Das Bindegewebe

Binde (dt. Verband): Der allgemeine Begriff für medizinische Erzeugnisse in Rohr- oder Bandform, die zum Auflegen und Fixieren von Wunden verwendet werden; auch auf diese Art des Verbands beziehen sich ähnliche Produkte zur Behandlung und Prophylaxe bestimmter chirurgischer Erkrankungen.

Verband abnehmen:

  • Watte – ein in die Rolle zusammengerollter Watteverband, der üblicherweise als Unterlage unter einer fixierenden Gipsbinde dient;
  • Gips – ein mit Watte überzogenes, pulverförmiges Material; wird zum Auflegen von Gips- und schnell erhärtenden Fixierbändern verwendet. Zur Erhaltung des Pulvers auf der Oberfläche kann bei nicht bestreuten Gipsbinden Metilzellulose eingesetzt werden.
  • Zweiköpfig: Eine Binde, bei der beide Enden zur Mitte zusammengelegt werden; wird beim Auflegen einiger komplizierter Binden verwendet.
  • Marlewyj (Marlied): Die am häufigsten verwendete Verbandform, die als Marlied bezeichnet wird.
  • Stärkebinde: Eine Binde, die mit Stärkekleister durchtränkt und anschließend ausgetrocknet wurde; wird zum Auflegen von fixierenden Binden verwendet, die langsam erhärten.
  • Gummiband (Synonym: Esmarch-Binde): Ein Verband aus elastischem feinem Gummi; dient zur Unterbrechung der Blutung, bei Ödemen der Gliedmaßen oder zur Erhaltung der Stauungsblutfülle.
  • Netzbandage: Eine in Rohrform hergestellte Binde aus elastischen Fäden mit seltenem Verflechtungsmuster und Baumwollgarn (Tricot); wird bei Bedarf einer schnellen Fixierung von Binden verwendet.
  • Elastisch: Besitzt die Fähigkeit, sich unter Ausnutzung elastischer Materialien und Baumwollfäden an den Texturen auszubreiten; wird vor allem zur Verbindung der Beine bei Varikose des Unterschenkels sowie bei Dehnungen des Sehapparates eingesetzt.
Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Neben dem Menschen ist lediglich eine einzige Tierart auf der Erde von einer Prostatitis betroffen: der Hund. Ja, das stimmt tatsächlich mit unseren treuesten Gefährten überein.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt