Shiitake

Shiitake – Pilze mit heilenden Eigenschaften, die in der Krebstherapie weit verbreitet sind; jedoch lassen sich diese Wirkungen nicht vollständig ausschöpfen.

Frische Shiitake-Pilze

Die Beschreibung

Shiitake ist ein beliebtes Speisepilz, das vorzugsweise auf Kastanienbäumen kultiviert wird.

Die Heimat des Pilzes sind Südostasien und China; bereits in sehr alten Zeiten wurde er in den Bergbezirken Koreas, Chinas und Japans auf speziell bearbeitetem Holz angebaut. Die erste schriftliche Erwähnung seiner Nutzung als Nahrung stammt aus dem Jahr 199 v. Chr., während ihn die traditionelle chinesische Medizin noch früher verwendete. Laut einigen Quellen nutzten chinesische Kaiser diesen Pilz zur Abwehr verschiedener Erkrankungen und zur Förderung der Jugend.

Seit den 1970er Jahren wird Shiitake in Amerika und Europa gezüchtet, wo er große Popularität erlangte. Dank seines angenehmen Aromas, seines Geschmacks und seiner weichen Textur hat er führende Positionen unter kultivierten Pilzen eingenommen. Heute werden neben traditionellen Technologien auch Zuchtmethoden auf Sägemehl erfolgreich angewendet, die vorläufig durch spezielle nahrhafte Zusatzstoffe angereichert sind.

Der Hut des Pilzes weist eine dunkelbraune Farbe auf und kann einen Durchmesser von 5 bis 20 cm erreichen; darauf lässt sich das charakteristische Muster aus Schuppen und Verdickungen beobachten. Der Stiel ist faserig, bei jungen Exemplaren mit einer schützenden Platte versehen, die im Reifeprozess zerbricht. Als wertvollste gelten Pilze, bei denen der Hut zu 70 % geöffnet ist, einen Durchmesser von über fünf Zentimetern hat und nicht dunkelbraun samtig gefärbt ist.

Aufgrund zahlreicher positiver Bewertungen erfreut sich Shiitake großer Beliebtheit und wird sowohl in der Kochkunst als auch therapeutisch eingesetzt. In Japan wird dieser Pilz geschätzt, da er den Geschmack anderer Zutaten aufnimmt, ohne diesen zu überdecken. In Europa gilt Shiitake dank seines charakteristischen karamellartigen Aromas und der einfachen Zubereitung als unverzichtbare Zutat für diverse Gerichte.

Aus dem Pilz lassen sich Suppen, Füllungen sowie Getränke zubereiten; er harmoniert hervorragend mit Fleisch, Gemüse und Nudeln und wird daher gerne in heiße Gerichte integriert. Besonders beliebt ist die Grillzubereitung sowie das Braten im Tempuramantel (dabei eignen sich Pilze mit großen Hutdurchmessern am besten).

Nährwerte und Kaloriengehalt von Shiitake

In 100 g Shiitake-Pilzen sind enthalten: 89,74 g Wasser, 4,29 g Kohlenhydrate, 2,5 g Ballaststoffe, 2,24 g Proteine, 0,73 g Asche und 0,49 g Fette. Zudem finden sich Vitamine wie Retinol, Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Folsäure (B9), Cyanocobalamin (B12) und Kalziferol (D). Ferner sind die Makroelemente Phosphor, Natrium, Magnesium, Kalzium und Kalium sowie die Mikroelemente Selen, Zink, Kupfer und Mangan vorhanden.

Der Kaloriengehalt von Shiitake-Pilzen beträgt 34 kcal pro 100 g.

Nährwerte und Kaloriengehalt von Shiitake

In Japan sind die heilenden Eigenschaften von Shiitake seit Jahrhunderten weit verbreitet; sie werden bevorzugt zur Prophylaxe von Herzerkrankungen, Erkältungen und Tumoren sowie bei Bluthochdruck eingesetzt. Es wird angenommen, dass Shiitake sexuelle Dysfunktionen und altersbedingte Organstörungen vorbeugt. Studien belegen, dass die japanische Bevölkerung den Pilz als Lebenselixier betrachtet, das Geist und Körper gleichzeitig revitalisiert.

