Golawl

Der Golawl gehört zur Familie der Karpfische. Er lebt hauptsächlich in Flüssen, taucht aber auch gelegentlich in ungesalzenen Seen auf. In Europa und Kleinasien ist er weit verbreitet.

Rotfeder

Das Aussehen des Golawls

Der Golawl besitzt einen sehr massiven Kopf mit leicht abgeplatteter Oberseite sowie einen verlängerten Körper. Der Rücken ist dunkelgrün und wirkt fast schwarz, während die Seiten silberfarben mit einer leichten gelblichen Schattierung sind. Bauch- und Afterflossen weisen eine orange-rote Färbung auf, die Brustflossen hingegen hellorange. Der Golawl zählt zu den großen Raubfischen; sein Gewicht kann bis zu acht Kilogramm erreichen, seine Länge bis zu 85 Zentimeter.

Nützliche Eigenschaften und Kaloriengehalt des Golawls

Der Golawl gilt als eines der wertvollsten Lebensmittel. Hinsichtlich des Nährwertes übertrifft er viele andere Fleischsorten und wird vom menschlichen Organismus deutlich besser vertragen als diese. Daher werden Platten aus Golawl in einer diätetischen Ernährung breit eingesetzt und sollten ins Menü von Kindern sowie älteren Menschen aufgenommen werden.

Der Kaloriengehalt des Golawlfleisches ist gering und beträgt nur 90 Kilokalorien pro 100 g Produkt. Deshalb kann dieses Fischfleisch tapfer in das Menü für Gewichtsverlust oder bei Bedarf integriert werden, um abzunehmen.

Das Fleisch des Golawls enthält große Mengen verschiedener Makro- und Mikroelemente: Phosphor, Brom, Mangan, Magnesium, Kobalt, Kalzium, Kalium, Kupfer sowie Eisen. Auch das Fett dieses Süßwassers ist nicht weniger nahrhaft und nützlich; darin sind viel Vitamin A und Ergocalziferol enthalten. Zudem weist es polyungesättigte Fettsäuren auf, die antioxidative Effekte haben und die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Arthropathien behindern.

Golawl-Plättchen

Manche betrachten den Golawl fälschlicherweise als ungenießbar. Ein Grund hierfür ist die Annahme, dass es sich um ein Raubtier handelt, das neben Malkow auch Insekten und Mäuse frisst. Andere scheuen sich vor dem fleischigen Inhalt mit vielen kleinen Knochensplittern sowie dem typischen Schlammgeruch. Dennoch findet der Golawl trotz dieser Eigenschaften breite Anwendung in der Kochkunst und diätetischen Ernährung. Bei korrekter Zubereitung übertrifft das Fleisch dieses Fisches an Diätetik und Genusswert andere Sorten wie Leschtsch oder Jas.

Häufig wird das Golawlfleisch zusammen mit Gemüse im Backofen in Folie überbacken. Um den unangenehmen Schlammgeruch zu neutralisieren, ist es ratsam, den gereinigten Fisch vor dem Garen in eine Mischung aus Zitronensaft, aromatischen Kräutern und Knoblauch einzulegen.

Golawl lässt sich auch mit weißer Sauce überbacken oder in saurer Sahne garen. Gebraten auf der Pfanne oder am Grill ist dieser Fisch nicht weniger lecker und nützlich. Zudem eignet er sich zur Zubereitung von Uchi. Außerhalb dessen dient das getrocknete Golawl als hervorragende Ergänzung für verschiedene Salate und ersetzt sehr gut Rindfleisch oder Geflügel.

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Auf Wunsch kann man Golawl auch salzen. Jedoch ist es ratsam, nicht oft gesalzenes Golawl in die Nahrung aufzunehmen, ohne vorher zu erhitzen, da dies die Resorption von Vitamin B1 aus dem Darmkanal beeinträchtigen und so einen hypovitaminosen Zustand verursachen kann.

Golawl-Filets passen gut zu Salzkartoffeln, Kwas, leicht gesalzenen Gurken, süßem grünen Pfeffer oder gebratenen Weißbrotscheiben. Als Garnierung eignen sich Zitronenspalten, Gurkengrün, Tomatenschnitte oder Salatblätter.

In Supermärkten wird gefrorener Golawl üblicherweise verkauft; frischen Golawl hingegen nur auf Fischmärkten. Beim Kauf ist zu beachten, dass das Fleisch bei Lagerung an der Luft sehr schnell verdirbt; daher sollten Sie stets die Haltbarkeitsdauer prüfen. Zudem seien Sie beim Servieren von Golawl-Filets an kleine Kinder außerordentlich vorsichtig, da das Fischfleisch viele kleine Knochen enthält und diese verschluckt werden können.

Ob Golawl

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