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Verstoß gegen den Traum

Schlafstörung

Jeder erwachsene Mensch kann selbst dann einen solchen Zustand erleben – auch ohne ihn je zuvor erfahren zu haben oder davon gehört zu haben. Die Ursachen für einen solchen Verstoß sind vielfältig; doch gelten Störungen, die isoliert und episodisch auftreten sowie mit einem spezifischen Auslöser (situativ) verbunden sind, nicht als Erkrankung, obwohl sie natürlich unangenehm sein können. Ein Verstoß gegen den Traum wird erst dann als Gesundheitsproblem betrachtet, wenn der Patient diesen Zustand regelmäßig über einen längeren Zeitraum erlebt, was zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führt.

Der Verstoß gegen den Traum ist ein sehr verbreitetes Problem: Laut medizinischer Statistik leiden mehr als 10 % der Bevölkerung daran – in dieser oder jener Form. Dabei suchen nur diejenigen Hilfe, die ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen. Es wird angenommen, dass sich diese Zahl mindestens verdoppelt, wenn man berücksichtigt, wer Selbstbehandlungsversuche unternimmt.

Klassifikation der Schlafstörungen

Insomnie gilt als Hauptform der Schlafstörung, obwohl sie lediglich eine von mehreren Formen darstellt. Die folgende Einteilung der Schlafstörungen wird derzeit verwendet:

  1. Insomnie (Schlaflosigkeit): Störungen beim Einschlafen oder bei der Fähigkeit, im Schlafzustand zu bleiben, die für die Erholung notwendig sind. Ursachen können vielfältig sein: Erkrankungen (einschließlich psychischer), Medikamenteneinnahme, Alkoholkonsum, Kaffee, Atemstörungen während des Schlafs, das Syndrom der unruhigen Beine sowie Stress und andere Faktoren.
  2. Hypersomnie (pathologische Schläfrigkeit): Kann durch verschiedene Erkrankungen bedingt sein – von psychischen bis zu infektiösen –, sowie durch die Einnahme von Medikamenten oder narkotischen Substanzen und Atemstörungen.
  3. Verstoß gegen das richtige Schlaf-Wach-Rhythmus-Muster: Diese Störungen können bereits durch Haushaltsfaktoren ausgelöst werden, beispielsweise durch einen ständig wechselnden Arbeitszeitplan, was zu einem dauerhaften Rhythmus-Störung führen kann. Diese Form der Störung gliedert sich weiter in das Syndrom der verzögerten Schlafphase, das Syndrom der vorzeitigen Schlafphase und das Syndrom des nicht-24-Stunden-Zyklus.
  4. Parassomnien sind Störungen der Traumfunktion, bei denen während bestimmter Phasen unvollständiges Erwachen und erhöhte Bewegungsaktivität auftreten; dazu zählen unter anderem Schlafwandeln (Lunatismus), Enuresis, nächtliche Angstattacken sowie epileptische Anfälle.

Ursachen des Parasomnie-Syndroms

Eine Vielzahl von Faktoren kann zu Traumstörungen führen; die Anfälligkeit für situative Einflüsse hängt dabei von den individuellen psychischen Eigenschaften ab. Menschen mit schwachem Schlaf und hoher Sensibilität lassen sich leicht durch gewohnheitsmäßige Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus verwirren, wobei bereits geringfügige psycho-emotionale Belastungen zur Auslösung der Störung führen können.

Bei Erwachsenen ist bei nicht situativen, sondern konstanten Störungen die häufigste Ursache eine somatische Erkrankung. Das Spektrum dieser Erkrankungen ist sehr breit und umfasst neurotische sowie psychische Störungen, Gehirntumore, endokrine Erkrankungen und kardiovaskuläre Leiden; diese können zwar auch bei Kindern zu Schlafstörungen führen, treten im Kindesalter jedoch wesentlich seltener auf.

