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Infektionen des Radius

Die radiale Strahleninfektion ist eine Gewebeschädigung, die durch ionisierende Strahlung verursacht wird. Unter dem Begriff «ionisierende Strahlung» versteht man hochenergetische Wellen aus künstlichen oder natürlichen Quellen, die in der Lage sind, Objekte zu durchdringen und zu ionisieren. Die von der Strahlung verursachten Gewebeschäden können sich kurzfristig (einmalig) oder als Langzeitfolge manifestieren. Strahlenverletzung – Gewebeschädigung Strahlung» werden ausgestoßen von den artefiziellen oder physischen Quellen der Welle der hohen Energie gemeint, verfügend über die Fähigkeit durchzudringen und die Objekte der Umwelt zu ionisieren. Die Beschädigung der Texturen, die von der Strahlung herbeigerufen ist, kann sich kurzzeitig (einmalig) oder der langdauernden Wirkung verwirklichen.

Radiale Infektionen können als Folge einer Radiotherapie auftreten, bei der das Zielgewebe bestrahlt wird und dabei auch angrenzendes gesundes Gewebe involviert. Durch die Bestrahlung entwickelt sich im Organismus ein pathologischer Prozess. Bei tolerierbaren Dosen regressiert dieser Prozess selbstständig; lediglich lokale Spuren aus Sklerose und Atrophie des Gewebes (als lokale Reaktion auf die Bestrahlung) bleiben zurück. Wird die zulässige Dosis überschritten, entstehen irreversible radiale Infektionen. Als Grundlage der Schädigungen gelten Gefäßobliteration, Sklerose, Degeneration der Nervenfasern sowie Abschnürung und Atrophie des Gewebes mit Substitution durch eine hyalinisierte Anschlussstruktur.

Klassifikation der radialen Infektionen

Ionisierende Strahlung kann zwei Formen von Radialinfektionen auslösen: eine akute und eine chronische.

Akute (sofortige) Radialinfektionen treten in zwei klinischen Formen auf:

  • Die akute Radialkrankheit wird durch externe Beta-, Gamma- und Neutronenstrahlung verursacht.
  • Akute lokale Radialinfektionen entstehen über den Kontaktweg (durch Einwirkung der Strahlung auf Kleidung, Haut und Schleimhäute).

Langdauernde Radialinfektionen manifestieren sich als eine chronische Erkrankung und resultieren aus einer langfristigen äußeren oder inneren Bestrahlung. Das Ausmaß dieser Infektionen wird durch die kumulative Strahlendosis sowie physiologische Besonderheiten des jeweiligen Organs bestimmt.

Typische Erscheinungsformen einer chronischen radikulären Pathologie umfassen regionale Störungen des Blutkreislaufs in Gliedmaßen, Haut und Gehirn. Diese manifestieren sich als Kopfschmerzen, Schwäche der Extremitäten, neurologische Symptome sowie Funktionsstörungen von Herz und Verdauungssystem und ein asthenisches Syndrom.

Eine der häufigsten Formen lokaler radikulärer Infektionen ist die radikuläre Dermatitis. Ursachen hierfür sind ungleichmäßige Strahlungswirkung infolge Panik in Atomkraftwerken, Munitionsexplosionen sowie Röntgentherapie bei Tumorerkrankungen. Häufige Lokalisationen sind Finger, Hände und die vordere Körperoberfläche.

Akute lokale Radialinfektionen entstehen über den Kontaktweg (durch Einwirkung der Strahlung auf Kleidung, Haut und Schleimhäute).

Langdauernde Radialinfektionen manifestieren sich als eine chronische Erkrankung und resultieren aus einer langfristigen äußeren oder inneren Bestrahlung. Das Ausmaß dieser Infektionen wird durch die kumulative Strahlendosis sowie physiologische Besonderheiten des jeweiligen Organs bestimmt. Stadien der Strahlenverletzung der radialen Infektionen der Haut unterliegt der Teilung auf scharf und langdauernd auch.

Akute radikuläre Hautinfektionen umfassen Erkrankungen wie:

  • Die frühe radikuläre Reaktion manifestiert sich durch leichtes Jucken und ein Erythem; sie entwickelt sich 1 bis 2 Tage nach der Bestrahlung bei einer Dosis von mindestens 3 Gy.
  • Radikuläre Alopecia: Begleitet durch Haarausfall zwei bis vier Wochen nach der Bestrahlung bei einer Dosis von mindestens 3,75 Gy.
  • Akute radikuläre Dermatitis: Tritt innerhalb von zwei Monaten ab dem Bestrahlungsdatum auf. Das erythematische Infektionsbild wird bei Dosen zwischen 8 und 12 Gy beobachtet; es unterscheidet sich durch Hautfarbe, Schmerz- und Juckempfinden sowie gelblich-grauen Haarausfall von anderen Dermatosen.
  • Die akute bullöse Dermatitis tritt bei Bestrahlungsdosen von mindestens 12 bis 20 Gy auf. Sie wird begleitet von Fieber, starken Schmerzen und Brennen. Die Heilung der Erosionen nach dem Blasenaufbruch erfolgt langsam und ist durch Pigmentstörungen, Atrophieentwicklung sowie Teleangiektasien gekennzeichnet.
  • Die Hautentzündung entwickelt sich bei Bestrahlungsdosen über 25 Gy rasch nekrotisch und wird von quälenden Schmerzen, Schüttelfrost, hohem Fieber sowie Schwäche begleitet. Die Hautinfektionen manifestieren sich als Wassergeschwülste, Erytheme oder Blasen; nach deren Aufbruch bilden sich langdauernde, nicht heilende Geschwüre. Bei der Wundheilung können Granulationen entstehen, wobei geringfügige Traumata zu einer Nekrose des Gewebes führen können.

Langdauernde radiale Hautinfektionen werden wie folgt eingeteilt:

  • Die langanhaltende radikuläre Hautentzündung entwickelt sich an Stellen früher akuter Dermatitis. Klinisch zeigt die Erkrankung Hautatrophie, Trockenheit sowie die Bildung krankhafter Narben; auf diesem Hintergrund können Papillomatose und Hyperkeratose auftreten.
  • Späte radiale Dermatose (manifestiert sich als indurative Wasserschwellung, spätes radiales Geschwür oder radialer Krebs).

Die indurative Wasserschwellung entsteht durch Schädigung kleiner Lymphgefäße und beeinträchtigt den Lymphfluss. Klinisch erscheint sie als dichte Wasserschwellung ohne krankhafte Empfindungen; nach deren Abheilung bleiben Teleangiektasien und Gewebelatrophie bestehen.

Auf dem Hintergrund trophischer Hautveränderungen entwickelt sich das späte radiale Geschwür, das durch ausgeprägte krankhafte Empfindungen gekennzeichnet ist. Im Verlauf langdauernder radialer Geschwüre kann die Erkrankung in einen schwer heilbaren Zustand oder in ein radikuläres Karzinom übergehen.

Prophylaxe der radialen Infektionen.

Zur Realisierung einer Prophylaxe der radialen Infektionen können pharmakologische Präparate eingesetzt werden, die das Schweregrad der Manifestationen verringern. Dazu gehören medikamentöse Mittel zur Erhöhung der Radioresistenz des Organismus, Radioprotektiva sowie Medikamente zur Linderung primärer Reaktionen auf Strahlenexposition und deren Verhinderung.

Ob Bitte beachten Sie:

Studien zeigen, dass Frauen, die wöchentlich mehrere Gläser Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben.


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