Lungenleuchtbildgebung

Durchführung der Röntgenaufklärung Lungenleuchtbildgebung: Erforschung der Brustorgane mittels durchdringender Röntgenstrahlen, die mikroskopische Lungenteilchen auf den Film projizieren und so das Lungenbild erzeugen.

Diese Methode wird Personen ab dem 18. Lebensjahr empfohlen; die Untersuchung sollte jährlich erfolgen, wobei sie ausschließlich für gesunde Lungen vorgesehen ist, wenn eine konventionelle Röntgenuntersuchung nicht erforderlich ist.

Es wird angenommen, dass die Leuchtfotografie der Lungen zwar keine hinreichend informative Untersuchung darstellt, jedoch erlaubte Befunde liefert, die Veränderungen im Aufbau der Lungentextur offenlegen und als Anlass für weitere ausführlichere Diagnostik dienen.

Da Organe des Brustkorbs die Strahlung unterschiedlich absorbieren, erscheint das Bild ungleichmäßig: Das Herz, die Bronchien und die Bronchiolen wirken hell, während bei gesunden Lungen die Textur gleichmäßig ist; bei Entzündungen zeigen sich entweder Schatten durch erhöhte Dichte oder helle Bereiche durch verminderte Luftigkeit.

Leuchtfotografie der Lungen des Rauchers

Es ist erwiesen, dass Veränderungen in den Lungen und Atemwegen bereits nach dem ersten Zigarettenzug unmerklich auftreten; daher wird Raucher – also Personen mit erhöhtem Risiko für Lungenerkrankungen – dringend empfohlen, die Leuchtfotografie jährlich durchzuführen.

Röntgenaufklärung der Lunge Nicht immer kann die Leuchtfotografie der Lungen des Rauchers den Verlauf eines pathologischen Prozesses in seinem Frühstadium darstellen – meist beginnt er weder mit den Lungen noch mit dem Bronchialbaum; dennoch ermöglicht eine ähnliche Forschung, Tumore und Verdichtungen im Lungengewebe sowie flüssige Inhalte in Lungenhöhlen und die Wandverdickung der Bronchien sichtbar zu machen.

Die Bedeutung regelmäßiger Untersuchungen bei Rauchern ist schwer einzuschätzen: Eine rechtzeitige Erkennung einer Lungenentzündung ermöglicht eine frühe Behandlung und vermeidet schwerwiegende Folgen.

Die Entschlüsselung des Fluorogramms nach der Leuchtfotografie der Lungen

Die Auswertung der Leuchtfotografie erfordert in der Regel einige Tage Vorbereitungszeit. Anschließend betrachtet der Röntgenologe das Fluorogramm; wurde die Leuchtfotografie bei gesunden Lungen durchgeführt, erfolgt keine weitere Überweisung des Patienten. Liegen hingegen Veränderungen der Lungentextur vor, kann der Patient zur Diagnosepräzisierung an einen Röntgendienst oder einen antituberkulösen Beratungsdienst überwiesen werden.

Zur Aufnahme nach der Leuchtfotografie der Lungen wird das Protokoll des Röntgenologen beigefügt. In diesem können Formulierungen wie folgt lauten:

