Das klinische Bild der Gehirnerschütterung zeigt sich bei schweren Schädel-Hirn-Traumen durch charakteristische Störungen der Hirnfunktion. Ein obligatorisches Symptom ist das Bewusstseinsverlust. Je nach Schweregrad des Traumas kann das Bewusstsein nur kurzzeitig (einige Minuten) oder länger (einige Tage bis hin zu Wochen) aufgehoben sein.
Das Lokisationsgebiet des Traumas kann sich bei der Gehirnerschütterung nicht nur an der unmittelbaren Verletzungsstelle befinden, sondern auch auf der gegenüberliegenden Seite, wenn das Gehirn durch einen Stoß gegen den eigenen Schädelknochen verletzt wird.
Die Folgen einer Gehirnerschütterung sind nicht immer schwerwiegend und vorhersehbar. Zu den ungünstigeren Prognosen gehören unter anderem die Entstehung schwerer zirkulatorischer Störungen, eine Erhöhung des Liquordrucks sowie die Entwicklung von Hirnödemen.
Häufig gehen Gehirnerschütterungen mit subarachnoidalen Blutungen einher. Diese Situation ist kritisch, da der Zerfall des Blutes (unter anderem Bilirubin) bei fehlender unverzüglicher medikamentöser Therapie unweigerlich zu aseptischen entzündlichen Prozessen in den Hirnhäuten führt. Vom medizinischen Standpunkt wird dieser Zustand als Subfebrilität oder Meningismus beschrieben.
Die Schwere des Zustands und die möglichen Folgen für die Gesundheit werden durch Experten unter stationären Bedingungen nach entsprechenden Untersuchungen und Analysen am genauesten beurteilt. Die Objektivität der Einschätzung sowie die Prognose einer erfolgreichen Genesung hängen von der Art der Gehirnerschütterung und dem allgemeinen Krankheitsbild ab.
Die Experten stufen die Gehirnerschütterungen entsprechend den folgenden Schweregraden ein:
- Leichter Grad: Wird bei etwa 15 Prozent aller Betroffenen mit Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert. Nach einer leichten Gehirnerschütterung verliert der Betroffene das Bewusstsein nur kurzzeitig (einige Minuten bis einige Stunden). Es werden Symptome retrograder, anterograder und konkomitanter Amnesie beobachtet. In einigen Fällen ist ein mehrfaches oder einmaliges Erbrechen möglich; zudem kann eine Störung des Herz- und Atmungsrhythmus sowie eine Erhöhung des arteriellen Blutdrucks auftreten.
Die meist schwach ausgeprägten neurologischen Symptome klingen nach wenigen Wochen ab, woraufhin die Gesundheit des Patienten vollständig wiederhergestellt ist.
Gehirnerschütterungen bei Kindern mit leichtem Schweregrad sind in der pädiatrischen Praxis weit verbreitet, da Kinder aufgrund ihres Alters häufig fallen und sich dabei den Kopf stoßen.
- Die mittlere Stufe: Wird bei etwa 10 Prozent aller Betroffenen von Schädel-Hirn-Traumen diagnostiziert. Nach einer Gehirnerschütterung mittleren Schweregrades kann der Betroffene bis zu sieben Stunden bewusstlos sein. Es werden geringfügige Störungen einiger lebenswichtiger Funktionen beobachtet, wie eine erhöhte Körpertemperatur und Sehstörungen u.a.m. Oft wird die Gehirnerschütterung mittlerer Stufe mit einer Subarachnoidalblutung, einem Bruch des Gewölbes oder der Schädelbasis kombiniert.
- Die schwere Stufe: Wird bei etwa 7 Prozent aller Betroffenen von Schädel-Hirn-Traumen diagnostiziert. Für den Betroffenen bei einer Gehirnerschütterung schweren Schweregrades ist ein langdauerndes Koma charakteristisch, das durch eine asymmetrische oder symmetrische Decerebration (die Abschaltung der Funktionen des Gehirns) begleitet wird. Es werden wesentliche Störungen von Frequenz und Rhythmus der Atmung, der Herztätigkeit, Hyperhidrose (starke Schweißabsonderung), Blutdrucksteigerung, Fieber und andere Symptome beobachtet.
Es existieren folgende Symptome der Gehirnerschütterung, die vom Schweregrad des erlittenen Traumas abhängen:
- Der Verlust des Bewusstseins;
- Retrograde Amnesie;
- Kopfschmerzen und Schwindel;
- Koordinationsstörungen;
Übelkeit, Erbrechen
Bewusstseinsstörungen
Sehstörungen (vorübergehende Blindheit, Lichtscheu, Diplopie)
Erweiterung der Augenhöhlen
Sprachstörungen
Hörstörungen
Schluckstörungen
Pulsverlangsamung
Schwache und seltene Atmung
Erhöhter Blutdruck
- Der Verlust der Sensibilität einiger Körperteile;
- Der Verlust der Kontrolle über die Harn- und Stuhlentleerungsfunktionen;
- Schleimige (oder ohne Beimischung von Blut) Absonderungen aus den Nasen- und Ohrenöffnungen;
- Die Lähmung;
- Der Koma-Zustand.
Wie bei jedem Schädel-Hirn-Trauma ist zur Exklusion von verzögerten negativen Folgen einer Gehirnerschütterung dem Betroffenen eine unverzügliche Durchführung einer sorgfältigen medizinischen Überprüfung unter Ausnutzung aller notwendigen diagnostischen Mittel geboten.
Vor Beginn der Behandlung der Gehirnerschütterung bewertet das medizinische Personal den Zustand des kardiovaskulären und des Atemsystems des Betroffenen. Anschließend erfolgt die allgemeine Inspektion des Körpers des Patienten hinsichtlich der Erkennung von Unfallverletzungen, die in Kombination mit der Gehirnerschütterung vorliegen.
Eine folgende obligatorische Etappe der Einschätzung des allgemeinen Zustands und der wahrscheinlichen Symptome einer Gehirnerschütterung ist die neurologische Untersuchung, welche die Reaktion der Pupillen des Betroffenen auf Lichtreiz erfasst sowie die Diagnostik nach der Glasgow-Koma-Skala umfasst.
Das wichtigste diagnostische Mittel bei Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma ist heute die Computertomographie. Diese Art der Untersuchung ermöglicht am zuverlässigsten, das Vorhandensein kleiner Blutergüsse und Hämatome im Gehirn sowie möglicher Knochenbrüche des Schädels zu bestimmen. Die Magnetresonanztomographie ist bei der Diagnostik von Gehirnerschütterungen ebenfalls aussagekräftig, wird in der Praxis jedoch seltener eingesetzt, da für die Vorbereitung auf diese Prozedur erhebliche Zeit benötigt wird.
Die bestehenden Methoden zur Behandlung von Gehirnerschütterungen werden in therapeutische und chirurgische Verfahren unterteilt.
Zu den therapeutischen Maßnahmen gehört die medikamentöse Behandlung der erhöhten intrakraniellen Hypertonie. Zudem sind prophylaktische Maßnahmen obligatorisch, um das mögliche Auftreten eines Hirnwassers (Hydrozephalus) zu verhindern.
Die Dringlichkeit neurochirurgischer Eingriffe bei Gehirnerschütterungen wird durch die Notwendigkeit bestimmt, die physikalischen Faktoren, die zur Kompression des Hirngewebes führen, umgehend zu beseitigen. Blutergüsse (Hämatome) und Knochenfragmente im Schädel, die sich nicht durch medikamentöse Präparate entfernen lassen, werden während der chirurgischen Operation – einer knochenchirurgischen Trepanation – entfernt.
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