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First Aid for a Bee Sting

In der Volksmedizin wird angenommen, dass Bienenstiche gesundheitlich vorteilhaft sind; es existiert sogar eine medizinische Disziplin – die Apitherapie –, die sich mit der Behandlung verschiedener Erkrankungen mittels Bienengift befasst. Ein Bienenstich kann jedoch neben dem starken Schmerz auch allergische Reaktionen auslösen – daher ist es wichtig, Erste-Hilfe-Maßnahmen zu kennen.

Wichtige Informationen zum Thema Bienenstiche

Bienenstich Um zu verstehen, wie man richtig handelt, muss Folgendes beachtet werden: Das Bienengift befindet sich in einem speziellen Giftbeutel im Hinterleib der Biene. Im Gegensatz dazu bleibt das Wespengift beim Stich meist in der Haut stecken und wird dort verdaut. Oft bleibt zusammen mit dem Stich auch der daran befestigte Giftbeutel hängen; dieses Gift kann selbst nach dem Abreißen des Beutels weiterhin in die Blutbahn übergehen. Daher ist es wichtig, den Giftbeutel schnell und vorsichtig aus der Wunde zu entfernen, um das Gift nicht durch Druck in das Gewebe zu pressen.

Das Bienengift hat eine saure Reaktion (im Gegensatz zum Wespengift, bei dem die Reaktion alkalisch ist und daher neutralisiert werden muss); deshalb helfen basische Substanzen wie Schmierseife, Seifenlösung oder Natronlauge.

Anleitung zur Erste-Hilfe-Maßnahme bei einem Bienenstich

Nachdem der Betroffene den heftigen Schmerz durch den Bienenstich verspürt hat, sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Stachel in der menschlichen Haut Untersuchen Sie die Bissstelle sorgfältig auf einen über der Haut erhobenen roten Fleck (der wie eine Papel aussieht) – im Mittelpunkt sollte ein Druckpunkt sichtbar sein. Falls dieser nicht vorhanden ist, bestehen zwei Varianten: Entweder befindet sich der Druckpunkt innerhalb der Wunde, oder die Wespe hat den Betroffenen gestochen.
  2. Der Stachel muss unbedingt entfernt werden; dies kann mit einer Pinzette oder den Fingernägeln erfolgen. Befindet sich der Stachel in der Wunde, ist es notwendig, darauf zu drücken und fortzufahren, bis ein Bluttröpfchen aus der Wunde erscheint – so wird ein größerer Bereich des Giftes extrahiert. Für die Extraktion kann auch eine gewöhnliche Nähnadel verwendet werden; jedoch muss vor der Nutzung die Nadel mit Feuer sterilisiert oder mit einem Desinfektionsmittel behandelt werden. Die Wunde muss ebenfalls desinfiziert werden.
  3. Die Einstichstelle mit einem verfügbaren Desinfektionsmittel behandeln.
  4. Auf die Bissstelle Kälte anwenden; hierfür wird ein beliebiger kalter Gegenstand verwendet, wobei jedoch darauf zu achten ist, dass dieser hygienisch sauber ist, um das Risiko einer Keimverschleppung zu vermeiden.
  5. Befeuchten Sie die Einstichstelle für 15 bis 20 Minuten mit einem Verband aus Binden- oder Watte, der mit einer Natriumbicarbonatlösung (ein Teelöffel Soda pro Glas Wasser) angefeuchtet wurde; alternativ können Sie eine Kompresse mit Natriumbicarbonatbrei anlegen (geben Sie einige Tropfen Wasser in den Kaffeelöffel des Sodas und rühren Sie bis zum breiartigen Zustand um).
  6. Die gebissene Stelle kann lokal mit einem antiallergischen Mittel, beispielsweise Fenistil-Gel oder Psilo-Balsam, behandelt werden.
  7. Nehmen Sie ein antiallergisches Präparat ein: Diese Maßnahme der Erstversorgung ist notwendig bei einer starken allergischen Reaktion (Erscheinen allgemeiner Symptome wie Atemnot, Hautausschlag oder Schwellungen), bei bekannter Allergieanamnese des Betroffenen sowie bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr.

