Kaloriengehalt der Konfitüre

Konfitüre ist ein Nachtisch, der aus beliebigem Obst oder Beeren (manchmal auch Gemüse) hergestellt wird und dabei die maximale Unversehrtheit des Produkts beibehält. Der Zucker dient bei der Herstellung als Konservierungsmittel für die langfristige Lagerung.

Der durchschnittliche Kaloriengehalt von Konfitüre beträgt 245–285 kcal pro 100 g Der Kaloriengehalt hängt vom Rezept, nach dem die Konfitüre zubereitet wurde, sowie konkret von der Menge an zugesetztem Zucker pro Kilogramm Ausgangsprodukt, vom Kohlenhydratgehalt des Produkts, der Erhitzungszeit und der Sirupdichte ab. Der mittlere Kaloriengehalt liegt bei 245–285 kcal/100 g; verwendet man jedoch statt Zucker Fruktose, sinkt der Wert auf etwa 150–155 kcal/100 g.

Trotz des hohen Kaloriengehalts wird Konfitüre aufgrund ihrer natürlichen Herkunft bevorzugt, da sie den biologischen Wert der verwendeten Früchte und Beeren in verschiedenen Stufen bewahrt. So werden beispielsweise Vitamine aus schwarzen und roten Johannisbeeren sowie Sanddorn und Äpfeln praktisch vollständig erhalten. Obwohl ein Produkt mit hohem Kaloriengehalt eine Anwendung erfordert, ist es im Menü ratsamer, Laden-Süßwaren durch einen Löffel nützlicher und leckerer Konfitüre zum Tee zu ersetzen.

Der Kaloriengehalt der Konfitüre lässt sich verringern, indem man sie aus Früchten und Beeren mit minimalem Kaloriengehalt herstellt – wie Vogelbeerbaum (Schlehdorn), Sanddorne oder Johannisbeeren – und den Zucker durch Honig, Fruktose oder Stevia ersetzt.

Kaloriengehalt der Konfitüre

Der Kaloriengehalt von Konfitüren aus unterschiedlichen Beeren- und Fruchtsorten bei identischer Zuckermenge pro 100 g:

  • Kirschen: 230 kcal;
  • Kaloriengehalt Vogelbeerenkonfitüre (Schlehdorn): 246 kcal
  • Kaloriengehalt Pfirsichkonfitüre: 248 kcal
  • Kaloriengehalt Apfelkonfitüre: 254 kcal
  • Kaloriengehalt Quittenkonfitüre: 263 kcal
  • Kaloriengehalt Erdbeerenkonfitüre: 264 kcal
  • Kaloriengehalt Aprikosen- und Johannisbeer-Konfitüre: 265 kcal
  • Kaloriengehalt Birnen- und Erdbeer-Konfitüre: 271 kcal
  • Kaloriengehalt Himbeerenkonfitüre: 275 kcal
  • Kaloriengehalt Pflaumenkonfitüre: 281 kcal

In der Winterzeit ist Konfitüre eine hervorragende Quelle für Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Mineralsalze, die auch nach dem Erhitzen im Produkt in ausreichendem Maße erhalten bleiben.

Kaloriengehalt der Fünfminuten-Konfitüre

Für eine langfristige Lagerung von Konfitüre wird die Sterilisation empfohlen; dies minimiert den Verlust wertvoller biologischer Nährstoffe durch Erhitzung. Da Saccharose im Rezept nur halb so viel wie üblich benötigt wird, ist der Kaloriengehalt der Konfitüre praktisch um die Hälfte niedriger.

Kaloriengehalt der Konfitüre je nach Rezept Die Beeren oder Früchte werden vom Zucker befreit, gebacken und geben Saft ab; alternativ können feste Beeren und Früchte mit dichter Schale in zuckerhaltigen Sirup eingeweicht werden. Der Sirup oder der abgegebene Saft wird nach kurzer Zeit eingedickt, zum Kochen gebracht, und die Früchte oder Beeren werden für 5 Minuten darin gekocht. Die Konfitüre wird rasch in sterile Gefäße überführt, dicht verschlossen und an einem trockenen, kühlen Ort gelagert.

Besonders empfehlenswert sind Himbeer-, Oblepicha-, Schneeball-, Ebereschen- und Johannisbeekonfitüren als vitaminreiche Quelle für den Winter; sie werden häufig zur Prophylaxe und Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Je höher der Kaloriengehalt bei therapeutischer Anwendung, desto geringer die Belastung des kranken Organismus und desto größer der therapeutische Wert des Produkts.

Unabhängig vom Kaloriengehalt ist Konfitüre ein hervorragender Nachtisch und ein wertvolles hausgemachtes Naturheilmittel. Zur Vorratsanfertigung sollten Mengen gewählt werden, die den Bedarf der Familie während der Winterperiode decken. Lang gelagerte zuckerreiche Konfitüren besitzen neben dem Zuckermehrwert keinen weiteren Nährwert; daher sollte ihre Anwendung maßvoll erfolgen: Ein paar Löffel füllen nicht unnötig Kilogramm auf, versorgen aber den Körper mit nützlichen und notwendigen Nährstoffen.

Ob Wissen Sie das?

Zahnärzte sind ein relativ neues Berufsfeld; noch im 19. Jahrhundert gehörten die Extraktion kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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