Lewamisol

Levamisole Tabletten Lewamisol – ein gegen Helminthen wirksames und immunmodulierendes Arzneimittel.

Pharmakologischer Effekt

Die substanzgebundene, die Wirksamkeit steigernde und immunmodulierende Wirkung von Levamisol.

Das Antihelminthikum Levamisol (Dekaris) ist bei Spulwurminfektionen hochwirksam, während die Wirksamkeit gegen Strongyloiden, Trichostrongyliden, Ankylostomen und Nekatorose geringer ist; das Präparat verstärkt zudem die zelluläre Immunität und normalisiert vor allem die Funktion von Makrophagen sowie T-Lymphozyten.

Die Darreichungsform

Levamisol (Dekaris) wird in folgenden Darreichungsformen angeboten:

  • Weiße, flache Tabletten mit einer Dosierung von 150 mg des Wirkstoffs pro Tablette.
  • Hellorange, flache Tabletten mit einer Dosierung von 50 mg des Wirkstoffs pro Packung (enthalten zwei Tabletten).

Hilfsstoffe: Povidon, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Maisstärke, Talkum, Saccharose sowie das Gelbfarbstoff Eisenoxid (für die 50-mg-Levamisol-Tabletten).

Anwendungshinweise für Levamisol

Levamisol wird gemäß der Gebrauchsanweisung als Wirkstoff eingesetzt gegen:

  • Nekatoriasis
  • Spulwurminfektion
  • Ankylostomiasis
  • Trichostrongyloidose
  • Strongyloidose

Verwenden Sie das immunmodulatorische Präparat Levamisol (Dekaris) wie folgt:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Chronische aggressive Hepatitis B
  • Reiter-Syndrom
  • Persistierende Virushepatitis
  • Infektionskrankheiten mit Rezidiven durch das Varicella-Zoster-Virus oder Herpes Simplex
  • Granulomatöse Kolitis
  • Mundfäule
  • Bösartige Neubildungen des Dickdarms, der Bronchien und der Milchdrüsen. Nach den Reviews ist Lewamisol bei radialer, chirurgischer oder chemotherapeutischer Behandlung wirksam.

Lewamisol wird zudem in Intervallen der zytostatischen Therapie der Leukämie sowie bei Remissionen der Hodgkin-Lymphose eingesetzt.

Gegenanzeigen

Laut Packungsbeilage ist Lewamol bei Agranulozytose kontraindiziert, wenn diese durch medikamentöse Mittel in der Vorgeschichte ausgelöst wurde. Zudem ist die Anwendung bei erhöhter Sensibilität gegenüber dem Wirkstoff verboten.

Die Gabe von Dekaris (150 mg) an Kinder wird nicht empfohlen; eine Verabreichung des Arzneimittels an Kinder im Alter bis zu 3 Jahren erfolgt ebenfalls nicht.

Lewamisol sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Unterdrückung der Hämatopoese, bei Leber- und Nierenerkrankungen sowie zerebrovaskulären Störungen; zudem ist die gleichzeitige Anwendung mit anderen Präparaten, die die Hämatopoese beeinflussen, zu vermeiden.

Gebrauchsanweisung für Lewamisol

Gemäß den Anweisungen wird Levamisol einmalig am Abend in einer Dosis von 150 mg eingenommen. Kinder nehmen ebenfalls einmalig am Abend die alters- und gewichtsgerechte Dosis ein:

  • 10–20 kg (3–6 Jahre) – 25–50 mg;
  • 20–30 kg (6–10 Jahre): 50–75 mg
  • 30–40 kg (10–14 Jahre): 75–100 mg

Falls erforderlich, kann die Einnahme von Levamisol über ein bis zwei Wochen wiederholt werden.

Decaris Levamisole Je nach Immunmodulation kann das Präparat Levamisol alle zwei Wochen eingenommen werden: entweder drei Tage lang mit jeweils 50 mg oder einmalig mit 150 mg.

Die gleichzeitige Anwendung von Levamisol mit Ethanol sollte vermieden werden, da dies Disulfiram-artige Reaktionen auslösen kann. Zudem ist bei der Kombination mit Warfarin das Risiko für Blutungen erhöht.

Eine streng kontrollierte adäquate Sicherheitsstudie zur Anwendung des Präparats Dekaris (Levamisol) während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht durchgeführt; daher wird die Einnahme in diesen Perioden ohne weitere Erläuterungen und unter ärztlicher Aufsicht nicht empfohlen.

Nebenwirkungen

Laut den Angaben können unter Levamisol Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Nervosität, Übelkeit, Verstopfung, Depression, Erbrechen, Hautausschläge sowie Entzündungen der Schleimhäute und Durchfall auftreten.

Mögliche Nebenwirkungen sind Geschmacks- und Geruchsstörungen, Myalgie, Schwäche sowie Fieber und Gelenkschmerzen.

Laut den Angaben in der Fachinformation verursacht Levamisol äußerst selten Agranulozytose, eine Erhöhung des Cholesterinspiegels, eine akute Pankreatitis sowie einen Thrombozytenmangel.

Während der Levamisol-Therapie ist die Einnahme von Alkohol laut den Anweisungen im Fachinformationstext nicht zu empfehlen.

Lagerungsbedingungen

Die Haltbarkeit von Levamisol beträgt fünf Jahre; das Arzneimittel wird ausschließlich auf ärztliche Verschreibung abgegeben.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Gebildete Menschen sind weniger anfällig für Hirnerkrankungen. Die intellektuelle Aktivität fördert die Bildung einer zusätzlichen Gewebeschicht, die den Krankheitsprozess kompensiert.


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