Ernährung nach der Operation

Das individuelle Ernährungsplan wird vom behandelnden Arzt festgelegt; er definiert, was erlaubt und was verboten ist. Wie bei jeder Erkrankung erfordert auch hier die Intervention einen besonderen Umgang und eine sorgfältige Beziehung zum Patienten sowie zur von ihm aufgenommenen Nahrung. Es ist bekannt, dass bei Bauchschmerzen salzige und gebratene Speisen kontraindiziert sind, während Vitamine – als essenzielle Bestandteile einer jeden Diät – biologisch unverzichtbar sind.

Welche Ernährung sollte nach der Operation sein? Sie spielt eine sehr wichtige Rolle, doch sind beim Patienten verschiedene Gewebe und Organe in dieser Zeit geschädigt. Zwar ist die Operation dazu da, das Leben des Patienten zu retten; sie bringt jedoch auch großen Stress für den Organismus mit sich. Daher soll die postoperative Ernährung dazu dienen, den Verlust an Gesundheit des Patienten zu minimieren.

Welche Ernährung nach der Operation gewählt werden sollte?

Das Ernährungsprotokoll des Patienten hängt primär davon ab, welches Organ der operativen Intervention unterzogen wurde. Es existieren beispielsweise speziell entwickelte Diäten nach Appendektomie (Wurmfortsatzentzündung), Cholezystektomie sowie Eingriffen an Herz und Hohlorganen.

Bei jeder dieser Diäten unterscheiden sich die Zusammensetzung der untersagten und erlaubten Lebensmittel. So besteht die Ernährung nach einer Appendektomie in den ersten Tagen ausschließlich aus flüssiger Nahrung. Milchprodukte und feste Lebensmittel, selbst wenn sie püriert sind, sind streng verboten.

Das individuelle Menü, das erlaubt ist und was für jeden Patienten tabu ist, wird vom behandelnden Arzt basierend auf den klinischen Befunden und der Art der Erkrankung festgelegt. Dennoch ist eine Operationstherapie mit allgemeinen Regeln zur schnellen Genesung und Rückkehr in den normalen Alltag für alle Patienten unbedingtermaßen vorteilhaft.

Allgemeine Regeln zur postoperativen Ernährung: Was ist erlaubt und was ist verboten?

In den ersten 12 Stunden nach der Operation sollten Sie ausschließlich Wasser trinken.

  • In den ersten 12 Stunden nach dem Eingriff ist es notwendig, ausschließlich Wasser zu sich zu nehmen.
  • Die Nahrungsaufnahme sollte mit flüssigen oder halbflüssigen Speisen, leicht pürierten Suppen, Brei auf Wasser sowie natürlichem Joghurt und Fruchtsäften beginnen.
  • Neue Lebensmittel sollten sehr vorsichtig in die Ernährung eingeführt werden – nicht mehr als zwei Sorten pro Tag.
  • In den ersten beiden Tagen postoperativ ist es ratsam, sich mit kleinen Portionen mindestens fünfmal täglich zu ernähren; die Portionsgröße sollte 200 Gramm nicht überschreiten. Der Arzt bestimmt die erlaubte Flüssigkeitsmenge; bevorzugt sollten Säfte, Wasser, Kräutertees und Hagebuttenaufgüsse sein. Ein Anstieg des täglichen Flüssigkeitsverbrauchs wird nicht empfohlen, um das Entstehen von Wassereinlagerungen im Gewebe zu vermeiden.
  • Sobald das Risiko für postoperative Komplikationen gebrochen ist, kann ein schrittweiser Übergang auf die entsprechende Heilernährung erfolgen. Beispielsweise entspricht die Diät nach einer Blinddarmentzündung oder bei einem Magengeschwür der Kost 1.
  • Die Rehabilitationsphase erfordert ein schonendes Vorgehen; daher sind schwere Lebensmittel wie Nüsse (in großen Mengen), Pilze, Samen (die den Magen belasten und den Verdauungsprozess erschweren), Fett, fetthaltiges Fleisch sowie Meeresfrüchte und Fisch zu vermeiden. Von Gemüse sind verboten: Kohl, Mais und solche Gemüsesorten, die eine erhöhte Gasbildung verursachen. Nach Operationen am Darm oder Magen sind saure Früchte und Beeren sowie Zitrusfrüchte kontraindiziert.
  • Als Grundlage der postoperativen Diät können verschiedene Suppen (Hühner-, Brei-, Gemüse- und Milchsuppen), Brei auf Milch (oder bei Gegenanzeigen auf Wasser) verwendet werden. Zusätzlich sind Brot in begrenzter Menge, galetisches Gebäck, säurehaltige Milchprodukte, etwas Butter sowie Beeren, Früchte und Gemüse geeignet. Verschiedene Erkrankungen erfordern unterschiedliche kulinarische Zubereitungsarten; daher ist eine Konsultation mit dem behandelnden Arzt notwendig, um festzustellen, ob Früchte und Gemüse besser gekocht, überbacken, püriert oder roh verzehrt werden sollten.
  • Bei allen postoperativen Diäten ist der Konsum von Kaffee, Alkohol, Kakao, Schokolade (nicht mehr als 50 g pro Woche), Konserven, geräucherten und gebratenen Speisen sowie salzigen Delikatessen und Konditoreiwaren mit künstlichen Zusatzstoffen kontraindiziert.
Ob Das wissen Sie:

Neben dem Menschen ist nur noch das Leben eines anderen Lebewesens auf der Erde von Prostatitis betroffen – der Hund. Ja, unsere treuen Gefährten.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt