Der Zander gehört zur Familie der Okuneartigen. Es gibt verschiedene Abarten dieses Raubfisches. Er lebt in Flüssen mit klarem Wasser und großer Tiefe. Äußerlich ist es schwierig, ihn von anderen Arten zu unterscheiden: er hat einen verlängerten scharfen Kopf, auf dem Rücken neben dem Kopf eine Flosse mit stacheligen Strahlen, einen grün-grauen Körper mit dunklen vertikalen Streifen am Rücken; die Regenbogenhaut der Augen ist orange gefärbt.
Er ernährt sich von kleinen Fischen. Das Gewicht eines erwachsenen Individuums beträgt durchschnittlich 3–5 kg. Auf dem Don und im Asowschen Meer heißt der Zander „sula", und der Wolgazander wird „bursch" genannt.
Der Zander ist eine wertvolle Quelle für Vitamine, Spurenelemente und leicht verdauliches Protein. Das Fleisch des Zanders ist reich an PP-Vitamin (Niacin), das den Austausch von Eiweißen und Kohlenhydraten im Organismus reguliert, die Konzentration des LDL-Cholesterins im Blut senkt sowie die Bildung von Ablagerungen auf den Gefäßwänden und deren Verschluss verhindert. Die Eigenschaften des PP-Vitamins fördern zudem die Funktion des Gehirns und des Nervensystems insgesamt, verbessern die Sehkraft und den Zustand der kardiovaskulären Verdauungsorgane, regulieren das Hautbild sowie die Aktivität von Schilddrüse und Nebennieren.
Der Nutzen des Zanders liegt auch darin, dass er eine reichhaltige Quelle für Jod im Organismus darstellt. Dies ist besonders wichtig für das Wachstum und die geistige Entwicklung des Kindes sowie für die Bildung und Funktion der Geschlechtsdrüsen bei Jugendlichen.
Das Kobalt im Fischfleisch beteiligt sich an der Regulation der Funktion von Bauchspeicheldrüse, Nebennieren sowie des Immunsystems; zudem verzögert es das frühe Auftreten grauer Haare und verbessert die Haarqualität. Die Bedeutung des Kobalts für Geweberegeneration sowie für die Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) ist bekannt.
Der Zander stellt eine Quelle für Phosphor und Fluor dar, die am Aufbau von Knochen, Zähnen und Gelenken beteiligt sind. Kalium fördert die Funktion des Herzmuskels, trägt zur Regulation des Wasserhaushalts bei, verhindert die Ansammlung von Natriumüberschuss und beugt Wassergeschwülsten vor.
Der Zander ist reich an Chrom; dessen biologische Aktivität äußert sich in der Ausscheidung von Schadstoffen und Toxinen aus dem Organismus sowie in der Regulation des Blutzuckerspiegels. Schwefel, der in diesem Fisch in ausreichender Menge enthalten ist, unterstützt die Retention anderer Mikroelemente und Vitamine sowie geht er in die Struktur von Knochen, Muskeln, Nerven, Haut, Haaren und Nägeln ein.
Zudem sind im Zander Vitamine der Gruppen B1, B2, B6, B9 (Folat) und B12, neben 20 Aminosäuren sowie Kalzium, Magnesium, Zink, Kupfer, Eisen und Nickel enthalten.
Der Nutzen des Zanders bei Erkrankungen des kardiovaskulären Systems, Diabetes mellitus sowie Allergien ist unbestritten. Zudem fördert er die Knochenheilung nach Brüchen und verringert das Risiko für Karies sowie Herzrhythmusstörungen.
Aufgrund der nützlichen Substanzen wird dieser Fisch Personen empfohlen, die auf ihr Aussehen achten und es verbessern möchten. Nicht umsonst werden Zander-Kaviar und Filet in Hautcremes verwendet; sie sind reich an Nukleinsäuren, die Feuchtigkeit in der Haut binden können. Die niedermolekularen Komponenten des Kaviars wirken jugendfördernd auf die Haut. Der Zander-Kaviar kann zu kosmetischen Zwecken unter häuslichen Bedingungen verwendet werden: Dazu mischt man einen Esslöffel zerriebenen Kaviars mit zwei Esslöffeln Pflanzenöl (Pfirsich- oder Maisöl bei fettiger und normaler Haut, Olivenöl bei trockener Haut). Diese Mischung wird durchgerührt, einige Minuten stehen gelassen, dann ein Eigelb hinzugefügt, gut verrührt und für eine halbe Stunde auf die Problemzonen der Haut aufgetragen. Anschließend wird mit warmem Wasser abgewaschen.
Aus dem Zander lassen sich leckere und nährstoffreiche Gerichte zubereiten; daher empfehlen Ernährungsberater, diesen Fisch regelmäßig in die Ernährung aufzunehmen. Der Kaloriengehalt variiert je nach Zubereitungsart: So enthalten 100 g Filet im Rohzustand 84 kcal, im gekochten Zustand 97 kcal, gefüllte Platten 144 kcal und gebratener Zander 180 kcal pro 100 g. Es ist ratsam, die Zubereitungsart bei Übergewicht anzupassen, um diesen leckeren und nährstoffreichen Fisch nicht zu verzichten.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Zubereitung von Zander: Kochen, Schmoren, Braten, Dünsten und Räuchern. Aus diesem Fisch lassen sich leckere Gerichte wie Ohr, Suppe oder Salat herstellen; er kann gefüllt werden, auf dem Grill gebraten, zu Schaschlik verarbeitet, mariniert oder in Paniermehl ausgebacken.
Zander wird üblicherweise frisch, eingefroren oder gekühlt angeboten.
Zander ist zwar gesundheitsfördernd, doch seine Zubereitung sollte bestimmten Personengruppen mit Vorsicht empfohlen werden.
Ein unzureichendes Erhitzen beim Räuchern kann Zander als Überträger von Bandwürmern und anderen Parasiten dienen; zudem kann er bei Verdauungsstörungen die Nahrung verschlechtern. Der hohe Kaloriengehalt im gebratenen Zustand sollte bei Neigung zur Fettansammlung berücksichtigt werden.
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Der Zander
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