Die Pflaume

Die Pflaume ist eine Fruchtpflanze, die im gemäßigten Nordgürtel wächst. In der Natur existieren verschiedene 36 Arten der Pflaume. Biologen gehen davon aus, dass sie durch Kreuzung des Schlehdorns und der Kirschpflaume entstanden ist; diese Annahme wird durch Experimente und genetische Forschungen gestützt.

Pflaume

Die Pflaume wird im gesamten Hoheitsgebiet Russlands intensiv angebaut und wegen ihrer hervorragenden Genusswerte gerühmt. Ihr wohltuender Einfluss auf die menschliche Gesundheit ist weit verbreitet bekannt. Dank der enthaltenen Mikroelemente, Vitamine und Nährstoffe unterstützt sie das Wohlbefinden und normalisiert die Funktion verschiedener Körpersysteme.

Der Nutzen der Pflaume

Der Nutzen der Pflaume hängt maßgeblich vom Gehalt an Vitamin P sowie von Substanzen ab, die in vieler Hinsicht ähnliche Wirkungen wie dieses Vitamin entfalten. Die stabilen Blutgefäße und ein normaler arterieller Blutdruck sind jene Bereiche, für die Vitamin P verantwortlich ist. Besonders wichtig ist, dass das vorliegende Vitamin auch bei der Verarbeitung der Pflaume erhalten bleibt; eine Erhitzung verringert den Gehalt an diesem Antipermeabilitäts-Vitamin in den zubereiteten Lebensmitteln nur unbedeutend.

Der Nutzen der Pflaume wird jedoch nicht allein durch Vitamine bestimmt. Sie ist reich an Kaliumsalzen, die als notwendige Mikroelemente für die normale Funktion des Herzens gelten und das Säure-Basen-Gleichgewicht in Zellen, Geweben und Organen regulieren. Kalium verbessert zudem die Ausscheidung von überschüssiger Flüssigkeit aus dem Körper und unterstützt den Diureseprozess. In 100 Gramm Pflaume sind bis zu 214 Milligramm Kalium enthalten, was etwa 10 % des täglichen Bedarfs an diesem Mikroelement für einen normalen Lebensvorgang entspricht.

Die Pflaume und ihre getrockneten Früchte (Datteln oder gedörrte Pflaumen) wirken als mildes Abführmittel, was die Empfehlung der Pflaume bei Verstopfung und Darmproblemen ermöglicht. Ein Übermaß an Cholesterin im Blut kann durch Aufnahme von Pflaumensäften und -kompotten ebenfalls verringert werden. Zudem normalisieren diese Säfte den arteriellen Blutdruck und senken das Risiko für Arrhythmien.

Stoffwechselstörungen, Thrombosen, Rheuma, Wassergeschwülste, Störungen der Magensekretion sowie Erkrankungen von Nieren, Leber und Gallenblase – dies ist nicht die vollständige Liste der Zustände, bei denen der gesamte Nutzen der Pflaume voll zur Geltung kommt.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Pflaume, wie jede andere Arzneipflanze, eine sorgfältige Zubereitung erfordert. So wird beispielsweise das Trinken von Zwetschgenkompott einen leicht abführenden Effekt haben; bei der Aufgusszubereitung mit kochendem Wasser hingegen lässt sich der wohltuende Einfluss auf den Gastrointestinaltrakt, die Nieren, die Leber und das Herz schneller beobachten. Die richtige Rezeptur hilft, die optimale Variante für eine konkrete Erkrankung zu wählen.

Getrocknete Pflaumen besitzen ausgeprägte nützliche Eigenschaften und sind einfach zuzubereiten. Sie ermöglichen es das ganze Jahr über, den Nutzen dieser Pflanze zu erhalten, und können bei der Zubereitung verschiedener Gerichte verwendet werden. Kuchen mit getrockneten Pflaumen, Kompotte sowie einfache Trockenfrüchte stellen eine hervorragende Ergänzung zur Wintertafel dar.

Auch frische Pflaumen sind sehr nützlich. Zur Verbesserung des Befindens und der Stimmung wird empfohlen, am Morgen etwas Aufguss zu trinken und im Laufe des Tages noch ein wenig Obst zu essen.

Feuchte Kühlverbände aus dem Sud der Pflaumblätter können zur Beschleunigung der Wundheilung bei Schnittwunden eingesetzt werden. Zudem enthalten die Blätter Substanzen, die der Bildung von Blutgerinnseln in den Gefäßen vorbeugen.

Pflaumengelee

Kaloriengehalt der Pflaume

Der Kaloriengehalt der Pflaume beträgt 42 Kilokalorien pro 100 Gramm Früchte. Angesichts des durchschnittlichen Energiebedarfs eines Menschen lässt sich sagen, dass ein gemäßigter Verzehr von Pflaumen die Körpermasse nicht negativ beeinflusst.

Kontraindikationen beim Verzehr von Pflaumen

Getrocknete Pflaumen sollten bei Diabetes und Fettstoffwechselstörungen nicht konsumiert werden. Bei Kindern können sie Kolik, Bauchschmerzen sowie Durchfall und andere Verdauungsstörungen auslösen; daher ist ein vorsichtiger Verzehr notwendig.

Unter Berücksichtigung des Kaloriengehalts ist der Verzehr von Pflaumen bei übergewichtigen und anfälligen Personen zu beschränken. Zwetschensaft beeinflusst den Verlauf der Gicht ungünstig.

Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Blut „läuft" durch Gefäße unter hohem Druck; bei deren Verschluss kann es bis zu zehn Meter weit spritzen.


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