Ein häufiger Auslöser für Traumstörungen ist der Missbrauch von Medikamenten, insbesondere im Rahmen der Selbstmedikation. Zu dieser Gruppe zählen Störungen durch exzessiven Konsum koffeinhaltiger Getränke (Tee, Kaffee, energetische Tonika, die besonders unter jungen Männern beliebt sind) sowie systematischer Alkohol- oder Drogenkonsum.

Parasomnien im Kleinkindalter gehen häufig auf angeborene Neurosystempathologien zurück oder entstehen erworben infolge von Schädeltraumen; in den übrigen Fällen handelt es sich primär um Verhaltensstörungen, die durch eine falsche Organisation des Schlafprozesses oder Störungen der Ernährungsweise (z. B. späte, unregelmäßige oder abendliche Nahrungsaufnahme) verursacht werden.

Auch bei Erwachsenen kann eine fehlende Tagesrhythmusorganisation sowie das Fehlen gewohnheitsmäßiger Schlafrituale in nicht geringem Maße zur Entstehung von Traumstörungen beitragen. Zudem führen ungesunde Ernährungsgewohnheiten sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu anhaltenden Schlafstörungen.

Diagnostik der Parasomnien

Da Schlafstörungen oft Symptome schwerwiegender Erkrankungen sind, ist insbesondere bei hartnäckigen und langdauernden Störungen – die zu dauerhafter Erschöpfung, verminderter Aufmerksamkeit und Arbeitsfähigkeit sowie weiteren Symptomen des chronischen Schlafmangels führen – eine sorgfältige Diagnostik erforderlich. Dies umfasst allgemeine Untersuchungen sowie neurologische und labormedizinische Verfahren (biochemische Blut- und Urintests) sowie hardwarebasierte Methoden wie EEG, EKG und Hirntomographie.

Behandlung der Parasomnien

Donormil – ein Medikament zur Behandlung von Schlafstörungen

Ist die zugrundeliegende Erkrankung identifiziert, so besteht die Behandlung der Traumstörungen primär in der Therapie dieser Haupterkrankung; sedative Medikamente können nur nach ärztlicher Beratung zusätzlich eingesetzt werden.

Die Behandlung parasomnischer Störungen ist in der Regel komplex und umfasst sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Maßnahmen; sedative Präparate sollten nur nach ärztlicher Beratung und mit sorgfältig berechneter Dosierung eingesetzt werden, da eine unkontrollierte Einnahme zu Toleranzentwicklung oder sogar Rückfällen führen kann, was die Verstärkung der Störung zur Folge hat.

Nicht-medikamentöse Therapien parasomnischer Störungen basieren vor allem auf einer korrekten Organisation des Schlafprozesses; allgemeine Empfehlungen können in bestimmten Fällen helfen, Insomnien ohne Medikamente zu vermeiden. Für Patienten mit Parasomnien sind ein geregeltes Tagesregime, eine ausgewogene Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität (ohne Übermüdung), Spaziergänge an der frischen Luft vor dem Einschlafen und unbelastete Wasserbehandlungen von großer Bedeutung.

Physiotherapeutische Verfahren erzielen gute Ergebnisse: Elektroschlaf, Kalzium-galvanischer Kragen nach Schtscherbaku und andere Methoden; Bäder mit Kräuterauszügen (Salbei, Nadeln) oder Sauerstoffbäder; Beinmassagen sowie Zonenmassage mit Wurzeln; Ozontherapie. In einigen Fällen wird eine Psychotherapie durchgeführt. Beständige Traumstörungen können erfolgreich durch Kurortologie behandelt werden; hierbei spielen die positive Rolle von Ortswechsel, Vermeidung gewohnheitsmäßiger Reizfaktoren, Organisation einer vollständigen Erholung und gesunder Ernährung sowie Badekuren, Fangotherapie, Thalassotherapie und weitere natürliche Heilmittel eine entscheidende Rolle.

Ob Das sollten Sie wissen:

Während des Niesens kommt unser Organismus kurzzeitig zum Stillstand; selbst das Herz bleibt für Sekundenbruchteile stehen.


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