Oregano

Gewöhnliches Oregano – eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Seine Höhe erreicht bis zu 70 cm; die Pflanze ist in Europa und im Mittelmeerraum weit verbreitet. In unserem Land wächst Oregano fast überall, mit Ausnahme der nördlichen Regionen. Die Büsche findet man an Waldrändern, auf Waldwiesen, an Hanglagen sowie unter Sträuchern.

Frisches Oregano

Je nach Region Russlands kann sich Oregano hinter den Namen „Materinka", „Ladanka" oder „Mazerduschka" verbergen.

Dostika (Oregano) sind getrocknete Blütenstände und Blätter der Pflanze, die im Mittelmeerraum kultiviert wird. Oregano zeichnet sich durch ein angenehmes, feines Aroma und einen würzigen Geschmack aus.

Der Begriff „Oregano" stammt vom Griechischen und bedeutet etwa „Freude der Berge". Seit Tausenden von Jahren war diese Zutat in Ägypten und Griechenland beliebt, wo sie als Gewürz für Gemüse, Fleisch oder Fisch verwendet wurde.

Die weite Verbreitung von Oregano hat sich in den Küchen Mexikos, Italiens sowie weiterer Länder am Mittelmeer etabliert.

Wichtige Eigenschaften von Oregano

Der Duft von Dschiza (Oregano) ist so charakteristisch, dass er nicht mit anderen Zutaten verwechselt werden kann. Diese Zutat enthält große Mengen an Antioxidantien; nach einigen Angaben sogar mehr als bei Heidelbeeren. Antioxidantien helfen dabei, Schäden am Zellgewebe unseres Organismus zu bekämpfen, das Altern zu verzögern und das Krebsrisiko signifikant zu verringern.

Karnosol, das im ätherischen Öl des Oregano enthalten ist, bekämpft wirksam Bakterien, Viren und Parasiten, die in den Organismus eingedrungen sind, und behindert deren weitere Entwicklung und Verbreitung.

Eine weitere nützliche Eigenschaft des Oreganos liegt in seiner Fähigkeit, den Appetit anzuregen und die Verdauungsprozesse zu erleichtern; es ist bei Bauchschmerzen, Sodbrennen sowie bei Stuhlstörungen und Blähungen empfehlenswert. Experten bestätigen, dass die Anwendung von Oregano die Funktion von Magen, Darmtrakt, Gallenblase und Leber wohltuend beeinflusst.

Oregano in der Kochkunst

Diese Zutat wird sehr häufig verwendet und von Köchen aus den Mittelmeerländern reichlich eingesetzt; jedoch gelten für die wahren Bewunderer des Oreganos vor allem die Italiener. Sehr selten werden Pizza oder Pasta ohne diese Würze zubereitet. Besonders gut schmeckt Oregano in Kombination mit Tomaten, Pilzen und Käse.

Heiße Gerichte, die unter Verwendung von Oregano zubereitet wurden, erwerben ein originelles Aroma und einen eigenartigen, frischen Geschmack. Kochexperten empfehlen zudem, diese Zutat in Suppen, Hühnergerichten sowie Eier- und Bohnengerichten hinzuzufügen.

Auf neue Weise werden gewohnte Lebensmittel – wie Schinken, Salami oder Fischsoßen –, wenn sie aromatisch mit einer Prise Oregano verfeinert sind.

In der Küche der kaukasischen Völker ist Oregano unersetzlich und wird bei der Herstellung von Rastnossolow hinzugefügt. In der polnischen Küche genießt es besondere Beliebtheit, wenn es in Fischgerichten, gefülltem Weißbrot sowie anderen gewürzten Gerichten verwendet wird.

getrocknetes Oregano

Auch in die weltweit bekannte Chili-Sauce wird Oregano hinzugefügt; dadurch mildert sich der heftige Geschmack, und er erhält einen neuen Klang.

Die Zutat kann mit Basilikum, Thymian, Majoran und Pfeffer gemischt werden, da gerade diese Gewürze das Aroma am besten harmonieren lassen und den Geschmack jeder Zutat weicher machen.

Oregano bildet die Gewürzmischung für Pasteten, wodurch diese ein feinfühliges und spielerisches Aroma erhalten; dies gilt ebenso für häusliche Würste und Fleischfüllungen.

Die Anwendung von Oregano in medizinischen Zwecken.

Die nützlichen Eigenschaften von Oregano haben die Anwendung nicht nur in den Küchen weltweit, sondern auch in der Medizin und der kosmetischen Industrie gefunden. So wird Duschiza verwendet, um Feinseifen, Kölnisches Wasser, Zahnpasten und Pomaden ein frisches Aroma zu verleihen.

Bäder mit Zugabe von Duschiza gelten als Mittel zur Beruhigung des Körpers und der Vernunft.

Das Spülen des Mundes mit einem Aufguss aus Oregano hilft, Entzündungen in der Mundhöhle sowie Atemwegserkrankungen vorzubeugen.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Viele Substanzen wurden bereits als Medikamente auf den Markt gebracht. So wurde Heroin beispielsweise ursprünglich als Mittel gegen Husten bei Kindern vermarktet, und Kokain wurde von Ärzten sowohl als Anästhetikum als auch zur Steigerung der Zähigkeit empfohlen.


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