Es ist zudem empfehlenswert, dem Betroffenen reichlich Flüssigkeit – Wasser, süßen Tee oder Kompott – zuzuführen, um die Giftkonzentration im Organismus zu verringern und dessen Ausscheidung zu beschleunigen.

In der Regel werden die genannten Maßnahmen ergriffen, um den Schmerz zu lindern und mögliche unangenehme Folgen des Stiches zu vermeiden.

Sollte eine ärztliche Behandlung erforderlich sein.

allergische Reaktion auf einen Bienenstich Bei etwa 2 % der Menschen treten allergische Reaktionen auf Bienengift auf. Unter bestimmten Bedingungen kann das Eindringen des Giftes in den Organismus eine schwere Reaktion bis hin zum Tod auslösen. In solchen Fällen ist die alleinige Erstversorgung ohne ärztliche Extrahilfe unzureichend. Aufgrund des erhöhten Risikos unterscheiden sich Bisse an besonders verwundbaren Körperabschnitten.

Eine sofortige ärztliche Hilfe ist in folgenden Situationen erforderlich:

  • Bei Mehrfachstichen kann die hohe Giftmenge schwerste Folgen bis hin zum Atemstillstand verursachen.
  • Stiche im Bereich des Halses, der Mundhöhle oder des Auges: Bei den ersten beiden Fällen ist eine Erstickung durch Wassergeschwulst der oberen Luftwege möglich, während Bienenstiche im Augenbereich schwere Entzündungen hervorrufen können.
  • Das Vorhandensein einer allergischen Reaktion auf den Stich; Alarmzeichen sind Atemnot, Schluckbeschwerden und/oder Krämpfe im Rachen, Druckgefühl in der Brust sowie massive Schwellungen, Juckreiz, Übelkeit, Atembehinderung und Bewusstlosigkeit.

Bei allen genannten Fällen ist es notwendig, den Rettungsdienst zu rufen oder den Betroffenen so schnell wie möglich selbst ins Krankenhaus zu bringen; zudem muss man sich zum Arzt wenden, wenn nach drei Tagen der Schmerz, die Schwellung und die Rötung an der Stichstelle nicht abnehmen.

Volksmedizinische Methoden der Erstversorgung.

Die Erste Hilfe ist am effektivsten in den ersten Minuten nach dem Stich; da Bienen jedoch oft dort stechen, wo sich keine Apotheke befindet, kann man auf eine dieser Volksmethoden zurückgreifen:

  1. Behandeln Sie die Bissstelle mit dem Milchsaft des Löwenzahns oder einem zerriebenen Blatt einer Arzneipflanze, z. B. Brennnessel, Salbei oder Kamille.
  2. Sollten keine der genannten Mittel griffbereit sein, können Sie die Wunde mit frischem Urin behandeln; dieser besitzt entzündungshemmende und desinfizierende Eigenschaften.

Maßnahmen, die bei einem Bienenstich vermieden werden sollten.

Es besteht die weit verbreitete Auffassung, dass Bienengift durch Alkohol leicht neutralisiert wird; daher wird oft geraten, 30–50 g Wodka oder Konjak zu trinken, wenn man gestochen wurde. Aus klaren medizinischen Gründen ist diese Behandlung sowohl für Kinder als auch für Erwachsene nicht ratsam: Alkohol wirkt zwar toxisch, erleichtert jedoch die Aufnahme der Giftstoffe in den Organismus und erschwert deren Ausscheidung.

Vermeiden Sie folgende Maßnahmen im Rahmen der Ersten Hilfe:

  • Reiben Sie die Bissstelle nicht und drücken Sie das Gift durch Kompression (Auspressen) nicht aus.
  • Waschen Sie die Wunde nicht mit Erde oder Ton und kühlen Sie sie nicht mit Fluss-, Seewasser oder Quellwasser; dies führt höchstwahrscheinlich zu einer Verseuchung bis hin zum Starrkrampf.
  • Töten Sie die Biene: Erstens stirbt eine Biene, wenn sie nicht gestochen wurde; zweitens werden bei der Zerstörung der Biene flüchtige Substanzen freigesetzt, die Nachbarn alarmieren und weitere Bienen anlocken.
Ob Dazu gehören folgende Maßnahmen:

Zahnkaries ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit und kann schwerwiegendere Folgen haben als eine Grippe.


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