Pediküre

Die Pediküre umfasst eine Reihe von Verfahren zur Pflege von Nägeln und Fußhaut. Dazu gehören: Pediküre – umfassende Pflege von Nägeln und Fußhaut

  • Das Abschneiden der Nagelhaut;
  • Das Beschneiden und die Sanierung von eingewachsenen Nägeln.
  • Das Formen der Nägel.
  • Das Lackieren der Nägel.
  • Das Entfernen von Hornhaut.
  • Das Schleifen der obersten Hornhautschichten.
  • Fußsohlenmassage.
  • Nähr-, mildern- und befeuchtende Fußmasken.

Die Pedikure verleiht den Beinen nicht nur ein gepflegtes Aussehen. Durch die Kombination mit Verfahren wie Paraffinotherapie, Glinolettik und Reflexologie kann man auf einen deutlichen Heileffekt sowie eine Verbesserung des Befindens und der Stimmung abzielen. Nach Bewertungen ist es ratsam, die Pedikure alle 2 bis 3 Wochen nicht seltener durchzuführen.

Pediküre im Schönheitssalon.

In vielen Kosmetiksalons wird neben der klassischen auch die Hardware-Pediküre angeboten. Dieser Begriff bezeichnet gleichzeitig eine medizinische und hygienische Behandlung von Fuß- und Fingernägeln sowie der Haut.

Die Methodik der medizinischen Pediküre vermeidet den direkten Kontakt mit Wasser, wodurch das Risiko einer Pilzinfektion auf Null reduziert wird. Auf die Haut wird ein medizinisches Desinfektionsmittel aufgetragen, gefolgt von einem speziellen Weichmacher, der gezielt nur auf abgestorbenes Epithel der Hornhaut wirkt. Dadurch erfolgt die Entfernung der toten Schichten ohne Beschädigung lebender Oberhautzellen. Die Hardware-Pediküre nutzt verschiedene individuelle Schleifköpfe, um Schnitte und Wunden auszuschließen. Zusätzlich werden antifungale Mittel eingesetzt, was einen weiteren Heileffekt erzielt.

Die Hardware-Pediküre wird insbesondere bei Diabetes mellitus und Fußgelenk-Arthritiden empfohlen. Parallel dazu erfolgt eine Massage der Finger, Füße und Zehen, was das Schweregefühl in den Beinen verringert und Schwellungen reduziert.

Laut Bewertungen hilft diese Pediküre, dem Einwachsen der Nägel vorzubeugen. Zudem ermöglicht sie die Vermeidung von Rissen an den Fersen sowie von Hühneraugen und Hornhaut – auch an schwer zugänglichen Stellen.

Eine weitere Variante im Salon ist die Spa-Pediküre, die eine Reihe von Hautpflege-Verfahren für Füße und Nägel umfasst.

  • Befeuchtung
  • Reinigung
  • Erweichen
  • Massage (ggf. mit ätherischen Ölen)
  • Masken und Scrubs
  • Vorsichtiges Abschälen

Diese Fußpflege beansprucht zwar viel Zeit, wird jedoch durch den langanhaltenden Effekt und das angenehme Gefühl während des Eingriffs kompensiert.

Fußpflege zu Hause

Viele Menschen bevorzugen es, die Pediküre zu Hause durchzuführen. Gründe dafür können vielfältig sein: Zeitmangel, Mittelknappheit, Entlegenheit des Salons oder andere Faktoren. Um eine qualitativ hochwertige Pediküre zu Hause durchzuführen, ist es wichtig, eine bestimmte Reihenfolge und die Regeln für den Eingriff einzuhalten.

Zunächst ist es notwendig, die Haut der Beine vorzubereiten. Dazu gießen Sie in ein Becken mit heißem Wasser geriebene Feinseife oder mischen das Duschgel mit Schmierseife hinzu. Hilfreich sind auch kleine Mengen von Backsoda, Salmiakgeist oder Meersalz zur Aufweichung der Haut auf der Fußsohle.

Man kann auch natürliches Olivenöl, Zitronensaft, Nadelaufguss oder Heilkräuter ins Wasser geben. Da es wichtig ist, dass Haut und Nägel gut einweichen, sollte man das Becken periodisch (je nach Abkühlung) mit heißem Wasser auffüllen.

In der Regel benötigen die Nägel für eine qualitative Reinigung etwa 30 Minuten; diese Zeitspanne hängt von der Ausprägtheit der Hyperkeratose ab. Um festzustellen, ob die Haut nach weiteren Manipulationen bereit ist, kann man sich an der Hautfarbe orientieren – sie wird zartrosa und weich durch das Abtasten. Bei gereinigten Nägeln fällt es leichter, die gewünschte Form zu geben.

Experten empfehlen zudem, die Fersen mit Bimsstein oder einem speziellen Fußpeeling zu reiben, um die verhornenden Schichten der Oberhaut zu entfernen. Als Peeling für die häusliche Pediküre eignen sich Grieß mit Olivenöl, Kaffeesatz oder Meersalz. Nach diesem Schliff sollten die Füße gewaschen werden, und erst 20 Minuten später sollte direkt mit der Pediküre begonnen werden.

Um sicherzustellen, dass die Nägel frei atmen können, sollte man die Nagelhaut bei ihrer Gründung zurücklegen. Die Nagelhaut ist eine Leiste aus junger, feiner Haut, die bis zur Mitte des Nagels reichen kann und das Aussehen beeinträchtigt. Wenn die Nägel nach der Reinigung weich sind, wächst die Nagelhaut langsamer weiter. Das Beschneiden der Nagelhaut um den Nagel in häuslichen Bedingungen ist gefährlich und kann zu Entzündungen führen. Fußpflege – Nagelpflege der Füße

Anschließend werden die Nägel beschnitten, um ihnen die gewünschte Form zu verleihen. Eine wichtige Regel der Fußpflege: Die Zehennägel sollten nur gerade abgeschnitten werden. Dies verhindert das Hineinwachsen des Nagelrandes in die Haut und beugt vielen unangenehmen Empfindungen vor.

Die Winkel der beschnittenen Nägel werden mit einer Laubsäge geglättet. Die Nägel sollten bis zum Rand des Zehs reichen, um eine Berührung mit den Schuhen zu vermeiden; daher sollte man sie nicht zu kurz abschneiden.

Eine Schlussetappe der Pediküre ist das Auftragen von Nagellack auf die Nägel. Um die Haut an den Fingern nicht zu verschmutzen, werden zwischen ihnen Stückchen aus Schaumstoff oder spezielle Fingerabdeckungen eingesetzt. Nach Erfahrung hält sich der Lack länger, wenn er in drei Schichten aufgetragen wird: zunächst eine pflegende Basis, daraufhin der dekorative farbige Lack und schließllich das Fixiermittel darüber.

Eine richtig durchgeführte Pediküre ist nicht nur Schmuck für die Füße, sondern auch Grundlage für deren Gesundheit und Wohlbefinden.

Ob Das sollten Sie wissen:

Die seltenste Erkrankung überhaupt: die Krankheit des Lachens. Nur Angehörige des Stammes der Fore in Neuguinea sind davon betroffen. Der Patient stirbt vor Lachen. Es wird angenommen, dass die Ursache dieser Krankheit das Verzehren menschlichen Gehirns ist.


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