  • Die Wurzeln sind erweitert und verdichtet. Die Lungewurzeln umfassen die Lymphknoten sowie Gefäße wie die Lungenvenen und den Hauptbronchus; eine Induration an dieser Stelle deutet bei einem insgesamt befriedigenden Gesundheitszustand auf Bronchitis, Pneumonie oder andere entzündliche Prozesse hin.
  • Die Wurzeln sind klar. Ein solcher Befund nach einer durchgeführten Leuchtfotografie der Lungen deutet meist auf eine Bronchitis oder einen anderen akuten/chronischen Prozess hin; solche Veränderungen der Lungentextur treten bei Rauchern häufiger auf.
  • Eine verstärkte vaskuläre Zeichnung der Lunge. Die Lungendarstellung wird durch Schatten von Venen und Gefäßen gebildet. Wenn die Blutversorgung aufgrund einer Entzündung verstärkt ist, kann dies sowohl bei Bronchitis als auch im Anfangsstadium eines Krebses sowie bei Pneumonie beobachtet werden; bemerkenswert ist, dass eine vaskuläre Zeichnung zu stark ausgeprägt sein kann. Zusätzlich kann eine verstärkte Zeichnung in der Leuchtfotografie auf Probleme des Herz-Kreislaufsystems hinweisen.
  • Fibröse Textur. Ein festgestellter Befund einer Anschlusstextur in den Lungen deutet darauf hin, dass der Patient früher an einer Lungenerkrankung litt; dies konnte ein Trauma, eine Infektion oder eine Operation sein. Obwohl ein solcher Befund auch auf einen Verlust des Lungengewebes hindeuten kann, zeigt das Ergebnis der Leuchtfotografie bei gesunden Lungen häufig eine solche Struktur.
  • Herdschatten. So werden die Verschattungen von Bereichen der Lunge im Fluorogramm als Herde bezeichnet, wenn ihr Durchmesser bis zu 1 cm beträgt; liegen diese Herde in den unteren oder mittleren Lungensegmenten vor, kann es sich um eine Pneumonie handeln. Eine starke Entzündung wird durch Formulierungen wie „ungleichmäßige Ränder", „Verschmelzung der Schatten" oder „Verstärkung der vaskulären Zeichnung" im Protokoll beschrieben. Sind die Herde größer, gleichmäßig und dicht, deutet dies auf einen Rückgang des entzündlichen Prozesses hin; liegen sie in den oberen Lungensegmenten vor, kann dies auf Tuberkulose hindeuten.
  • Kalkablagerungen. So werden rundliche Schatten bezeichnet, die nach ihrer Form und Dichte an Knochengewebe erinnern; diese Befunde stellen keine unmittelbare Gefahr dar, sondern deuten lediglich darauf hin, dass der Patient Kontakt mit Patienten hatte, die an Pneumonie oder Tuberkulose sowie anderen parasitären Erkrankungen litten. Das Immunsystem hat jedoch eine Entwicklung der Infektion verhindert und die Bakterienerreger unter Kalkablagerungen isoliert.
  • Pleuraapikale Schichten und Verwachsungen. In der Leuchtfotografie erscheinen diese als Strukturen aus Bindegewebe – den sogenannten Verwachsungen –, die meist keine Behandlung erfordern, sondern lediglich auf eine frühere Entzündung der Pleura hinweisen; manchmal verursachen sie jedoch krankhafte Empfindungen, sodass eine ärztliche Betreuung erforderlich ist. Als pleuraapikale Schichten werden die Verdickungen der Lungenspitzen bezeichnet, was auch darauf hindeutet, dass der Patient an einer Entzündung der Pleura litt (meistens Tuberkulose).
  • Der Sinus ist verklebt oder frei. Pleurale Sinus entstehen durch pleurale Falten der Höhle; bei einer gesunden Lunge zeigt die Leuchtfotografie freie Sinus an. Manchmal werden jedoch Flüssigkeitsansammlungen (in diesem Fall wird eine Behandlung gefordert) oder verklebte Verwachsungen beobachtet.
  • Veränderungen des Zwerchfells: Nach einer Leuchtfotografie der Lunge wird eine solche Diagnose gestellt, wenn beim Menschen Abnormalitäten des Zwerchfells festgestellt werden, die sich möglicherweise aufgrund genetischer Faktoren entwickelt haben; es handelt sich um Verfettung, Narbenbildung nach Pleuritis oder Herniation. In diesem Fall ist eine Kontrolluntersuchung üblich.
  • Der Schatten des Mediastinums ist verschoben oder erweitert. Das Mediastinum bezeichnet den Raum zwischen den Lungen sowie die darin befindlichen Organe: Aorta, Speiseröhre, Herz, Luftröhre, Lymphknoten und das thymische Gewebe. Eine Erweiterung dieses Schattens wird bei Herzvergrößerung, Hypertonie, Herzmuskelschwäche oder Myokarditis beobachtet. Eine Verkleinerung des Mediastinums kann auf ungleichmäßige Luftansammlung oder Flüssigkeit in der Pleura sowie auf große Neubildungen in den Lungen hinweisen. Ein solches Befundbild erfordert eine sofortige weitere Abklärung und Behandlung.
Ob Folgendes ist zu beachten:

Unsere Nieren können innerhalb einer Minute drei Liter Blut filtern.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt