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Stoffwechselstörungen

Stoffwechselstörungen – Behandlung und Prävention Im menschlichen Organismus findet ein ständiger Austausch von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten statt. Ihre Synthese und ihr Abbau geschehen unter Mitwirkung verschiedener Enzyme nach einem streng bestimmten Ablaufplan, der für jede Komponente individuell ist.

Bei metabolischen Störungen entwickeln sich zahlreiche unangenehme Erkrankungen; daher muss die Behandlung der Stoffwechselstörung termingemäß und qualifiziert erfolgen.

Ursachen der Stoffwechselstörung

Für metabolische Störungen existieren zahlreiche unterschiedliche Vorbedingungen; jedoch sind nicht alle bis zum heutigen Zeitpunkt vollständig erforscht. Dennoch lassen sich eine Reihe von Faktoren abgrenzen, die die Austauschprozesse im Organismus negativ beeinflussen.

Die erste Ursache einer Stoffwechselstörung ist eine falsche Ernährung, die in der modernen Gesellschaft weit verbreitet ist. Dazu zählen Hungerstreiks, harte Diäten und Fastentage sowie das sogenannte 'Perejedanie' (eine reichliche Nahrungsaufnahme einmal pro Tag), was gefährlich sein kann.

Die zweite Ursache metabolischer Störungen sind Stress und anhaltende nervöse Anspannung; dabei werden alle Austauschprozesse gerade auf der Höhe des Nervensystems reguliert.

Ein weiterer bedeutsamer Faktor ist das Alter, insbesondere bei Frauen. Mit dem Abschluss der degenerativen Phase hören die Leistungen der weiblichen Sexualhormone auf; insgesamt führt dies zu einer metabolischen Störung.

Zur Risikogruppe zählen Personen, die Rauchen und Alkohol missbrauchen, da die darin enthaltenen Schadstoffe die Funktionen der Organe der Innensekretion unterdrücken.

Neben den genannten Ursachen für eine Stoffwechselstörung kommen weitere hinzu: genetische Veranlagung, fehlende Tagesstrukturierung, schwere vorangegangene Erkrankungen sowie parasitäre Faktoren (Mikroorganismen und Würmer) und andere. Dennoch bedeutet dies nicht, dass die Störung unheilbar ist. Werden die Symptome rechtzeitig erkannt und wird eine endokrinologische Konsultation eingeholt, kann der normale Funktionszustand des Organismus schnell wiederhergestellt werden.

Symptome einer Stoffwechselstörung

Eine Stoffwechselstörung kann anhand bestimmter Merkmale und Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes erkannt werden.

  • Zahnschäden
  • Rasche Gewichtszunahme
  • Atemnot
  • Störungen der Verdauungsorgane (Verstopfung oder Durchfall)
  • Hautverfärbungen
  • Ödeme
  • Nagel- und Haarschäden

Viele Frauen, die Symptome einer Stoffwechselstörung bemerken und insbesondere Übergewicht haben, versuchen eigenständig, den Organismus zu reinigen. Dies ist dringend nicht empfehlenswert, da eine Selbstreinigung die Situation nur verschlimmern kann. Vor jeglichen Maßnahmen in dieser Richtung sollte der Rat einer ärztlichen Beratungsstelle eingeholt werden.

Warum erfordert eine Stoffwechselstörung die Beobachtung eines Experten? Es handelt sich dabei um Prozesse, die vor allem mit dem Fettstoffwechsel verbunden sind. Die Leber kommt bei großen Mengen an Fetten nicht zurecht; im Organismus sammeln sich Lipoproteine niedriger Dichte sowie Cholesterin an. Sie lagern sich an den Gefäßwänden ab und führen zur Entwicklung von Erkrankungen des kardiovaskulären Systems. Daher ist es bei Auftreten der Merkmale einer Stoffwechselstörung notwendig, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Erkrankungen, die mit Stoffwechselstörungen einhergehen.

Es gibt eine Vielzahl an Krankheiten im Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen. Wesentlichste davon lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

  • Störungen des Eiweißstoffwechsels. Das Fasten kann zu Erkrankungen wie der Proteinmangelkrankheit (nicht ausgeglichener Mangel), der Hungerdystrophie (ausgeglichener Mangel) sowie Darmkanalerkrankungen führen. Bei übermäßigem Eiweißkonsum werden Leber und Nieren belastet; es entstehen Neurosen mit Übererregung, entwickelt sich die Gicht sowie die Motsochenka-Krankheit.
  • Störungen des Fettstoffwechsels. Ein Überschuss dieser Komponente führt zur Verfettung, während ein Mangel an Fetten in der Ernährung zu verzögerter Entwicklung, Gewichtsverlust, trockener Haut (aufgrund von Vitamin-A- und E-Mangel), erhöhtem Cholesterin sowie Krawototschiwost führt.
  • Stoffwechselstörungen des Kohlenhydrats. Die häufigste endokrine Erkrankung dieser Gruppe ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), die durch Insulinmangel bei einer Störung des Kohlenhydratstoffwechsels entsteht.
  • Stoffwechselstörungen der Vitamine. Ein Überschuss an Vitaminen oder eine Hypervitaminose wirkt toxisch auf den Organismus; ein Mangel (Hypovitaminose) führt zu Erkrankungen der Verdauungsorgane, ständiger Ermüdung, Reizbarkeit, Schläfrigkeit und Appetitlosigkeit.
  • Stoffwechselstörungen. Bei einem Defizit an mineralischen Substanzen entwickeln sich verschiedene Pathologien: Jodmangel führt zu Schilddrüsenerkrankungen, Fluormangel zur Kariesentwicklung, Kalziummangel zu Muskel- und Knochenschwäche sowie Eisenmangel zu Anämie. Zu den Erkrankungen im Zusammenhang mit einem Mineralstoffwechselüberschuss gehören unter anderem Nephritiden (bei Kaliumüberfluss), Lebererkrankungen (bei Eisenüberfluss) sowie eine Exazerbation des Zustands von Nieren, Gefäßen und Herzen bei übermäßigem Salzkonsum.

Behandlung der Stoffwechselstörungen.

Die Behandlung von Stoffwechselstörungen ist eine komplexe Aufgabe: Genetisch bedingte Erkrankungen erfordern eine regelmäßige Therapie und ständige ärztliche Kontrolle, während erworbene Störungen bei fehlender rechtzeitiger Intervention oft schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen.

Stoffwechselstörungen bei Kindern und Erwachsenen Der therapeutische Fokus bei Stoffwechselstörungen liegt auf der Korrektur des Nahrungsumfangs. Es ist notwendig, die Aufnahme von Kohlenhydraten und tierischen Fetten zu beschränken und den Konsum streng zu kontrollieren. Durch eine häufige Bruchernährung kann die Menge der pro Mahlzeit aufgenommenen Nahrung reduziert werden, was insbesondere bei Magenverkleinerung und nachweisbarem Appetitverlust angezeigt ist.

Bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen ist eine Anpassung des Schlafregimes erforderlich. Zur Normalisierung des Stoffwechsels tragen die Vermeidung von Stress und eine angemessene psychische Erholung bei; zudem sind körperliche Belastungen nicht zu vernachlässigen, da moderates Sporttreiben den Energieverbrauch steigert und Fettreserven abbaut.

Jeder der genannten Faktoren spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen. Die besten Ergebnisse werden jedoch durch einen komplexen Ansatz erreicht, der rechtzeitige präventive Maßnahmen zur Krankheitsverhinderung mit einer qualifizierten Therapie bei bestehender Erkrankung kombiniert.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Die seltenste Erkrankung ist die Lachkrankheit, die ausschließlich Angehörige des Stammes der Fore in Neuguinea betrifft. Betroffene Patienten sterben durch Gelächter; angenommen wird, dass die Ursache eine übermäßige Aktivität des menschlichen Gehirns ist.


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