Ein Herzinfarkt ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch einen akuten Verschluss der Blutversorgung des Herzmuskels entsteht. Dieser Zustand bedroht das Leben unmittelbar; daher ist es erforderlich, sofortige Hilfsmaßnahmen zu ergreifen sowie eine adäquate Behandlung nach der Überweisung an die Klinik sicherzustellen.
Herzinfarkte treten meist bei Patienten fortgeschrittenen Alters auf, die unter einer ischämischen Herzkrankheit leiden. Diese Erkrankung entsteht durch eine Atherosklerose der Koronararterien: Die Gefäße, die das Herz mit Blut versorgen, verengen sich infolge der Ablagerung von Plaques so stark, dass sie nicht mehr ausreichend Blut zum Herzmuskel transportieren können. Dieser Zustand des Sauerstoffmangels wird als Ischämie bezeichnet (der Begriff leitet sich vom griechischen Wort für 'Sauerstoffmangel' ab). Wird die Gefäßöffnung vollständig verschlossen, fließt kein Blut mehr in den betroffenen Bereich; es kommt zum Herzinfarkt.
Das Ausmaß des Infarkts hängt von der Größe des geschädigten Herzmuskelgewebes ab. Ein ausgedehnter Infarkt kann dazu führen, dass das Herz seine Pumpfunktion nicht mehr erfüllen kann und der Patient stirbt. Andererseits können Mikroinfarkte auftreten: Dabei ist die Schädigung eines kleinen Gewebesegments so gering, dass sie unbemerkt bleibt; diese werden oft nur zufällig bei einer Untersuchung aus einem anderen Anlass entdeckt.
Dennoch stellen alle Fälle eines akuten Verschlusses der Blutversorgung des Herzmuskels eine ernste Gefahr dar, die man nicht unterschätzen darf. Es handelt sich dabei darum, dass nach dem Infarkt der geschädigte Bereich des Herzmuskels nicht wiederhergestellt wird, sondern an seiner Stelle Narbengewebe aus fibrösem Gewebe entsteht. Die Pumpfunktion des Herzmuskels verschlechtert sich irreversibel, was zu einer allgemeinen Verschlechterung der Herzfunktion führt.
Wie bereits erwähnt, treten Herzinfarkte bei älteren Menschen häufiger auf, die bereits an Herzkrankheiten leiden. Dennoch sind Fälle häufig, in denen man das Leiden des Herzens nicht erkennt; ein Herzinfarkt kann sogar bei jüngeren Menschen auftreten. Daher ist es wichtig, die Merkmale eines Herzinfarkts zu kennen und die Erste Hilfe leisten zu können, selbst wenn Sie in der Umgebung keine Personen haben, die zur Risikogruppe gehören.
Die Hauptmerkmale eines Herzinfarkts:
Neben den klassischen Merkmalen des Herzinfarkts existieren auch atypische Formen, die nur vom Experten erkannt werden können. Dennoch ist es für jeden wichtig, diese Gefahr nicht zu versäumen.
Der abdominale Infarkt (abgeleitet von lateinisch „das Abdomen" – der Bauch) – ein Infarkt, der sich als Darmkrampf maskiert. Seine Merkmale sind Übelkeit, Erbrechen und Stuhlgangstörungen; im Hintergrund werden Palpitationen, Atemnot und Schwäche häufig nicht bemerkt.
Der asthmatische Infarkt Die Attacke des Asthmas wird erinnert; dabei fehlen die Schmerzen im Herzen oder sie sind unbedeutend. Der Patient erstickt, aber Präparate, die gewöhnlich eine Asthmaattacke lindern, helfen ihm nicht.
Zerebraler (gehirn-) Infarkt Der Verlauf ähnelt einem Schlaganfall. Es zeigen sich Sprachstörungen und Bewegungsinkoordination; das Auftreten starker Kopfschmerzen (wie beim Schlaganfall) ist möglich.
Nicht mein Infarkt Nach der allgemeinen Meinung der Kardiologen gilt die gefährlichste Infarktform als jene, auf die lange Zeit keine Aufmerksamkeit gelenkt wird, da die Merkmale eines akuten Zustands tatsächlich fehlen. Der Patient bemerkt lediglich eine unbedeutende Verschlechterung des Allgemeinzustands mit Atemnot und Schwäche, insbesondere bei Bewegung, führt jedoch weiterhin seine gewohnheitsmäßige Lebensweise fort. Diese Variante ist gefährlicher, da weder die Erstversorgung noch die spezialisierte kardiologische Hilfe rechtzeitig erkennen können, dass das Funktionieren des Herzens sich verschlimmert.
In der Regel lässt sich ein Herzinfarkt in den genannten Fällen erst durch die Durchführung eines Elektrokardiogramms diagnostizieren; daher wird er tatsächlich immer dann erkannt, wenn sich der Patient mit ernstem Unwohlsein zum Arzt wendet.
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt ist es unverzüglich erforderlich, den Rettungsdienst zu rufen. Dabei muss dem Disponenten mitgeteilt werden, dass speziell kardiologische Hilfe benötigt wird; in diesem Fall wird eine spezialisierte Brigade entsandt, die über das notwendige Equipment verfügt.
Zu den weiteren Maßnahmen nach der Erbringung der Erstversorgung bei einem Herzinfarkt gehören:
Wenn der Patient das Bewusstsein verloren hat und weder Puls noch fadenförmiger Puls tastbar ist, muss die Wiederbelebung unverzüglich begonnen werden.
Ein durchschnittlicher Mensch bildet im Laufe seines Lebens weder einen großen noch einen kleinen Speichelpool; es entstehen lediglich zwei Hauptspeichelpools.
Dass zuckerhaltige Nahrungsmittel für die Mehrheit der Menschen attraktiv sind, ist eine wissenschaftlich bestätigte Tatsache – hier wurde jedoch ein Schreibfehler gemacht.
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