Knoblauch gehört zu den mehrjährigen Knollenpflanzen (Geschlecht – Zwiebel, podsemejstwo – Zwiebel-) und zählt zu den beliebtesten Gemüsekulturen, die in vielen Ländern sowohl als Zutat als auch als Medikament mit antimikrobieller Wirkung genutzt werden.
Der Stiel des Knoblauchs ist rund und wird von hellgrünen, schmalen Blättern umgeben, die bis zu 50–70 cm hoch sind. Vom Regenschirm der kugelförmigen Zwiebel ausgehend führt er durch die rosa-weißen Zweige und die Luftzwiebeln zum Ende. Der unterirdische Teil des Knoblauchs ist die Zwiebel, die aus mehreren Segmenten besteht (Zahnbereiche) und mit einer weißlichen Schuppe überdeckt ist.
Knoblauch wurde seit langem in vielen Ländern als Heilmittel genutzt: Ägypter, Juden, Römer, Hindus, Griechen, Assyrer und Araber züchteten ihn. Im antiken Ägypten war er Bestandteil der täglichen Lebensmittelration und wurde von Arbeitern, die schwere körperliche Arbeit leisteten, unverzichtbar eingenommen. Im Mittelalter diente Knoblauch-Tinktur zur Behandlung von Lungenerkrankungen sowie während der Pest.
Die im Knoblauch enthaltenen biologischen Wirkstoffe entfalten entzündungshemmende, antimykotische, antiparasitäre, viruzide und antiprotozoale Effekte.
Der Nutzen von Knoblauch wird maßgeblich durch seine Inhaltsstoffe bestimmt:
Der Kaloriengehalt von Knoblauch beträgt 46 Kilokalorien pro 100 g.
Geruch und Geschmack des Knoblauchs werden durch ätherische Öle bestimmt; diese enthalten Allizin sowie Phytonzide. Letztere verleihen dem Allizin die beschriebene antimikrobielle Wirkung und fungieren als starkes Antioxidans, das Zellen vor freien Radikalen schützt.
Aufgrund seiner Eigenschaften kann Knoblauch als natürliches Antibiotikum betrachtet werden, das wirksam gegen Salmonellen, E. coli (Kolibakterien) und Staphylokokken sowie gegen Grippeviren ist.
Der Nutzen von Knoblauch ist wissenschaftlich belegt:
Zahlreiche Studien belegen die nützliche Wirkung von Knoblauch bei der Prophylaxe von Atherosklerose. Das in ihm enthaltene Allizin wirkt auf die Erythrozyten ein, fördert die Blutfließfähigkeit und verringert den Widerstand der Gefäßwände, was zu einer Entlastung des Herzens und einer Senkung des arteriellen Blutdrucks führt.
Außerdem bestätigen zahlreiche in vielen Ländern durchgeführte Studien die krebsprophylaktischen Eigenschaften von Knoblauch hinsichtlich der Vorbeugung von Darm- und Magenkrebs. Dies wird maßgeblich auf den antioxidativen Effekt des Allizins zurückgeführt.
Knoblauch wird als Hauptzutat in vielen Gerichten verwendet.
In den mediterranen Ländern sowie in Südostasien, Nordafrika und dem Nahen Osten wird er besonders häufig eingesetzt.
Knoblauch wird seit langem in der Volksmedizin zur Behandlung von Helmintheninvasionen (zur Vertreibung von Fadenwürmern und Spulwürmern) eingesetzt.
Für die Zubereitung des Aufgusses werden 10 g gereinigten Knoblauchs zerkleinert – entweder im Pürierstab oder im Mörser – und mit 1/2 Glas kochendem Wasser übergossen. Der Aufguss wird 15 Minuten durchgesiebt und für Mikroklistiere verwendet.
Knoblauchpräparate wie Allochol und Welmen kommen therapeutisch zum Einsatz.
Trotz der vielen nützlichen Eigenschaften bestehen auch Kontraindikationen: Bei Nierenerkrankungen, Magengeschwüren, Darmleiden, Cholelithiasis und Anämie sollte Knoblauch mit Vorsicht konsumiert werden.
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