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Hepatologie

Facharzt für Innere Medizin (Leber): Der Spezialist, der sich mit Erkrankungen der Leber und der Gallenwege befasst.

Hepatologe – Spezialist für Erkrankungen der Leber und Gallenwege

Die Beratungsstelle für Hepatologen ermittelt die Gebühren für die Anamnese, die Diagnostik von Lebererkrankungen, die Festlegung der Therapie sowie die Auswahl prophylaktischer Maßnahmen zur Warnung vor dem weiteren Verlauf der Erkrankung.

Wir berichten über das Tätigkeitsfeld des Hepatologen: Prophylaxe und Behandlung dieser Erkrankungen.

  • Zirrhose
  • Leberentzündungen (akut und chronisch): bakteriellen Ursprungs, enteroviral, herpesviral, zytomegaliebedingt, nichtspezifisch reaktiv, autoimmun sowie die Hepatitis Typ A, B, C und D.
  • Toxoplasmose
  • infektiöse Mononukleose
  • Legionärskrankheit
  • Leptospirose
  • nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD)
  • Gelbfieber
  • asthenisches vegetatives Syndrom

Die Hepatologie befasst sich auch mit alkoholischen Lebererkrankungen.

Indikationen für eine hepatologische stationäre Aufnahme

Wir listen die häufigsten Lebererkrankungen auf, deren Symptome einen Besuch beim Hepatologen erfordern. Eine rechtzeitige fachärztliche Beratung kann Gesundheit und Leben retten: Die Leber erholt sich bei korrekter Behandlung oft vollständig und bleibt funktionsfähig. Daher ist es entscheidend, sich umgehend an einen Hepatologen zu wenden und das Umfeld darauf hinzuweisen.

Zu den Symptomen einer Virushepatitis zählen Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Hautjucken, Hautausschläge oder andere untypische Hautveränderungen sowie Schwäche und Gewichtsverlust.

Die Leberzirrhose manifestiert sich durch eine Vergrößerung des Bauches, Leibschmerzen und Verhaltensstörungen – häufig wird Schläfrigkeit empfunden, es tritt Müdigkeit auf und die Aufmerksamkeit lässt nach. Zudem können laut Angaben der Hepatologie Zahnfleischbluten, eine Verschlechterung der Libido sowie eine Brustvergrößerung bei Männern beobachtet werden.

Zu den Symptomen einer Virushepatitis zählen Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Hautjucken, Hautausschläge oder andere untypische Hautveränderungen sowie Schwäche und Gewichtsverlust.

Die Leberzirrhose ist eine fortschreitende Erkrankung der Leber, bei der gesundes Gewebe durch Narbengewebe ersetzt wird. Dies kann zu einer Verschlechterung der Leberfunktion führen.

Vorgehensweise der Diagnostik in der Hepatologie

Das Beratungsgespräch beim Hepatologen umfasst die körperliche Untersuchung des Patienten, die Aufklärung über die Symptomatik und die Festlegung entsprechender Untersuchungen

  • Allgemeine Blutuntersuchung
  • Bestimmung der Eisenspiegel sowie des Kupferspiegels im Körper
  • Gerinnungsprofil
  • Serologie des Blutes mittels PCR: qualitativer und quantitativer Nachweis von HCV-RNA sowie HBV-DNA (Hepatitis C und B), qualitativer Nachweis von HDV-RNA (Hepatitis D)
  • Biochemische Blutanalyse zur Bestimmung der Werte für Gesamtbilirubin, direktes Bilirubin, Natrium, Kalium, Gesamtprotein, Albumin, Glukose sowie Cholinesterase und die Leberenzyme GGT, ALT und AST;
  • Nachweis von Hepatitis-B-Markern mittels Immunfluoreszenz (IFA).
  • Bestimmung des Tumormarkers AFP zur Diagnostik von Leberpathologien;
  • Untersuchung von Autoantikörpern.

Auch bestätigen Fachrezensen, dass neben der Blutuntersuchung weitere spezifische Prüfverfahren verordnet werden können:

  • Koloskopie – die Besichtigung des Dickdarms mittels spezieller Ausrüstung;
  • Computertomographie (KT) und Magnetresonanztomographie (MRT) der Organe in der Bauchhöhle;
  • Die Ösophagoskopie (abgekürzt EGDS) – die Untersuchung der Speiseröhre. Während des Eingriffs wird biologisches Material zur Prüfung auf das Bakterium H. pylori entnommen.

Bei der Diagnosestellung werden häufig Ergebnisse von Ultraschalluntersuchungen (US) der Organe im Bauchraum herangezogen.

Wie wählt man einen Hepatologen?

Trotz ausgeprägter Stereotypen spielt es keine Rolle, ob der Hepatologe in einer staatlichen oder privaten Klinik tätig ist. Der Unterschied besteht lediglich in der Vergütung des Hepatologen und den von ihm verordneten Untersuchungen.

Wählen Sie den Experten sorgfältig aus und vergessen Sie nicht, Fachrezensionen über Hepatologen zu suchen. Bei Lebererkrankungen ist ein qualifizierter Diagnostiker erforderlich, der die Differentialdiagnostik versteht und eine schonende Behandlung auswählt.

Beachten Sie bei der Auswahl eines Hepatologen dessen persönliche Erfolgsstatistik, also den Anteil der erfolgreich geheilten Patienten.

Ob Daran ist nichts zu rütteln:

Der 74-jährige Australier James Harrison spendete über 1000 Mal Blut. Aufgrund seiner seltenen Blutgruppe enthalten seine Abwehrstoffe Faktoren, die Neugeborene mit schwerer Anämie vor dem Tod bewahren.


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