Natriumsulfit

Natriumsulfit ist ein synthetisch hergestelltes Konservierungsmittel, das in der Lebensmittel-, Pharmaindustrie und der Leichtindustrie eingesetzt wird. Natriumsulfit-Formel

Auf den Etiketten von Lebensmitteln wird Natriumsulfit als E221 bezeichnet. Ein weiterer verbreiteter Name für dieses Konservierungsmittel ist Sodium Sulphite. Die chemische Formel lautet Na₂SO₃.

Der Zusatzstoff Natriumsulfit darf in der Lebensmittelindustrie in den Ländern der Europäischen Union, in Russland und der Ukraine offiziell verwendet werden. Die obligatorische Bedingung ist die Einhaltung der zulässigen Normen bei der Anwendung des Konservierungsmittels.

In Russland beträgt die tägliche Verzehrsnorm für Natriumsulfit 0,7 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Natriumsulfit sieht aus wie ein weißes Pulver. Es löst sich in Wasser und Alkohol auf, ist jedoch unlöslich in Fetten (E221).

Die Anwendung von Natriumsulfit in der Lebensmittelindustrie

Vor allem dient Natriumsulfit als Konservierungsmittel; in der Lebensmittelindustrie wird es jedoch auch als Bleichmittel, Antioxidans, Kühlmittel und Reduktionsmittel eingesetzt.

E221 ist für die großindustrielle Herstellung von Fruchtgelees, Zephyren, Konfitüren, Fruchtsaftkonfekten, Marmeladen, Säften sowie Pürees aus Früchten und Beeren, Halbfabrikaten aus Beeren, Gemüsepürees unersetzlich.

Die Lösung des Natriumsulfits wird für die Verarbeitung von ganzen und aufgeschnittenen Früchten sowie Dürrobst bei ihrer Vorbereitung zur Realisierung verwendet.

Den Zusatzstoff verwenden auch Produzenten von Halbfabrikaten aus Pilzen und Kartoffeln, Früchten und Gemüse, Fruchtextrakten mit schützender Wirkung vor Oxidation, Morosen, konservierten und getrockneten Früchten sowie Gemüse.

Das Natriumsulfit wird für die Herstellung von Zuckermarmelade, Konditoreierzeugnissen, Bonbons sowie Konserven aus salzigen, gewürzten Fisch- und Krebstieren (Kopffüßern) und Wursterzeugnissen verwendet. Natriumsulfit (E 221) – synthetischer Konservierungsstoff

Die Anwendung des Natriumsulfits hilft, die Verdunkelung von Früchten und Gemüse zu verhindern sowie das Auftreten von Bakterien im Rohstoff für die Lebensmittelproduktion zu unterbinden.

Florid wird das Natriumsulfit und den Weinbauern verwendet; der Zusatzstoff E221 verbessert die Resistenz des alkoholischen Getränks gegenüber pathogenen Mikroorganismen, erhält die Farbe des Ausgangsrohstoffs und verbessert das Wiederaufbaupotential sowie das Oxidationsvermögen des fertigen Weins.

Der Schaden durch Natriumsulfit

Das Natriumsulfit in großen Mengen, die die Norm überschreiten, ist für den Menschen gefährlich; der Zusatzstoff E221 darf nicht eingeatmet, geschluckt oder auf Haut und Augen aufgetragen werden.

Es sind Fälle bekannt, bei denen eine Überdosierung und individuelle Empfindlichkeit gegenüber Natriumsulfit zu renalen Funktionsstörungen, asthmatischen Attacken, Störungen des Wasser-Mineralstoffwechsels, allergischen Reaktionen sowie Erkrankungen nach SCHKT führte.

Bei der systematischen Anwendung von Natriumsulfit verliert der Mensch an Vitamin A und JE (Vitamin B2).

Kindern sollte das Verabreichen von Lebensmitteln mit Natriumsulfit oder anderen Zusätzen vermieden werden.

Zudem muss berücksichtigt werden, dass sich Natriumsulfit unter dem Einfluss von Säuren in Schwefeldioxid umwandelt und diese Substanz als Gefahrstoff der Klasse 3 für den menschlichen Organismus eingestuft wird.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Im Bemühen, Kranke zu heilen, übertreiben Ärzte oft ihre Erfolgsaussichten. So hat beispielsweise Charles Jensen zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen zur Entfernung von Neubildungen durchgeführt.


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