunem Zucker zubereitet sowie als Alternative zu gewöhnlichen Kartoffeln verwendet.

Gegenanzeigen

Die Süßkartoffel ist eine der wertvollsten Nahrungspflanzen weltweit und weist keine besonderen Gegenanzeigen auf; lediglich individuelle Unverträglichkeiten können sich in allergischen Reaktionen äußern.

Ob Wichtige Hinweise

In der Arbeitszeit verbraucht das menschliche Gehirn etwa so viel Energie wie eine 10-Watt-Lampe. Folglich ist die Annahme, dass eine Lampe über dem Kopf beim Denken weniger energieeffizient sei als erwartet, nicht haltbar.


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