In unseren Breiten genießt Shiitake bisher nicht dieselbe Popularität; doch dank seines breiten Spektrums an prophylaktischen und therapeutischen Wirkungen wird dieser exotische Pilz weltweit in der Ernährung genutzt. Vor zwei Jahrzehnten galt er als sehr teure und seltene ostasiatische Delikatesse, heute ist er im Westen weit verbreitet und leicht in Supermärkten erhältlich. Immer häufiger werden Shiitake-Pilze zur Behandlung gängiger Erkrankungen des 20. Jahrhunderts wie AIDS sowie Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt.

Shiitake ist eine ideale Proteinquelle, da er zehn für den menschlichen Organismus unverzichtbaren Aminosäuren enthält, die in optimaler Proportion vorhanden sind. Neben einer Fülle an Enzymen und Vitaminen liefert der Pilz wertvolle Aminosäuren wie Lysin und Leucin, die in Getreidekulturen oft fehlen; dies unterstreicht seine besonderen Heilwirkungen. Zudem ist Shiitake eine hervorragende Quelle für Vitamine der Gruppe B, einschließlich des Antipernicious-Faktors.

In den Pilzen sind Polysaccharide enthalten, die das Immunsystem stärken. Nach durchgeführten Studien wurde im Pilz Lentinan identifiziert; diese Substanz wirkt biologisch ähnlich wie Interleukine und Interferone und festigt so die Immunität.

Neben der Prophylaxe der oben genannten Erkrankungen belegen Studien, dass Shiitake bei hohem arteriellen Blutdruck wirksam ist, Alterungsprozesse verzögert und den Cholesterinspiegel im Blut senkt. Der weltweit bekannte Pilzforscher Mari Kissako behauptet, Shiitake sei nützlich bei Nierensteinen, Diabetes, Magengeschwüren, Eisenmangel, Vitaminmangel sowie Erkältungen. Aus seinen wissenschaftlichen Arbeiten geht hervor, dass der Pilz einen starken antibakteriellen und antiviralen Effekt besitzt, da die enthaltenen Polysaccharide das Fortpflanzen von Viren und Bakterien verhindern.

Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, dass im Pilz Lentinula antioxidative Eigenschaften nachgewiesen wurden. Im staatlichen Onkologischen Forschungsinstitut Tokios wurden in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts die antikanzerogenen Effekte des Pilzes wissenschaftlich bestätigt; diese Ergebnisse erschienen in der amerikanischen onkologischen Zeitschrift "Cancer Research". Auf dieser Grundlage haben japanische Wissenschaftler bestrebt, beeindruckende Ergebnisse bei der Behandlung von Patientinnen zu erzielen, die sich im rezidivierenden oder fortgeschrittenen Stadium der Krankheit befinden.

Shiitake-Pilzsuppe

Für heute werden bei vielen Fällen in der Krebstherapie neben der Chemotherapie Extrakte des Shiitake-Pilzes empfohlen, um die toxische Wirkung der medikamentösen Präparate auf das Immunsystem und das gesunde Gewebe zu senken.

Laut den neuesten Forschungsergebnissen ist bewiesen, dass der Shiitake-Pilz in Zellkulturen die Vermehrung des HIV-Virus bremst, welches AIDS verursacht. Wissenschaftler desselben staatlichen onkologischen Forschungsinstituts in Tokio sind zu dem Schluss gekommen, dass der Extrakt des Shiitake-Pilzes die Zerstörung der Zellmembran verhindert, die vom HIV-Virus ausgelöst wird. Somit ist der Pilz Shiitake für Wissenschaftler von Interesse, die sich mit den Problemen der AIDS-Behandlung beschäftigen.

Kontraindikationen

Der Shiitake-Pilz ist einer der wenigen Pilze, die im Organismus allergische Reaktionen hervorrufen können; daher muss bei seiner Einnahme mit kleinen Portionen begonnen und diese schrittweise vergrößert werden.

Kontraindikationen: Zudem wird schwangeren und stillenden Frauen die Einnahme des Pilzes nicht empfohlen, da er eine sehr große Menge an biologisch aktiven Substanzen enthält.

Ob Bitte beachten Sie:

Der erste Rührstuhl wurde im 19. Jahrhundert erfunden; er arbeitete mit einem Dampfmotor und war zur Behandlung der weiblichen Hysterie bestimmt.


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