Loratadin

Lorazepam – ein zur Behandlung von neurotischen Zuständen eingesetztes Medikament Loratadin – Wirkstoff zur Behandlung von Panikattacken, neurotischen Zuständen sowie verschiedenen Störungen, die durch Stress verursacht werden.

Pharmakologische Wirkung

Der Wirkstoff Lorazepam entfaltet zentral eine sedierende, schlaffördernde, anxiolytische sowie krampflösende und antikonvulsive Wirkung.

Lorazepam zählt zu den Mitteln mittlerer Wirkdauer, die zur Behandlung panischer Attacken sowie zur Senkung der Angst eingesetzt werden. Nach der Fachinformation ist das Präparat bei akuten wahnhaften und hallucinatorischen Affektstörungen nicht wirksam; für die Behandlung solcher psychotischer Störungen wie Depressionen oder mit ihnen verbundener Besorgnis wird es als Hauptmedikament nicht empfohlen.

Die Langzeitgabe von Lorazepam kann zu Toleranz und einer allmählichen Verringerung der Wirksamkeit sowie zur Entwicklung einer medikamentösen Abhängigkeit führen.

Die Darreichungsform

Lorazepam wird als Lösung zur intravenösen oder intramuskulären Anwendung in Ampullen zu 2 ml angeboten, die jeweils 4 bzw. 8 mg des Wirkstoffs enthalten. Zudem ist das Präparat als Tabletten in den Dosierungen von 0,5, 1, 2 und 2,5 mg erhältlich.

Die Präparate Loram, Lorafen und Merlit sind Analoga von Lorazepam und enthalten denselben Wirkstoff.

Hinweise zur Anwendung von Lorazepam

Die Anwendung von Lorazepam erfolgt gemäß den Angaben in der Fachinformation.

  • Bei Traumstörungen, die auf Besorgnis oder kurzfristige Stresssituationen zurückzuführen sind.
  • Epilepsie sowie epileptischer Status, vorzugsweise im Rahmen einer Kombinationstherapie.
  • Psychoreaktive Störungen und Phobien.
  • Emotionelle reaktive Zustände.
  • Psychosomatische Störungen sowie Kopfschmerzen im Rahmen respiratorischer, gastroenterologischer, kardiovaskulärer und weiterer Erkrankungen innerer Organe.
  • Endogene Psychosen, darunter manische und katatonische Zustände sowie Zustände der Besorgnis und Erregung im Rahmen einer Schizophrenie.
  • Panische Störungen.
  • Akutes alkoholisches Delir.
  • Neurosen sowie neurosenähnliche Zustände.
  • Symptomatische Spastiken

Kontraindikationen

Kontraindikationen für die Anwendung von Lorasepam gemäß dem Fachinformationsschrift sind:

  • Akutes Glaukom;
  • Myasthenia gravis
  • Akute alkoholische Intoxikation
  • Akute Intoxikation durch Psychopharmaka
  • Überempfindlichkeit gegen Lorasepam oder weitere Wirkstoffe

Lorasepam darf in keiner Darreichungsform während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimester, sowie während der Stillzeit angewendet werden. Das Präparat sollte als Tabletten erst ab dem 12. Lebensjahr und als Injektionslösung erst ab dem 18. Lebensjahr verschrieben werden.

Lorasepam sollte zudem mit Vorsicht angewendet werden:

  • Verdacht auf ein akutes Glaukom sowie Schlafapnoe
  • Epilepsie
  • Porphyrie
  • Nierenfunktionsstörung
  • Hyperkinese
  • Psychose
  • Schockzustände
  • Organische Hirnerkrankungen
  • Koma
  • Schwere Depressionen
  • Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
  • Hypoproteinämie

Anwendung von Lorasepam

Lorazepam in Tabletten In der Regel wird Lorasepam in einer Tagesdosis von 2 mg verschrieben, die auf drei Anwendungen verteilt ist. Dabei ist es empfehlenswert, die Hälfte der Tagesdosis morgens und tagsüber sowie die andere Hälfte unmittelbar vor dem Einschlafen einzunehmen.

Je nach Symptomen kann die Dosierung von Lorasepam angepasst werden:

  • In der neurologischen Praxis wird Lorasepam in einer Dosierung von 1 bis 3 mg einmal täglich angewendet.
  • Zur Linderung von Erregung werden 2 mg Lorasepam intravenös verabreicht.

Die maximale Tagesdosis beträgt 10 mg; für die intramuskuläre und intravenöse Gabe darf die Einzeldosis von 4 mg Lorasepam nicht überschritten werden.

Bei abruptem Absetzen von Lorasepam kann ein Entzugssyndrom entstehen, das sich wie folgt manifestiert:

  • Schlaflosigkeit
  • Erhöhte Besorgtheit
  • Zittern
  • Reizbarkeit sowie gesteigerte Reaktionsfähigkeit auf akustische, taktile oder visuelle Reize
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erregungszustände
  • Kopfschmerzen und Muskelschmerzen
  • Krampfanfälle sowie psychotische Zustände

Bei gleichzeitiger Anwendung von Lorasepam mit Mitteln, die eine sedierende Wirkung auf das Zentralnervensystem haben, sowie mit alkoholhaltigen Präparaten ist Vorsicht geboten, da diese Kombination zu Aggressivität, psychomotorischer Erregung und pathologischem Rausch führen kann. Zudem ist zu beachten, dass Nikotin die Wirksamkeit von Lorasepam herabsetzt.

Nebenwirkungen

Lorasepam verursacht nach Angaben der Packungsbeilage selten Nebenwirkungen. Klinische Studien zeigen jedoch, dass das Präparat gut vertragen wird. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören:

  • Störungen des Zentralnervensystems, wie vermehrte Erschöpfbarkeit, Muskelschwäche, Ataxie, Schwindel und Amnesie.
  • Störungen des Verdauungssystems, darunter Verstopfung, Mundtrockenheit, Übelkeit, Appetitverlust, Leberfunktionsstörungen, Schluckbeschwerden und Durchfall.

Außerdem kann die Anwendung von Lorasepam zu Veränderungen des peripheren Blutbildes führen sowie unbedeutende allergische Reaktionen in Form von Juckreiz und Exanthemen hervorrufen. Bei intravenöser Gabe stehen im Vordergrund vor allem Thrombose und Phlebitis.

In der Regel treten unerwünschte Nebenwirkungen bei der Lorasepam-Therapie zu Beginn der Behandlung oder bei Überschreitung der in der Packungsbeilage empfohlenen Dosierung auf.

Lagerbedingungen

Lorasepam ist ein Arzneimittel mit einer Haltbarkeit von 36 Monaten und wird ausschließlich auf ärztliche Verschreibung abgegeben.

Ob Dies sollten Sie wissen:

Gebildete Menschen sind weniger anfällig für Erkrankungen des Gehirns; die intellektuelle Aktivität fördert die Bildung zusätzlicher Reserven, die das Gehirn kompensieren können.


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