Hepatos

Hepatos (Hepatos, griechisch hēpar + griechisch -usis (Suffix) – die Lebererkrankung; Synonym: Leberentzündung trophischer Art) – Bezeichnung für eine Gruppe von Lebererkrankungen, die sich durch dystrophische Veränderungen des Lebergewebes ohne oder mit nur geringer Ausprägung entzündlicher Symptome unterscheiden.

  • Fettige Hepatos (Adiposa; Synonyme: Leberverfettung, fettige Leberdystrophie) – morphologisch gekennzeichnet durch eine Verfettung der Leberzellen; tritt bei endokrinen Störungen (insbesondere Diabetes mellitus), Hypoxie, toxischen Einwirkungen auf das Lebergewebe sowie Ernährungsstörungen (Fett- und Vitaminmangel, Hunger) auf.
  • Pigmentäre Hepatos (Pigmentosa) – gekennzeichnet durch Störungen des Pigmentstoffwechsels und wird genetisch bedingt durch Enzymopathien hervorgerufen; zu den pigmentären Hepatosen zählen die Syndrome von Wilson, Dubin-Johnson, Rotor, Gilbert und Crigler-Najjar.
  • Cholestatische Hepatos (Cholestatica) – assoziiert mit einer intrahepatischen Cholestase, verursacht durch Störungen des Gallensäure- und Cholesterinstoffwechsels, beispielsweise im Rahmen der Schwangerschaft oder unter Einnahme bestimmter Medikamente (Aminosalicylsäure, Antikoagulanzien, hormonelle Steroidpräparate etc.).
Ob Sie wissen:

Ein durchschnittlicher Mensch produziert über sein Leben weder viel noch wenig zwei große Speicheldrüsen.


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