Echte Reis

Echte Reizker – essbare Pilze der ersten Kategorie mit hohem Nahrungswert; nach Steinpilzen und Milchpilzen nehmen sie den dritten Platz in Bezug auf geschmackliche und nahrhafte Qualitäten ein.

Roter Forellengrill

Der Name dieser Pilzart leitet sich von ihrer charakteristischen roten Farbe ab: äußerlich erscheinen sie sehr hell, orange-rot; der Hut hat einen Durchmesser bis zu 17 cm. Auf seiner Oberfläche sind konzentrische Kreise aus dunklerer Orange-Färbung abgeschieden. Bei jungen Exemplaren ist der Hut konvex, bei reifen trichterförmig; am Stiel befinden sich die typischen Falten.

Bei Zerbruch des Pilzes sind auf dem Bruch orangefarbene Tropfen mit harzigem Geruch sichtbar; nach einigen Minuten oxidieren Saft und Fruchtfleisch in der Luft zu Grün. Der Stiel ist zylindrisch geformt, bis zu 6 cm lang, und besitzt weißes Fruchtfleisch im Inneren.

Die echten Reizker wachsen in Gruppen als Bänder oder Halbkreise. Bevorzugte Standorte sind Fichten- und Kiefernwälder mit sandigem Boden; sie werden vom Ende Juli bis zum ersten Oktober-Morgenfrost gesammelt. Auch eine große Ernte ist im kühlen Sommer möglich.

Die echten Reizker sind reich an Beta-Carotin, einem Vorläufer des Vitamin A, das für die charakteristische Farbe verantwortlich ist. Dieses Carotin beteiligt sich an der Bildung des Sehpigments und ist somit essenziell für die Sehkraft. Zudem fördert es die Regeneration geschädigter Gewebe, beschleunigt die Wundheilung und wirkt positiv auf Haut und Schleimhäute.

Die nützlichen Eigenschaften werden nicht allein durch das Beta-Carotin bestimmt: Die Pilze enthalten ferner Vitamine der Gruppen B1 und B2 sowie Mikroelemente wie Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium und Calcium. Diese Substanzen bilden Fermente, regulieren den Wasserhaushalt und erfüllen weitere wichtige physiologische Funktionen.

Der echte Reizker enthält das natürliche Antibiotikum L-Aciviolin, welches gegenüber vielen Bakterien aktiv ist; daher sind diese Pilze bei entzündlichen bakteriellen Infektionen, einschließlich Tuberkulose, besonders wertvoll.

Bei Lungenerkrankungen beschleunigt der Verzehr von Champignons in Ergänzung zu den Hauptmedikamenten die Genesung.

In frischen Champignons sind bis zu 4 % löslicher Eiweißgehalt enthalten, dessen Nährwert man mit dem Fleisch vergleichen kann; die Aminosäuren aus diesen Pilzen werden vom Organismus gut aufgenommen.

Die Zubereitung von Champignons

Champignons sind seit langem untrennbarer Bestandteil der russischen Küche und wurden ebenfalls in Frankreich, Polen und Italien geschätzt, wohin sie aus Russland eingeführt wurden; in der Kochkunst gelten diese Pilze als Delikatesse für die Platte, da sie lecker und nahrhaft sind.

Das Salzen von Champignons ist eine einfache und schnelle Methode, sie auf Vorrat vorzubereiten: Vor dem Einlegen sollten die Pilze nicht gewaschen werden; stattdessen reicht es, sie von Schmutz zu reinigen und abzuwischen. Nach dem Einlegen ziehen sich die Pilze zusammen; man legt sie unter das Gewicht, und wenn sich die Schicht der Pilze senkt, lagern sich die Frischlinge oben an. Gesalzene Champignons werden häufig in kalte Suppen eingearbeitet.

Champignons lassen sich hervorragend mit Gemüse, Kartoffeln und Zwiebeln kombinieren. Sie eignen sich ebenso für gebratene Gerichte, marinierte Speisen, geschmortes Fleisch sowie Suppen und Soljanka. Besonders zart schmecken sie in saurer Sahne geschmort; zudem können diese Pilze als Füllung für Kuchen oder Vareniya verwendet werden.

Gebratener roter Forellengrill

Der Kaloriengehalt von Champignons

Der Kaloriengehalt von Champignons sowie anderer Pilze ist gering und liegt bei etwa 20 Kilokalorien pro 100 g. Gesalzene und marinierte Champignons enthalten hingegen deutlich mehr Kalorien; im Nährwert übertreffen sie Hering, Hühnereier und Fleisch (insbesondere Rindfleisch). Besonders Vegetarinnen und Vegetarier schätzen den Kaloriengehalt von Champignons in salzigen Gerichten, doch stellen diese Pilze auch eine wertvolle Proteinquelle dar.

Die Nachteile des Konsums von Champignons

Der Verzehr von Champignons kann bei manchen Personen zu Verstopfung und Muskelschwäche führen; der Konsum dieser Pilze belastet das Verdauungssystem erheblich und kann die Verschlimmerung einer Gastritis, Pankreatitis sowie Cholezystitis auslösen. Menschen mit einer entfernten Gallenblase sollten den Verzehr von Champignons vermeiden.

Ob Das sollten Sie wissen:

Zahnärzte sind vor kurzem entstanden; noch im 19. Jahrhundert gehörten kranke Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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